Zugang für alle: Epoch Mod geht in Public Alpha Test über

Die Militär-Simulation Armed Assault 2 ebnete den Weg für das extrem erfolgreiche DayZ. Was einst als Modifikation startete ist nun eines der am meisten verkauften Spiele auf Steam und das seit mittlerweile rund einem Jahr. Neben der ursprünglichen Version von DayZ gab es auch noch eine weitere Modifikation von DayZ, welche sich immer noch aller größter Beliebtheit erfreut – quasi eine Mod der Mod. Die Rede ist von Armed Assault 2 DayZ Epoch.

Die Entwickler von DayZ Epoch stoppten zwischenzeitlich die Entwicklung für ihre ARMA 2 Modifikation und begannen mit der Entwicklung für eine Epoch Modifikation auf Basis von dem seit einigen Monaten veröffentlichten Armed Assault 3. Epoch für ARMA 3 befindet sich schon seit mehreren Monaten in Arbeit, allerdings erhielten bisher nur sehr wenige Spieler Zugang zum Closed Alpha Test des Spiels.

Offene Alpha-Phase beginnt

Jedoch gibt es nun eine gute Nachricht für alle, die keinen der heiß begehrten Alpha Keys erhalten haben. Seit gestern Abend ist der Whitelister nicht mehr vorhanden, somit bedeutet dies nun dass Epoch für jeden zugänglich ist, der Interesse an der Modifikation hat. Auf der offiziellen Seite  findet man alle nötigen Informationen, um Epoch zu installieren.

Man sollte dabei jedoch bedenken, dass es sich bei Epoch noch um eine sehr frühe Alpha-Version der Modifiktion handelt. Ein Blick sollte man aber auf jeden Fall risikieren, sofern man die Vorgänger Modifikation mochte,

Steam Update Discovery bringt Probleme mit Kuratoren

Vor einigen Tagen veröffentlichte Steam ein neues Update unter dem Namen Discovery, welches in erster Linie den Shop Bereich der digitalen Vertriebsplattform überarbeitet hat. Im Vordergrund steht dabei der Gedanke, dass Steam eher auf die Geschmäcke des individuellen Nutzers eingeht. Die Plattform untersucht dabei das eigene Nutzungs-, Such- und Kaufverhalten und unterbreitet darauf basierend Vorschläge für Videospiele. Kennt man alles im Prinzip schon von Amazon, Google und ähnlichen Unternehmen. Spiele zu finden ist nun deutlich einfacher, selbst wenn man den Namen eines Spieles mal nicht kennt kann man nun einfach über Tags danach suchen (bspw.: Weltraum, Koop, Multiplayer, Simulation,…).

Ein weiteres Feature des Discovery-Updates ist das Kuratoren-Systems, welches auch zeitgleich zu ersten Missbräuchen führte. Bei dem Kurator-System handelt es sich lediglich um auf der Startseite des Shops auftauchende Meinungen zu Videospielen von diversen Steam-Nutzern. Kurator bei Steam kann jeder werden, der mindestens 10 solcher Bewertungen zu unterschiedlichen Spielen verfasst hat – eine denkbar niedrige Hürde. Zählt man erstmal als Kurator taucht die Meinung im Steamshop auf und per Mausklick kann man dem Kurator auf Twitter folgen.

Trolle und Schleichwerbung

Das es nicht lange dauerte, bis dieses System missbraucht wird hätte man sich eigentlich vorab denken können. Unter den Kuratoren tauchten mittlerweile Keystore-Händler auf, die das System als Werbung für ihre eigenen Plattformen nutzten. Und wie es im Internet nun mal so ist folgten die Trolle auch direkt, welche einfach hetzerische oder herablassende Meinungen verfassten, aber dennoch als Kuratoren auftauchten.

Steam reagierte natürlich darauf und sperrte etwaige Trolle oder andere Personen, die das System untergruben – quasi per Hand. Sollte das US-Amerikanische Unternehmen allerdings keine Filter-Technologie einsetzen oder den Zugang erschweren, dürfte sich dies wohl sehr schnell zu einem Kampf gegen Windmühlen entwickeln. Wie so oft in der Videospiel-Szene steht sich die Community (bzw. kleine Spilltergruppen) selbst im Weg.

Tausende Nutzer ausgesperrt wegen veralteter Technologie

Kleine Randnotiz des Updates: Ein im Ende August vorangegangenes Update sperrte mehrere Tausend Nutzer von Steam aus, da der Steam-Client Prozessoren mit SSE2 Befehlssatzerweiterungen fortan vorausgesetzt hatte. Dies betrifft CPUs der Baureihe Pentium 3 und  Athlon XP (und darunter). Bereits im Mai geschah etwas ähnliches, dennoch wurde dies via Patch behoben und Leute mit alten PC erhielten wieder Zugang zum Client. Jedoch scheint es nicht so, als ob Steam diesmal nochmals nachbessern wird. Zwar handelt es sich dabei nur um einen kleinen Bruchteil der Nutzer, die noch auf derartige Systeme nutzen, aber dennoch bot Steam stets Support.

Blizzard stellt Titan nach 7 Jahren ein

World of Warcraft dominiert die MMO-Szene seit mittlerweile 10 Jahren ohne das der Thron auch nur ansatzweise anfing zu wackeln. Viele Thronanwärter kamen und gingen, aber World of Warcraft blieb immer auf dem ersten Platz. Die einzige Hoffnung auf eine Wachablösung sollte ausgerechnet vom selben Entwickler kommen – Blizzard Entertainment. Aber das ist nun Geschichte, denn das unter dem Codenamen Titan entwickelte Spiel wurde nun überraschend nach 7 Jahren Entwicklung von eingestellt.

 

Hoffnungsträger Titan

Das MMOs eine Menge Geld abwerfen (können) ist bekannt. World of Warcraft beschert Blizzard regelmäßig Jahresumsätze jenseits der 1 Milliarde US-Dollar Marke – selbstverständlich verlockte dies viele Entwickler dazu auch ein Stück von diesem Kuchen abzubekommen. Die Folge davon war eine regelrechte Übersättigung des MMO-Marktes, jedoch konnte sich kein Spiel wirklich durchsetzen gegen den Klassenprimus WoW. Selbst mit starken Lizenzen und durchaus soliden Spielen biss man sich die Zähne aus. Bestes Beispiel hierfür ist Star Wars: The Old Republic. Ein durchaus solides Spiel, dem allerdings sehr schnell die Spieler davon liefen und man notgedrungen auf Free2Play umstellen musste, was geglückt ist und dem Spiel neues Leben in Form von Spielern einhauchte.

Andere Spiele waren zwar neben World of Warcraft erfolgreich, allerdings weit entfernt von den erfolgen des 10 Jahre alten Spiels. Jedoch hörte man immer wieder und wieder den Satz „Ich freue mich schon auf Titan“.  Man ist von Blizzard sehr hohe Qualität gewöhnt und man erwartete von Titan nichts anderes als eine Revolution des MMO Genres. Dabei gab es keinerlei Details zu dem Spiel und Blizzard kündigte es nicht mal offiziell an, gab aber zeitgleich zu dass es sich in Entwicklung befände. Nun ist es jedoch seit einigen Tagen ganz offiziell, dass Titan eingestellt worden ist.

warlords
World of Warcraft dominiert den Markt seit mittlerweile 10 Jahren – keine Änderung in Sicht

Chris Metzen (Vice President of Creative Development) und Mike Morhaime (CEO Blizzard Entertainment) gingen dabei etwas näher auf die Umstände, welche zum Ende des Projekts führten. Bereits vor einem Jahr wurde das Projekt neugestartet, da die Ergebnisse der letzten 5 Jahre nur unzureichend gewesen sein. Man wollte Evaluieren und erneut anfangen mit der Entwicklung. Diese Evaluierung führte jedoch dazu, dass man Titan nun zu Grabe trug.

Man habe laut Aussage der beiden Entwickler den Spaß und die Leidenschaft nicht gefunden für das Spiel. Zwar besitzt man die handwerklichen Fähigkeiten um ein gelungenes MMO zu produzieren, aber man sei dennoch unzufrieden damit gewesen. Chris Metzen verglich diesen Prozess dabei mit alternden Rockbands: man weiß wie man Musik macht, aber irgendwann müsse man einfach auseinander gehen um neue Impulse zu finden. Titan habe zwar viele gute Ideen gehabt, aber diese hätten einfach nicht wirklich zueinander gepasst.

Immense Entwicklungskosten, aber kein gemeinsamer Nenner

Die Entscheidung das Spiel nach rund 7 Jahre andauernder Entwicklungszeit zu den Akten zu legen ist für Blizzard nicht untypisch. Bereits in der Vergangenheit beendete man die vielversprechenden Projekte Starcraft Ghost (First / Third Person Shooter) und das beinahe fertiggestellte Point&Click Adventure Warcraft Adventures nach langer Entwicklungszeit ohne sie zu veröffentlichen. Weshalb stellt man Spiele ein, die viel Zeit und Ressourcen aufgebraucht haben? Die beiden Entwickler liefern die Antwort und erklärten Blizzards Firmen-Philosophie: Man kappt lieber ein Projekt, als das man ein Spiel veröffentlichte, welches die Beziehung zu den Spielern und deren Vertrauen in die Firma zerstören könnte. Einleuchtend, auch wenn es sehr drastisch ist.

starcraft-ghost
Für Starcraft Ghost existierte bereits ein Intro-Cinematic, dennoch wurde der Titel nie veröffentlicht

Drastisch vor allem, wenn man sich die bisherigen Produktionskosten für Titan vor Augen führt. Michael Pachter (Analyst für Videospiele, Social & Digital Media, Electronics bei Wedbush Securities) ist einer der großen Experten innerhalb der Branche. Pachter geht dabei von rund 140 Millionen US-Dollaer aus, welche innerhalb der 7 Jahre verbrannt worden seien. Der unabhängige Analyst Billy Pidgeon warf gegenüber gamesindustry.biz die Zahl 50 Millionen US-Doallar Entwicklungskosten in den Raum. Fest steht jedenfalls, dass es eine größere Summe war.

Nach 7 Jahren endlich Informationen zu Titan

Nachdem Bekanntwerden des Endes von Titan meldeten sich auch erstmals anonyme (Ex)Mitarbeiter von Blizzard und verrieten Details zu Titan selbst. Jedoch arbeiteten bzw. testeten diese Quellen laut der englischsprachigen Website Kotaku.com an Titan vor dem Neuanfang in 2013. Intern wurde der Name Titan 2013 bereits abgelegt von Blizzard.

Laut den Informanten sollte der grafische Stil  von Titan irgendwo zwischen Team Fortress 2, den Starcraft 2 Cinematics und dem Animationsfilm Die Unglaublichen liegen – der Comic-artige Stil ist beinahe ein Markenzeichen von Blizzard. Das Spiel selbst hätte eine Kreuzung aus Die Sims, Second Life und Team Fortress 2 werden sollen. Als Setting wurde eine Sciene-Fiction Variante der Erde gewählt, auf der sich 3 Fraktionen eine Art kalten Krieg liefern. Die Spieler hätten sich einer dieser Fraktionen anschließen können.

Titan galt als der kommende Hoffnungsträger im MMO Sektor
Titan galt als der kommende Hoffnungsträger im MMO Sektor

Tagsüber sollten die Spieler normalen Handwerken nachgehen und gemeinsam eine Stadt aufbauen und mit NPCs interagieren können und sogar Familien gründen können (angeblich wurden sogar ehemalige Maxis Mitarbeiter für diesen Spielaspekt angeheuert. Maxis zeichnet sich für Die Sims Reihe verantwortlich). Dabei hätte man diverse Berufe ausgeführt wie Mechaniker oder Händler und hätte auch eigene Geschäfte führen können. Nachts hingegen hätte man in geheimen Operationen gegen die anderen beiden Fraktionen gekämpft. Auf diese Art hätte eine dynamische und lebendige Welt mit lauter Städten entstehen sollen. Die Interaktionen mit NPCs hätte eines der Kernelemente des Spiels sein sollen.

Sicherlich werden in der nächsten Zeit noch weitere Details zu den Konzepten von Titan ans Licht kommen.

Was geschieht aber nun mit den Ressourcen, Technologien und Erfahrungen aus der 7-jährigen Entwicklungszeit? Blizzard gehört zu Activision, deswegen ist durchaus denkbar, dass einige der Ideen aus Titan ihren Weg in das erst kürzlich erschienene Destiny gefunden haben könnten. Das Setting und die Grundidee ähneln sich zumindest stark.

Wie geht es weiter nach Titan?

Fans von World of Warcraft könnte das Beenden von Projekt Titan jedenfalls erfreuen, da nun wohl sehr viele Ressourcen aus Titan in World of Warcraft übergehen werden – in Form von Mitarbeitern und Technologie. Laut Chris Metzen wird man auf seinen Wunsch hin noch sehr viele Jahre an dem Spiel arbeiten und es weiter verbessern. Laut den anonymen Insidern wurden die an Titan beteiligten Entwickler unlängst wieder auf andere interne Teams verteilt und werden sicherlich größtenteils an World of Warcraft mitarbeiten. Es ist also denkbar, dass der Klassenprimus von diesen neuen Impulsen durchaus profitieren könnte. Dies wäre auch nötig, denn die aktiven Spielerzahlen haben sich mittlerweile halbiert (rund 6 Millionen Abonnenten).

warlordsofdraenor

Laut Aussagen von Metzen wollte man ohnehin nie „die MMO Firma“ sein und sich darauf festlegen lassen, da man das erfolgreichste MMO aller Zeiten erschaffen hat. Generell scheint es so als Blizzard generell flexibler sein möchte, was man an dem erfolgreichem Hearthstone und dem kommendem Heroes of the Storm sehen. Beide Spiele hatten eine verhältnismäßig kurze Entwicklungszeit. Der Markt ist mittlerweile einfach zu schnelllebig geworden, als das man einfach Spiele über mehr als 5 Jahre entwickeln könne – was eigentlich typisch für Blizzard und deren hohen Qualitätsanspruch an sich selbst ist.

Ein wohl weiterer wichtiger Grund für das Beenden von Titan wird wohl sein, dass beide Spiele eben doch nicht so unterschiedlich hätten sein können wir erhofft und das man sich gegenseitig die Kunden streitig gemacht hätte.

Fakt ist nun aber, dass die erhoffte Genre-Revolution wohl ausbleiben wird. World of Warcraft wird man nicht drastisch verändern. Viele Fans von MMOs dürften nun bitter enttäuscht sein. Auch ich persönlich hatte große Hoffnung gehabt, dass Titan endlich den so heiß ersehnten frischen Wind bringen würde. Nun liegt es wohl an anderen Firmen endlich das Szepter vom mittlerweile etwas angestaubten World of Warcraft abzunehmen.

 

Patch 0.49 bringt Neuerungen in DayZ und behebt einige Probleme

Sehr bald schon soll der Patch 0.49 für DayZ erscheinen und bringt einige Neuerungen und viele Verbesserungen für das äußerst beliebte Survival Game mit. Eigentlich sollte der Patch bereits vor 2 Wochen erscheinen, jedoch wurde die Veröffentlichung 2 mal verschoben. Grund dafür war schlicht und ergreifend die umfangreiche Qualitätssicherung – der Patch kam nicht durch die Prüfung wegen diverser Fehler und ähnlichen Dingen.

Nun ist es aber bald so weit und die Fans von DayZ können sich demnächst über neue Inhalte freuen.  Jedoch sollte man sich von seinem Charakter schon mal verabschieden, denn mit dem umfangreichen Patch wird es einen Hive-Reset geben – die Charaktere werden gelöscht und man darf von vorne anfangen.

Gartenbau und die Selbstständigkeit in der Wildnis

Die wohl größte Neuerung an dem Patch ist das neue Gartenbausystem. Allerdings steht noch nicht ganz fest, welche Möglichkeiten mit dem Patch 0.49 diesbezüglich bereits zugänglich sind.  Man wird dies wohl erst herausfinden, wenn der Patch live geht. Sonderlich viele Infos gibt es dazu jedenfalls noch nicht. Wie der Lead-Designer von DayZ etwas näher auf dieses Feature ein.

Seine Vision ist es, dass die Spieler sich selbst versorgen können und somit Städte und Ansiedlungen meiden können. Durch den Gartenbau sollen sich Spieler selbst Nahrung beschaffen können. Aber man soll auch eigene Kleidung aus Leder und Wolle herstellen können. Rucksäcke und Bögen samt Pfeilen kann bereits selbst herstellen. Ein autarkes Leben abseits der Städte klingt jedenfalls interessant und bietet Raum für neue Spielansätze.

Auch die Tier-KI soll überarbeitet worden sein und etwas realistischer agieren. Außerdem wurden die Animationen der tierischen Einwohner von Chenarus überarbeitet und verbessert. Es wird aber auch einige neue Animationen für die Spieler-Charaktere geben samt Verbesserungen bzw. Bugfixes. Einige neue Kleidungsstücke finden ebenfalls den Weg ins Spiel mit dem Patch 0.49

Nahkampf, Wetter und die Türen

Das bisherige Nahkampf-System in DayZ war eher schlecht gestaltet, aber laut dem Lead-Designer soll sich auch dies nun ändern. Man erhalte nun besseres Feedback und auch das Verfehlen sei quasi nicht mehr möglich – es sei denn man ist zu weit vom Ziel entfernt oder haut wirklich komplett daneben. Die Treffer-Erkennung soll deutlich überarbeitet worden sein. Somit sollte nun hoffentlich das Abwehren von Zombie-Angriffen einfacher ausfallen und nicht mehr so holprig sein.

Das Wettersystem findet ebenfalls Einzug in DayZ mit dem Patch. Das Wetter hat Auswirkungen auf den Spiel-Charakter und führt somit zu Erkrankungen unter Umständen. Fortan muss man darauf bedacht sein, den Charakter warm und vor allem trocken zu halten. Wer erstmal krank wird bekommt schnell Probleme, da medizinische Vorräte knapp bemessen sind. Im Chatfenster erhält man fortan Meldungen über den Zustand des Charakter (Hitze und Kälte).

Türen über mehrere Stockwerke hinweg öffnen und schließen zu können wird mit dem Patch 0.49 auch der Vergangenheit angehören. Man habe sich dieser Problematik angenommen und kann nach dem Patch Türen nur noch auf der selben Etage öffnen / schließen. Die ewige  Fummelei in Häusern mit mehreren Stockwerken sollte nun also der Vergangenheit angehören.

Ausblick auf die Zukunft und Tools für die Entwickler

Im Hintergrund gibt es für die Entwickler selbst auch einige Fortschritte, da sie nun Zugang zu erweiterten Statistiken bezüglich Item-Spawn und Spieldaten erhalten. Diese Daten fließen wohl in die Änderungen an der zentralen Loot-Ökonomie ein.

Es gab allerdings auch schon einen kleinen Ausblick auf die kommenden Patches. Neben neuen Waffen wie beispielsweise der Rossi R92 und der Mp133 (beide bereits fast fertiggestellt) wird man auch weiterhin an Fahrzeugen und austauschbaren Objekten fortgeführt werden. Auch die Zombies sollen durch neue Zombies (KI) ersetzt werden im Laufe der Zeit, da die bisherigen unzureichend agieren wohl.

 

Quelle: dayz.com

Studie: Steam und Co. verdrängen Retail-Handel

Steam und Origin findet man heute beinahe auf jedem PC daheim. Das liegt aber auch schlicht daran, dass die meisten Spiele heutzutage zwangsweise über eine der beiden Plattformen freigeschaltet werden müssen. Besonders Steam hat sich dabei mit Kundenfreundlichkeit, teilweise günstigen Preisen und einem ausgezeichneten technischen Grundgerüst etabliert.

Zwar stören sich einige Menschen an dem Fakt, dass man gezwungen wird Steam / Origin zu nutzen, aber größtenteils werden die Plattformen akzeptiert. Das US-Amerikanische Marktforschungsunternehmen DFC Intelligence befasste sich nun mit den digitalen Vertriebsplattformen im Bezug auf verkaufte Spiele gegenüber dem normalen Einzelhandel.

92% Marktanteil – Einzelhandel faktisch irrelevant?

Laut der Studie von DFC Intelligence belegten Plattformen wie Origin, GOG.com und natürlich vor allem Steam 92% der Anteile aller verkauften PC-Spiele weltweit. Schenkt man dieser Studie glauben wir der normale Einzelhandel bald ausgedient haben und spielt faktisch keine Rolle mehr beim Vertrieb der Spiele. Sollten die normalen Versionen mit Box und DVD vom Markt verschwinden würde dies vor allem die Publisher freuen, da man hier bei der Produktion sehr viel Geld einsparen kann. Der digitale Vertrieb wirft natürlich mehr Geld ab deswegen.

Wie aussagekräftig diese Studie ist kann man nur schwer sagen. Aber der Trend ging die letzten Jahre stark in Richtung digitaler Vertrieb und hat sich auch bei den Kunden durchgesetzt – zumindest sind das meine eigenen Beobachtungen. Persönlich kenne ich kaum noch jemanden, der ins Geschäft geht und ein Spiel kauft für den PC.

 

Quelle: pcr-online.biz

DayZ kommt für Playstation 4

Eine der wohl größten Überraschungen der Sony Pressekonferenz war wohl die Ankündigung, dass DayZ für die Playstation 4 kommen wird. Dean „Rocket“ Hall verkündete die Botschaft höchstpersönlich auf der Bühne von Sony. Es gibt allerdings noch keine Details zum Erscheinungsdatum oder wie die Umsetzung genau erfolgt, aber es soll wohl Crossplattform laufen – PC und Playstation 4 Gamer können zusammen spielen.

Bis einschließlich Mai habe sich DayZ über 2 Millionen mal auf dem PC verkauft und sei somit einer der größten Mulitplayer-Titel auf dieser Plattform. DayZ befindet sich immer noch im Early Access Stadium und die Vollendung des Spiels wird wohl noch eine Weile auf sich warten lassen.

Sollten sich PC und Playstation 4 Gamer wirklich gemeinsam spielen können wäre ich verblüfft. Die Maus bietet beim Zielen doch gewaltige Vorteile gegenüber dem Gamepad. Bis jetzt war diese Ankündigung jedenfalls die größte Ankündigung auf der Gamescom bisher. Ich bin gespannt darauf.