YouTube-Star verlangt bis zu 22.000 Dollar für Bericht

Das deutsche Fernsehen verliert immer mehr und mehr Zuschauer an YouTube und ähnliche Formate wie beispielsweise Twitch. Gerade bei den Unter 25-jährigen ist YouTube mit all seinen Stars besonders beliebt. Stars wie Gronkh oder aktuell vor allem LeFloid werden wie Mitglieder von Boybands gefeiert. YouTuber vermitteln viel besser das Gefühl „hey ich bin einer von euch“ und sind somit viel greifbarer als beispielsweise Filmstars oder Sänger. Die Branche selbst generiert mittlerweile Millionenbeträge jedes Jahr und gerade für diverse Marketing-Abteilungen ist die Reichweite der YouTuber besonders interessant.

Zumindest bei den großen Kanälen auf YouTube stecken mittlerweile regelrechte Produktionsfirmen hinter den Stars. Aus dem Hobby „selbstgemachte Videos hochzuladen“ und sich an der Interaktion mit Zuschauern zu erfreuen ist mittlerweile ein knallharter Geschäftszweig geworden. Aus dem Hobby ist quasi eine Dienstleistung geworden.

US-Verbraucherschutz startete Ermittlungen gegen YouTube Netzwerk

Allerdings kommen nun immer mehr und mehr Fälle ans Licht, in denen YouTuber / Streamer gegen Bezahlung Content zu Spielen oder Konsolen in ihren Kanälen veröffentlichen.

Gerade erst vor wenigen Wochen machte das amerikanische YouTube Netzwerk Machinima Schlagzeilen, da es Ziel einer Untersuchung durch die US-Verbraucherschutzbehörde wurde. Ein zu Microsoft gehörendes Vermarktungsunternehmen namens Starcom zahlte höhere Beträge an einzelne YouTuber, damit diese im Gegenzug positiv über Micosofts Konsole Xbox One berichteten.

Abhängig von den Videoaufrufen erhielten einzelne Kanalbetreiber bis zu 25.000 US-Dollar. Problem an der Story ist, dass jeweilige Videos nicht offen als Werbung gekennzeichnet wurden und es sich hiermit um Schleichwerbung handelte und nicht zwangsläufig um die persönliche Meinung der YouTuber. Wer mehr zu dem Vorfall wissen möchte kann sich hier den offiziellen Bericht des US-Ministeriums durchlesen.

Großer YouTube Star verlangt viel Geld

Nun machte auf Reddit ein Game-Developer auf einen ähnlichen Vorfall aufmerksam. Der Entwickler Ben Tester von Wales Interactive (Soul Axiom, Master Reboot und Infinity Runner) berichtet dort darüber, dass er sich an einen nicht näher genannten YouTuber mit mehreren Millionen Abonnenten gewandt hat, um ihn einen Code für das neuste Spiel des Studios anzubieten. Die Antwort des Kanalbetreibers fiel jedoch anders aus als erhofft.

Der ungenannte YouTube Star verlangte laut Tester 17.600 US-Dollar für 2-3 Erwähnungen in einem Video. Für einen Link in der Videobeschreibung zusätzlich wären  22.000 US-Dollar fällig geworden. Zwar beinhaltete dies wohl nicht die Garantie über eine positive Berichterstattung zu dem Indie-Spiel des Entwicklers, aber es stimmt dennoch sehr bedenklich. Den Beitrag auf Reddit dazu findet man hier.

Ob dies die typische Praxis in der Szene ist bleibt schwer abzuschätzen. Fakt ist aber auch, dass sich Verkäufe von Spielen enorm durch Streamer und YouTuber ankurbeln lassen. Das lässt sich besonders gut auf Steam beobachten, wenn sich plötzlich unscheinbare Spiele in den Charts hochkämpfen aus heiterem Himmel. Entwickler und Marketing werden also sehr darauf aus sein, Youtuber und Streamer für sich zu gewinnen, da es sich dabei um sehr effektives Marketing handelt.

Schleichwerbung wird nun erneut wieder ein großes Thema werden.

In Deutschland ist diese Art von Werbung ebenfalls untersagt – Videos müssen klar als Werbung deklariert werden. Kontrolliert wird dies aber laut Golem.de momentan nicht. Verwerflich ist es natürlich nicht, durch diese Art von Produktplatzierungen Geld zu verdienen – es würde wohl jeder machen, der in einer derartigen Position ist. Aber es sollte dabei mit offenen Karten gespielt werden. Im deutschen Bereich gibt es derzeit noch keine Berichte über derartige Vorfälle von verbotener Schleichwerbung in Videos.

Wenn Zocken zur Sucht wird

Gamer hören es nicht gern! Aber in der Tat bergen Computer Games ein gewisses Suchtpotential. Viele Spieler geraten hier in einen Teufelskreis. Nur noch das nächste Level erreichen oder die nächste Mission erfüllen. Und das immer wieder. Im Grunde ein Selbstbetrug. Vor allem dann, wenn die Arbeit oder die Schule, kochen, einkaufen oder reale Freunde dabei auf der Strecke bleiben. Du Sucht hat sich dabei „spielend“ eingeschlichen.

Dabei kommt es gar nicht auf die Menge der Zeit an, die man vor dem PC sitzt und zockt. Viel wichtiger ist der Umgang damit. Sogenannte „Fun Spieler“ sind zum Beispiel nicht süchtig. Diese investierten zwar auch unter Umständen sehr viel Zeit und Energie in Computer Games. Aber dennoch sieht er Games lediglich als Bereicherung seines normalen Alltags. Andere Dinge seines Lebens vernachlässigt er dabei nicht. Er geht in gleicher Art und Weise auch seinen üblichen Beschäftigungen und Hobbies nach.

Der Avatar vor dem inneren Auge

Aber wenn beginnt dann die Sucht, wenn die reine Spielzeit kein Kriterium ist? Dazu muss man wissen, dass Computerspielsucht der Alkohol- und Drogensucht nicht unähnlich ist. Der Betroffene verspürt ein unwiderstehliches Verlangen nach der Substanz. Und im Fall der Computerspielsucht ist das nun mal das Zocken. Schule, Arbeit und andere Dinge halten vom Zocken fern und stehen dem im Weg. Das geht soweit, dass in diesem Fall sogar Bilder des Spielgeschehens oder des eigenen Avatars vor dem inneren Auge auftauchen. Und das steigert wiederum das Verlangen, sich möglichst schnell wieder mit dem Game zu beschäftigen. Das geht soweit, dass gerade durchgeführte Aktivitäten unvermittelt abgebrochen werden. Der Fachausdruck hierfür lautet „Craving“.

Zocker auf Entzug

Kommt es dann auch noch dazu, dass zum Beispiel der PC kaputt ist oder besorgte Eltern einschreiten, dann zeigen sich bei einem Betroffenen in der Tat Erscheinungen, wie sie auch bei anderen Suchtarten auftreten, wenn jemand „auf Entzug“ ist. Hierzu zählen beispielsweise aggressive Ausbrüche und Depressionen, aber auch Kopfschmerzen oder Schwindelanfälle. Das Bedürfniss nach Computerspielen steigt, während die Leistungsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit zurück geht.

Computerspielsucht vs Glückspielsucht

Immer wieder wird auch die Glücksspielsucht mit der oben angsprochenen Computerspielsucht in Verbindung gebracht. Und in der Tat gehört beides mittlerweile irgendwie zusammen. Denn gerade Online Casinos, sind mittlerweile eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu stationären Casinos bzw Spielbanken. Im Netz gibt es ca 2600 dieser Online Casinos, wie sie hier zum Bespiel aufgelistet sind. Dem Spieler wird der Einsatz von Echtgeld dabei, dank Onlinezahlungsanbietern dabei einfach gemacht, wie diese Übersicht zeigt. Für die meisten Menschen ist dies vollkommen harmlos. Doch einige Menschen laufen auch hier Gefahr, der Sucht zu verfallen. Und in diesem Fall treten im Grunde die gleichen Sympthome auf (z.B. das Craving), wie bei der Computerspielsucht. Das gilt für klassische Spielbanken, als auch für Online Glücksspiel. Allerdings weisen Computerspielsüchtige andere Persönlichkeitsstrukturen als Glücksspielsüchtige auf.

Dennoch darf man weder Computergames noch Glücksspiele pauschal „verteufeln“. Die weitaus meisten Menschen spielen Computergames in einem vollkommen normalen Rahmen und wenn sie mal nicht zocken können, bricht ihnen auch kein Zacken aus der Krone. Gleiches gilt für Glücksspiele. Die meisten haben in einer Spielbank oder bei der Nutzung eines Online Casinos einfach nur einen spaßigen Abend. Aber einige gleiten in beiden Fällen möglicherweise in die Sucht ab.

Star Wars: Battlefront: Trailer stimmt auf Release im Winter ein

Mittlerweile 10 Jahre ist es her, dass Star Wars: Battlefront II für PC und Konsolen erschien. Battlefield mit Star Wars Lizenz – so könnte man das Spiel am besten umschreiben. Mit Strumtruppen über das Schlachtfeld huschen, das Lichtschwert schwingen und in die Rolle der großen Helden und Bösewichte aus dem Star Wars Universum zu schlüpfen…all das brachte viel Spielspaß.  Ach Freizeitpiloten kamen in dem Spiel auf ihre Kosten, denn man konnte sich hinters Steuer diverser Bodenfahrzeuge oder sogar Raumschiffe klemmen.

Release steht fest und kein Battlefield-Klon

Nun landete die Lizenz für Star Wars vor vielen Monaten bei DICE, welche sich für die Battlefield Marke verantwortlich zeichnen. Bis auf einen sehr kurzen Teaser Trailer gab es nichts zu sehen von dem heiß erwartetem Spiel. Das hat sich aber nun geändert, denn endlich gibt es zumindest ein Renderfilmchen zu bestaunen mit imposanten Szenen, welche andeuten was da wohl auf uns zukommen wird. Auch das Release Datum für Star Wars: Battlefront wurde bekannt gegeben: am 19. November diesen Jahres geht es los auf PC und Next-Gen Konsolen.

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Auch einige weitere Infos wurden mittlerweile bekannt. Im Gegensatz zu Battlefield wird bei Star Wars: Battlefront (Gott sei dank!) auf das Battlelog verzichtet. Laut des leitenden DICE Angestellten Patrick Bach wird man mit Battlefront aber keinen Abklatsch von Battlefield hinlegen, sondern startete bei Null mit dem Spiel. Man möchte auf Eigenständigkeit setzen. Apropos Eigenständigkeit: man wird in Star Wars: Battlefront seinen Charakter individualisieren können – allerdings im Rahmen der authentischen Star Wars typischen Darstellung.

Kein Klassensystem und steuerbare Helden

Reinrassige Klassen wie in Battlefield und Co. soll es allerdings nicht geben. Nach und nach schaltet man neues Equipment frei und rüstet seinen Charakter nach Wunsch und Situation dementsprechend aus. Wie auch in den beiden 10 Jahre alten quasi Vorgänger-Spielen wird man auch erneut die Rolle von mächtigen Helden wie Darth Vader übenehmen können. Man achte dabei bei DICE allerdings auf die nötige Balance. Es wird auch eine Art Buddy Feature geben, bei dem man sich zu Beginn einer Schlacht an einen Freund „koppeln“ kann und mit ihm fortan Equipment tauschen kann und Respawns in seiner Umgebung ermöglicht werden.

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Wieder wird es spielbare Helden in Star Wars: Battlefront geben. Hier im Bild: Boba Fett

 

Bei den Spielmodi orientiert man sich erstmal an dem bereits bekannten Battlefront und Battlefield Modi, traurigerweise wird es leider keine Raumschlachten geben und auch keine reinrassige Singleplayer Kampagne (es wird nur einzelene Szenarien / Challenge Modes geben). Das Spiel basiert übrigens auf der Frostbite 3 Engine und garantiert somit eigentlich einen Grafikhammer. Dank Zusammenarbeit mit LucasFilm haben die Entwickler Zugang zu den Filmarchiven und den diversen Requisiten der Filme, um somit orginalgetreue Abbildungen des Star Wars Universums zu schaffen.

Was mich stört an den bisherigen Infos zu Star Wars: Battlefront

Bleibt nur zu hoffen, dass DICE einen besseren Start hinlegt als beim katastrophalen Release von Battlefield 4 (grausiger Netzcode und viele nervige Bugs). Fans der Saga rund um die Macht werden jedoch auf keinen Fall um Star Wars: Battlefront herum kommen. Ein bisschen mulmig wird mir jedoch beim Gedanken an die gestrichenen Raumschlachten, wie man sie noch aus Battlefront II kannte und der Tatsache, dass es nur 4 unterschiedliche Planeten gibt. Außerdem beschränkt sich die Ära „nur“ auf die der alten Trilogie rund um Imperium und Rebellen. Wer auf Klonkrieg Setting oder gar Episode VII Settings hoffte wird leider enttäuscht werden.

Meine batteriebetriebene Kristallkugel sagte mir allerdings, dass hier bestimmt einige DLC folgen werden die derartigen Content nachliefern werden – alles andere wäre auch sehr untypisch für EA zum Leidwesen der Kunden. Mich persönlich nervt diese DLC Praxis schon seit Battlefield II, aber als waschechter Star Wars Fan wird man sicherlich ohnehin nicht drumrum kommen. Persönlich stehe ich Star Wars: Battlefront II etwas skeptisch gegenüber, da einfach zu viele Features aus den Vorgängern nicht mehr mit an Bord sind (Raumschlachten!), aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
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Die Geschichte der Battlefield Serie

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Vor wenigen Tagen erschien Battlefield Hardline und versucht mit einem leicht abgeändertem Gameplay frischen Wind in die langjährige Serie zu bringen. Zwar sind die internationalen Reviews zum Spiel eher gemischt, aber der Erfolg des Titels steht außer Frage. Auch wenn der aktuelle Battlefield Titel nicht vom schwedischen Entwicklerstudio Digital Illusion CE (DICE) entwickelt wurde bleibt man dennoch der Linie der Serie treu.
Aber woher kommt Battlefield eigentlich? Seit Ende der 90er Jahre gehört die Reihe zum festen Bestandteil des Gaming und ist den meisten Zockern ein Begriff. Grund genug um mal zusehen, woher die Serie eigentlich kommt und wohin sie gehen wird.

Die Anfänge der Battlefield Serie

Den Ursprung der Serie markiert das 1999 für den PC erschienene Codename: Eagle, welches vom schwedischen Studio Refraction Games entwickelt wurde. Ein Jahr später wurde Refraction Games von DICE aufgekauft.
Codename: Eagle stellte mit den nutzbaren Fahrzeugen im Ego-Shooter Bereich damals einen Meilenstein da und legte somit den Grundstein für den Erfolg der kommenden Teile der Battlefield Serie. Die sogenannte Refractor Engine wurde (natürlich in modifizierter Form) auch in Battlefield 1942 und Battlefield 2 angewendet. Im Gegensatz zu den anderen Titeln der Reihe lag der Schwerpunkt des Spiels allerdings auf dem Singleplayer, jedoch erfreute sich das Fahrzeug-Gameplay wachsender Beliebtheit in der damaligen Gaming Community. Auch das abstrakte Genre im fiktiven Russland rund um das Jahr 1917 wirkt aus heutiger Sicht auf die Battlefield-Serie etwas schräg.

Geldgeber EA Games und Battlefield 1942

Mit dem eingekauften Studio, der Engine und dem potenten Geldgeber EA Games erschien im Jahre 2002 Battlefield 1942 – eines der einflussreichsten Spiele der letzten Dekade. Wie auch Codename: Eagle setzte der Ego-Shooter auf Fahrzeugkämpfe und perfektionierte dies gegenüber Codename: Eagle. Mit Battlefield 1942 wurden die Grundsäulen der Serie festgelegt: riesige Karten, 64 Spieler und verschiedene Fahrzeuge (Luft, Boden und Wasser). Das Spiel schlug ein wie eine Granate und war auf beinahe jeder LAN-Party vertreten. Wie der Name schon verrät ist Battlefield 1942 im zweiten Weltkrieg angesiedelt und lässt die Spieler die Rolle der Achsenmächte oder der Allierten übernehmen.

Rund 2 Jahre später erschien 2004 dann Battlefield Vietnam, welches das Setting in den Vietnam Krieg verlegte und es Spielern ermöglichte als US-Amerikaner und NVA Soldaten erneut die riesigen Karten unsicher zu machen. Erstmals konnte man auch Hubschrauber fliegen. Immer mehr wurde der Eroberungs-Modus die feste Größe der Serie. Beide Teams kämpfen dabei um die Kontrolle mehrerer Punkte bzw. Fahnen um somit die Tickets (Jeder Wiedereinstieg eines Spielers nach dem Tod kostet 1 Ticket) des gegnerischen Teams auf Null zu bringen. Grafisch und spielerisch gab es allerdings nur minimale Fortschritte gegenüber Battlefield 1942.

Mitte 2005 machte das Spiel dann einen Satz nach vorne und verlegte das Setting in die Gegenwart. Diesmal waren auch mehr Parteien mit an Bord des Spiels. Neben USA und China waren auch europäische Streitkräfte und Armeen des nahen Ostens vertreten. Gegenüber den Vorgängern wurde mehr Wert auf Taktik und Teamplay beim Spiel gelegt und auch die Grafik wurde stark aufgebohrt. Durch mehrere erschienene Addons wurde das Spiel immer umfangreicher und bot sehr viel Spielzeit. Wie auch bei den anderen zuvor erschienen Battlefield Teilen verzichtete man auf einen Singleplayer Modus – abgesehen vom Kampf gegen Bots auf den Karten.

Battlefield 2142 erschien als nächster großer Ableger der Serie Ende 2006 und wendete sich komplett von den realistisch angehauchten Fraktionen ab und spielt in der fiktiven Zukunft der Erde. Dennoch blieb das klassische Battlefield Feeling erhalten, da man noch immer auf Land-, Luft und Wasserfahrzeuge setzte. Nur stampften hier große Roboter über das Schlachtfeld statt klassischer Panzer. Auch kamen einige neue Spielmodi hinzu wie beispielsweise Carrier-Assault. Hierbei muss man das Gegnerische fliegende Schlachtschiff zerstören, jedoch muss man zuvor das Schild des Schiffes mittels auf dem Boden stationierten Raketen ausschalten. Danach konnten Infanterie-Einheiten mittels Jetpack ähnlichen Kapseln oder kleinen Schiffen das Trägerschiff besteigen und sich bis zum Kern vorkämpfen. Dennoch war der bereits in Battlefield 1942 eingeführte Eroberungsmodus die beliebteste Spielvariante.

Zurück in die Gegenwart

Battlefield Bad Company 1 und 2 erschienen in den Jahren 2008 und 2010 und verlagerten das Spielgeschehen wieder zurück in die Gegenwart. Anders als bei den vorherigen großen Teilen der Serie lag der Fokus allerdings auf kleineren Maps und führte zwei neue Kernelemente der Spielserie ein. Zum einen wäre der Assault Modus zu erwähnen, bei welchem jeweils 2 Punkte vom angreifenden Team übernommen und für eine gewisse Dauer gehalten werden müssen. Sind diese zerstört wird der nächste Teil der Karte freigeschaltet und erneut muss man 2 Punkte einnehmen, bis letztendlich die letzte Position eingenommen wurde. Das größere und wichtigere Element der Serie stellt allerdings die Möglichkeit dar Umgebung und Gebäude zu zerstören. Gebäude, Bäume und bis zu einem gewissen Grad auch die Umgebung waren komplett zerstörbar, was völlig neue Gameplay-Optionen ergab und obendrein auch noch bombastisch aussah. Dennoch vermissten Fans ein anderes wichtiges Element der Serie: die gewaltigen Maps mit bis zu 64 möglichen Mitspielern.

Erst in 2011 sollten Fans ihre gewaltigen Maps mit vielen Mitspielern wiederbekommen dank dem Erscheinen von Battlefield 3, welches ebenfalls in der Gegenwart spielt. Grafisch machte das Spiel nochmals einen gewaltigen Satz nach vorne dank der Frostbite 2.0 Engine. Die Möglichkeit der Zerstörung von Gebäuden wurde nochmals erweitert und räumte Battlefield erneut eine Sonderrolle ein, da kein anderes Game die Zerstörung der Umgebung derart zelebrierte.

Rund ein Jahr später erschien Battlefield 4, welches eine konsequente Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgänger darstellte und auf das bewährte Prinzip setzte. Freischaltbare und modifizierbare Waffen motivieren zum Weiterspielen und auch die Grafik wurde nochmals massiv aufgebohrt. Auch die Zerstörung wurde verfeinert: das sogenannte Levolution Prinzip nutzt die Möglichkeiten der Engine in Sachen Zerstörung weiter aus. So konnte durch die Zerstörung einiger kritischer Punkte auf der Karte selbige massiv verändert werden. Auf einer Map konnte beispielsweise ein Wolkenkratzer zum Einsturz gebracht werden und somit die Karte an sich veränderte und sich neue Optionen auftaten. Dennoch stand Battlefield 4 teilweise massiv in der Kritik bei den Fans, da es viele Bugs und ähnliches gab.

Battlefield Hardline

Trailer zu Battlefield Hardline

Um den Trailer ansehen zu können, musst du Dein Geburtsdatum angeben.

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Mit dem nun kürzlich erschienen Spiel Battlefield Hardline versucht man nun etwas frischen Wind in die Serie zu bringen.  Visceral Games war diesmal für die Entwicklung verantwortlich – das Studio ist vor allem für die Dead Space Reihe bekannt. Anders als bei den anderen Teilen der Serie geht es diesmal allerdings nicht um militärische Konflikte, sondern um Polizei und Kriminelle. Jedoch fühlen sich Veteranen der Serie hier direkt zuhause, da es auf die Tugenden der Vorgänger setzt und ebenfalls die Frostbite Engine benutzt. Neben einigen neuen Spielmodi gibt es allerdings kaum Neuerungen, was allerdings auch nicht wirklich schlecht ist. Es ist ein vollwertiges Battlefield und fühlt sich im Prinzip so an.

Während Visceral Games an Battlefield Hardline werkelte hat der ursprüngliche Entwickler DICE ein wahres Ass im Ärmel, denn die Schweden entwickeln Star Wars: Battlefront. Wann genau das Spiel erscheinen soll oder genauere Details gibt es leider noch nicht, aber das Spiel wird unter Garantie wie eine Bombe einschlagen dank der starken Lizenz.


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MarioAI: Der Tag an dem Super Mario lernte zu denken

Die künstliche Intelligenz in Videospielen entscheidet sehr oft darüber, ob ein Spiel Spaß macht oder nicht. Es gibt unzählige Beispiele in der Vergangenheit, bei der die KI schlichtweg unterirdisch war und der Spielspaß deutlich darunter gelitten hatte. Gerade Ego-Shooter hatten oft mit dümmlichen Computer-Gegnern zu kämpfen, die den Spieler keineswegs fordern konnten. Einige Forscher hauchten nun einer Ikone der Videospiele Leben ein mit einem faszinierendem Projekt.

Einen großen Schritt im Bereich der künstlichen Intelligenz in Videospielen machte der sehr bekannte Spielentwickler Peter Molyneux im Jahre 2001 mit dem Spiel Black & White. Dem Spieler wurde eine Kreatur in Form eines Tieres zur Seite gestellt, welches er im Prinzip erziehen konnte. So lernte diese Kreatur zum Beispiel, ob es gute oder schlechte Taten gegenüber den Bewohnern der Spielwelt durchführen sollte – theoretisch eine Art erweitertes Tamagotchi. Diese Art von lernfähiger KI war zu damals einzigartig und eröffnete viele spielerische Optionen für zukünftige Titel.

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Black & White (2001) trumpfte mit lernfähiger KI auf

Forscher der Uni Tübingen gehen nun einen Schritt weiter und lassen den wohl berühmtesten Klempner der Welt selbstständig die Level des Spiels bestreiten und geben ihm via Zurufen Tipps zum bewältigen diverser Situationen.

MarioAI

Das als MarioAI bezeichnete Projekt wurde von 9 Studenten des Fachbereichs Informatik am Lehrstuhl für „Kognitive Modellierung“ entwickelt und lässt Super Mario gänzlich selbständig agieren und sich durch die Level bewegen. Mario ist in der Lage alleine ohne Steuerung durch Menschen Gegner zu eliminieren und Punkte zu sammeln und ist sich in einem begrenztem Umfang seiner Umgebung bewusst. Der Clou daran ist, dass MarioAI lernfähig ist und sein Wissen über das Spiel ständig erweitert wird. Erklärt man der KI über das Mikrofon, dass gewisse Gegner durch herauf springen sterben, kann er dieses Wissen zukünftig anwenden. Sein Wissen in Form einer Datenbank ist also ständig erweiterbar und lässt Mario die gelernten Aktionen oder Verhaltensmuster miteinander kombinieren.

Darüber hinaus ist MarioAI außerdem noch mit einem „Gefühlsleben“ versehen worden, welches ebenfalls beeinflussbar ist. Verspürt die KI „Hunger“, wird sie selbständig nach Sternen bzw. Punkten im Spiel suchen. Interagiert man mit ihm durch das Mikrofon ist MarioAI sogar in der Lage zu antworten.

Alles in allem handelt es sich bei dem Projekt MarioAI um ein äußerst interessantes Projekt, auch wenn dies natürlich nicht für Videospiele gedacht ist. Jedoch lassen sich äußerst interessante Gedankenspiele anstellen, wie man derartige künstliche Intelligenzen sinnvoll in Videospiele einbauen könnte.

Die Forscher stellen passend dazu noch ein Video auf YouTube, welches die Fähigkeiten von MarioAI etwas genauer vorstellt und über die Arbeitsweise der KI informiert.

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DayZ Konkurrent aus dem Hause Sony: H1Z1 Early Access gestartet

DayZ befindet sich seit mittlerweile gut einem Jahr auf den Spitzenpositionen der Steam Verkaufscharts. Eingeleitet wurde dieser Erfolg durch die gleichnamige Modifikation für Armed Assault 2, welche vor einigen Jahren erschien. Weitere auf DayZ basierende Modifikationen wie beispielsweise Overwatch und Epoch folgten und bildeten eine große Community um sich.

Dennoch war DayZ in den letzten Wochen Ziel von massiver Kritik, da das Spiel seit einer gefühlten Ewigkeit auf der Stelle tritt und es sich anders entwickelt, als von den Spielern erhofft. Mit der Early Access Erscheinung von H1Z1 betritt nun ein weiteres mutmaßliches Schwergewicht den Ring. Aber was bietet das MMO Surrival Spiel?

Sony Online Entertainment werkelt schon länger an H1z1, welches sich allem Anschein nach reichlich von von den diversen Modifikationen von DayZ hat inspirieren lassen. So entdeckt man bei genauerem hinsehen durchaus Ähnlichkeiten mit den beliebten Mods Epoch und Origins. Die Entwickler selbst sprechen auch nicht großartig um den heißen Brei herum und nennen DayZ die größte Inspirationsquelle für H1z1.

Das Prinzip eines Open World Surrival Games eingebettet in einer Sandbox Umgebung ist der Kern des Spiels: Nahrnung und Waffen sammeln, sich gegen Zombies und Wildtiere durchsetzen, eine eigene Behausung oder sogar Stadt bauen und natürlich Begegnungen mit anderen Spielern. Angetrieben wird des von der Planetside 2 Engine, was sehr große Spielerzahlen pro Server in der Theorie ermöglichen soll.

Die Features von H1Z1 in der Übersicht

Die Story von H1Z1

Wer eine große Story rund um das ambitionierte Surrival Game erwartet hat wird leider enttäuscht. Wie bei sämtlichen Vertretern des Genres liest es sich gleich: Ein Virus sucht die Erde heim und infiziert Menschen, welche daraufhin zu Zombies werden. Die Überlebenden streunen nun durch die apokalyptische Welt und kämpfen ums blanke Überleben. Angesiedelt ist die Spielwelt von H1Z1 im US-Amerikanischen Mittlerem Westen. Die Spielwelt soll jedoch massiv erweitert werden mit der Zeit – später mehr dazu. Mehr Informationen gibt es nicht zur Story und es wird wohl auch kaum mehr geben. Die Spieler sollen ohnehin ihre eigenen Geschichten schreiben.

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Riesige Server möglich und Größe der Spielwelt

Der wohl größte Unterschied zu DayZ und Co ist die mögliche Kapazität für Spieler-Slots pro Server. Die Planetside 2 Engine ist darauf ausgelegt mehrere Hundert Spieler zeitgleich auf den Servern spielen zu lassen und garantiert somit das angestrebte MMO Feeling für H1Z1. Die Grafikengine an sich wird sicherlich keine Kinnladen zum Runterklappen bringen, allerdings steht das Gameplay auch im Vordergrund.  Die Server werden von Sony Online Entertainment gestellt und gewährleisten eine persistente Spielwelt. Privat betriebene Server wird es nicht geben.Das sogenannte „Serverhopping“ wird es ebenfalls nicht geben, da ein Serverwechsel mit einem Neuanfang verbunden wird.

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Im Gegensatz zu DayZ und den Arma II und III Modifikationen verfügt die Planetside 2 Engine ein äußerst effektives Anti-Cheat System. Besonders DayZ war in letzter Zeit oftmals betroffen von Hackern, sehr zum Unmut der Community. Wie sicher H1Z1 gegenüber Cheatern ist wird man sehen, jedoch stehen die Zeichen gut.

Die Mindestanforderungen für die Hardware fallen relativ gering aus, da man hier dem Konzept von World of Warcraft folgen will allem Anschein nach: Geringe Hardware-Voraussetzungen bedeuten viele potentielle Spieler. Ob das aufgeht wird sich zeigen. Bereits mit 4Gbyte Ram und einem Intel i3 Dual Core soll das Spiel laufen. Mehr als eine Geforce GTX 250 braucht man nicht.

Zum derzeitigen Stand ist die Spielwelt von H1Z1 8×8 km² groß und ist somit beinahe um die Hälfte kleiner als jene von DayZ (Chenarus) mit 15×15 m². Jedoch möchte Sony Online Entertainment die Spielwelt bis zu 125×125 km² erweitern und ein Abbild der USA erschaffen mit diversen Klimazonen wie Wald, Gebirge, Schnee und Wüsten. Neue Kartenabschnitte sollen im Laufe der Zeit veröffentlicht werden bis zum finalen Release.

Das Surival 1×1

Das Prinzip von H1Z1 hebt sich nicht sonderlich von anderen Spielen aus dem Genre ab. Man wandert durch die verlassenen Landstriche auf der Suche nach Verpflegung und Waffen zu Verteidigung. Auch Fahrzeuge gibt es bereits, welche im späteren Verlauf der Entwicklung auf modifizierbar sein sollen ähnlich dem System der Modifikation DayZ Origins. Bisher befinden sich nur ein Jeep, ein Geländewagen und ein Polizeifahrzeug im Spiel.

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H1Z1 wird sich allerdings wohl niemals wie eine knallharte Militärsimulation spielen, wie es bei DayZ der Fall ist. Es soll sich geschmeidiger anfühlen, ähnlich wie State of Decay.

Zombies machen die Suche nach Loot natürlich schwieriger, aber auch Wildtiere sind eine Gefahr. Letztere dienen außerdem als Quelle für Nahrnung und Handwerksmaterialien. Jedoch sollen besonders Zombies bei Nacht eine größere Gefahr darstellen.

Handwerk ist ebenfalls in der Early Access Version enthalten. Durch Ausprobieren erhält man Rezepte für neue Waffen, Gegenstände und Baumaterial. Es soll demnach bereits 100 Crafting Rezepte im Spiel geben. Die Rezepte muss man durch das Experimentieren herausfinden.

Bauen kann man auch bereits. Neben allem was man für den Bau eines gemütlichen Hauses braucht gibt es auch Bauanleitungen zu Verteidigung in Form von Fallen. Sony Online Entertainment entwickelt ein System zum Bau von Spielersiedlungen.

Neben dem normalen Surrival Modus wird es auch spezielle Event Server geben, auf denen unter anderem der äußerst beliebte Battle Royal Modus von Armed Assault III angeboten wird. Auch andere noch nicht genannte Spiel Modi sollen hier angeboten werden im Laufe der Zeit.

 Free2Play – die Furcht vor der Pay2Win Welle

H1Z1 wird nach dem Beenden der kostenpflichtigen Early Access Phase kostenlos spielbar sein. Finanziert wird das Spiel danach durch einen Ingame Shop, der sich laut Aussagen in erster Linie durch kosmetische Angebote finanzieren soll. Außerdem werden hier Even Tickets für die Event Server angeboten nach derzeitiger Planung. Allerdings soll man beides auch durch simples Spielen erhalten können. Selbiges kennt man bereits aus Planetside 2.

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Jedoch leistete sich Sony Online Entertainment direkt zum Start der Early Access einen Fehltritt in Richtung Pay2Win. Teil der beiden Early Access Versionen (Premium und Standard) sind sie sogenannten Air Drops, welche man im Spiel anwenden kann – natürlich limitiert. Bei diesem Versorgungskisten-Abwurf erhalten die Spieler allerlei nützliche Gegenstände zum Überleben – unter anderem auch Waffen. Da diese Air-Drops auch im Shop angeboten werden sollen wittern hier viele Spieler direkt ein Pay2Win System.

Sony ruderte allerdings direkt zurück und kündigte an, dass diese Air Drops noch stark überarbeitet werden würden und noch sehr viele Dinge in Sachen Balance angepasst werden müssen.

Auch bei Planetside 2 ging Sony oft auf die Community ein, weswegen wohl Pay2Win nicht den Weg ins Spiel finden dürfte. H1Z1 macht bereits im derzeitigen sehr frühem  Stadium einen relativ ordentlichen Eindruck und die Entwickler scheinen große Pläne mit dem Spiel zu haben. Surrival Game Fans werden ohnehin zuschlagen.

Sollte Sony wirklich alle Pläne in die Tat umsetzen können, wird H1Z1 wohl das große Vorbild DayZ und die diversen Modifikationen in den Schatten stellen können. Es bleibt jedoch abzuwarten wie sich der Shop entwickelt und welche Richtung das Spiel einschlägt. Laut dem Lead Entwickler stellen die im Spiel integrierten Features nur einen Querschnitt dar von dem was noch kommen soll.

Weniger ist hier mehr und Free2Play Konzepte finanzieren sich ohnehin laut Statistiken ohnehin nur von rund 2% der Spieler im Schnitt.  Aber ich persönlich vertraue Sony in dieser Sache, da sie bereits mit Planetside 2 ein äußerst faires Free2Play Spiel auf dem Markt platziert haben.
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