Einbruch während Livestream

Livestreams auf Twitch.tv erfreuen sich nach wie vor aller höchster Beliebtheit. Aber nicht immer geht es nur ums Zocken, denn oftmals geschehen allerlei halbwegs kuriose Dinge vor der Webcam. Erst kürzlich brannte ein Streamer sein eigenes Haus versehentlich vor laufender Kamera ab. Nun gibt es erneut einen recht sonderbaren Fall, der live ins Internet übertragen wurde.

Unter dem Namen Mr_13ig  ist der 36-Jährige US-Amerikaner öfter auf Twitch.tv zu sehen und ist schon seit längerer Zeit auf der Streaming Plattform unterwegs. Am Abend des 1. Oktober 2015 war er wieder einmal dabei zu streamen, als plötzlich ein Polizist vor seiner Tür erschien. Glück im Unglück: es handelte sich dabei nicht um das gefürchtete Swatting – ein abartiger Trend der schon einige US Streamer erwischt hat. Dabei wird anonym die Polizei im Wohnort des Streamers kontaktiert und ein Art Hilferuf abgesetzt, woraufhin die Polizei schwer bewaffnet die Wohnung des Opfers stürmt.

Auf gute NachbARSCHaft

Aber in diesem Fall ging es schlicht um Ruhestörung. Mr_13ig pocht auf seine Rechte und widersetzt sich passiv dem Polizisten. Daraufhin wird dieser in Handschellen abgeführt. Kurz nach dem der Polizist samt Streamer die Wohnung verlässt dringt der Nachbar durch die unverschlossene Tür ins Zimmer ein. Insgesamt zwei mal betritt der Nachbar die Wohnung und nimmt wertvolle Gegenstände wie unter anderem das Headset, die Geldbörse und eine Uhr mit. Verwunderlich ist jedoch, dass der Dieb den Livestream auf den Monitoren nicht bemerkte oder zumindest die höchstwahrscheinlich blinkende Webcam auf dem Tisch. Selbst Schuld.

Zur selben Zeit läuft der Stream weiter und wird Live auf Twitch.tv ausgestrahlt. Aufmerksame Zuschauer und Moderatoren des Channels kontaktierten daraufhin die Polizei, die erneut die Wohnung des Streamer aufsucht und sichert. Im Anschluss daran wird der diebische Nachbar festgesetzt und glücklicherweise erhielt er sämtliche gestohlenen Gegenstände zurück. Laut Mr_13ig sitzt der Einbrecher wegen diverser Vergehen bereits hinter Gittern.

Was mich jedoch ein wenig wundert ist die Tatsache, dass der Cop den Streamer abführt, aber die Wohnung nicht sichert. Auf seinem eigenen Kanal hat der Streamer nun die gesamte ungeschnittene Aufzeichnung hochgeladen.

 

[youtube link=“https://www.youtube.com/watch?v=0yi_6e7fZVU“ width=“590″ height=“315″]

Quelle: Mr_13jg

KarasuGames und viele andere Blogs wurden raubkopiert

Das halte ich für eines der ärgerlichsten Phänomene im Web: Contentklau. Nun ist es eine Sache, ob jemand ganz simpel einen Text kopiert und irgendwo anders veröffentlicht. Eine vollkommen andere Angelegenheit ist es, wenn gleich der gesamte Blog raubkopiert wird. Also das komplette Design, Aufbau, Bilder, Menüführung, Texte…einfach alles! Leider ist so etwas mit ein paar technischen Tricks möglich und genau das ist nun auch karasugames.de passiert. Allerdings gibt es auch effektive Maßnahmen, die den weiteren Diebstahl verhindern. Wenn dein Blog auch raubkopiert wurde, zeigen wir dir hier, was du tun solltest.

Massenweise Webseiten geklaut

Aktuell werden unter der Domain hackget.com  masseinweise Blogs und Webseiten kopiert. Betroffen ist zum Beispiel auch die offzielle Seite der Stadt Hamburg, autoscout24, topblogs.de, awaron.de und viele, viele weitere Webseiten.

Die eigene Seite überprüfen

Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, sollte in der Google Suche einfach mal site:hackget.com eingeben bzw für deutsche, geklaute Seiten site:de.hackget.com. Die eigene Seite lässt sich mit der URL domainname.hackget.de (z.B. karasugames.de.hackget.com) überprüfen.

Die Lösung

Mir ist etwas sehr ähnliches schon vor einiger Zeit mit einem anderen Blog passiert. Nach ein wenig Recherche bin ich damals schon auf diesen Beitrag auf Seohelfer.de, der Hintergründe und Lösungswege zum Website-Klau-Problem aufzeigt, gestoßen.

Der von Seohelfer.de gezeigte Lösungsweg ist zum Glück sehr einfach durchzuführen und effektiv. Hier ist er:

  1. Zunächst musst du eine PHP Datei erstellen, deren einziger Inhalt <?php phpinfo(); ?> ist. Diese musst du in Dein Website-Verzeichnis hochladen.
  2. Diese Datei musst du nun über die falsche Domain aufrufen. Zum Beispiel karasugames.de.hackget.com/DATEINAME.php
  3. Suche auf der nun angzeigten Seite den Eintrag _SERVER[„REMOTE_ADDR“] und notiere dir die dort stehende IP-Adresse
  4. Nun musst du deine .htaccess Datei um einige Zeilen erweitern und eine Informationsseite erstellen. Besucher der Fakedomain werden zukünftig auf diese Seite weitergeleitet. Wichtig hierbei ist, dass die Informationsseite nicht unter Deiner Domain gespeichert ist, sondern auf einer anderen. Sonst produzierst du eine Endlosschleife. Du kannst deshalb auch gerne meine Informationsseite nutzen.
    Hier die Regel, die du in deine .htaccess Datei eintragen musst:

RewriteCond %{REMOTE_ADDR} ^198.71.82.65$

RewriteRule ^(.*)$ http://karasugames.de/informationsseite.html [L,R=301]

Natürlich musst Du entsprechend die URL Deiner Informationsseite (falls du eine eigene nutzen möchtest) eintragen und die IP Adresse entsprechend der IP aus Schritt 3 ändern.

Das war auch schon alles. Ruft man nun die Fake Domain auf, wird nur noch die Infoseite angezeigt und keine Kopie deiner Seite mehr. Wie gesagt, Lösungsweg und weitere Infos finden sich bei seohelfer.de

Armored Warfare startet erfolgreich in die Open Beta

Armored Warfare Open Beta

Das im Jahre 2010 erschienene World of Tanks läutete ein neues Genre der Mulitplayer Titel ein und führte uns ans Steuer von dicken Panzern aus der Ära rund um den Zweiten Weltkrieg. Nun sind schon einige Jahre ins Land gezogen und die Macher hinter World of Tanks haben sich mit ihrem Spielprinzip dumm und dämlich verdient. Dies liegt auch daran, dass es einfach keine wirkliche Konkurrenz gibt außer War Thunder, welches sich jedoch hauptsächlich auf Luftgefechte konzentriert.  Mit Armored Warfare schickt nun Obsidian Entertainment einen neuen Herausforder in den Ring, um World of Tanks vom Thron zu stoßen.

Obsidian Entertainment? Die machen doch eigentlich Rollenspiele?

Das Entwicklerstudio hinter Armored Warfare gehört zu den Veteranen der Branche und dürfte vor allem Fans von Rollenspielen ein Begriff sein. Die amerikanische Spielschmiede entwickelte unter anderem Fallout: New Vegas,  Star Wars – The Old Republic II: The Sith Lords, Neverwinter Nights 2 und das erst dieses Jahr erschienene und hochgelobte Pillars of Etirnity.

Mit Armored Warfare geht das Studio nun gänzlich andere Wege. Und nach einigen Tagen Probespielen der Open Beta Version und vielen Panzerschlachten muss ich sagen, dass sie ein Händchen für dieses Genre haben.

Armored-Warfare2

Das Grundprinzip von Armored Warfare unterscheidet sich nicht von World of Tanks, sogar viele Elemente der Steuerung und Bedienung wurden sehr ähnlich gestaltet. 2 Teams (15vs15) treten in jeder Runde gegeneinander an und kämpfen um den Sieg. Siegreich ist, wer das gesamte Gegnerische Team eliminiert oder aber die feindliche Basis einnimmt. Im Gegensatz zu den anderen Konkurrenten dieses Genres stehen bei Armored Warfare außerdem noch PvE (Menschen gegen KI) Missionen zum Angebot. Hierbei treten 5 Spieler gemeinsam gegen von der KI gesteuerte Fahrzeuge an und müssen bestimmte Missionen erfüllen.

Den Spielern stehen dabei unzählige unterschiedliche Panzertypen zur Verfügung, die nach und nach freigespielt werden. Mit dabei sind auch einige deutsche Panzer, wie beispielsweise Leopard 1 und 2, Panzerhaubitze 2000 und das Wiesel. M1 Abrams, T-90 und sogar der polnische Prototyp PL-01 sind ebenfalls im Spiel. Es befinden sich bereits mehr als 25 Fahrzeuge im Game und dies wird sicherlich mit der Zeit noch erweitert werden. Die Panzer selbst sind sehr detailliert dargestellt, was vor allem Fans der Stahlungeheuer erfreuen wird.

Jeder einzelne Panzer kann durch im Spiel erhaltene Erfahrung nochmals aufgewertet und verbessert werden. Neue Kanonenrohre, Stoßdämpfer, bessere Muntion – nach und nach wird die Kampfleistung erhöht.

Unterschiedliche Klassen

Den Panzern fallen dabei unterschiedliche Rollen zu. Schwere Kampfpanzer agieren quasi als Frontschweine, Leichte Panzer erspähen das gegnerische Team, Panzerjäger versuchen feindliche Panzer möglichst aus der Entfernung auszuschalten und die Artillerie verteilt gezielte Schläge über sehr hohe Entfernungen. Das kennt man so auch schon von World of Tanks, aber dennoch spielt sich Armored Warfare actionlastiger, auch wenn hier sehr viel Simulation dahinter steckt.

 

Der höhere Action Anteil liegt vor allem darin begründet, dass die modernen Panzer im Spiel schlichtweg viel schneller und agiler sind. Hinzu kommen noch die Spezialfähigkeiten der einzelnen Panzerklassen. Späher können Ziele via Laser markieren, der markierte Panzer nimmt daraufhin mehr Schaden durch den Beschuss des eigenen Teams. Die Kampfpanzer hingegen können eine Nebelwand abfeuern, um sich kurzzeitig zu verbergen.

Die maximal 10 Minuten langen Runden werden jeweils auf zufälligen Karten ausgetragen und spielen sich jedes mal komplett anders. Für genügend Dynamik sorgt das Spiel auf jeden Fall und ist dabei hoch motivierend, da man sich Verbesserungen oder gar neue Panzer freispielen möchte.

Armored Warfare – eine Augenweide dank CryEngine

Unter der Haube von Armored Warfare werkelt die leistungsstarke CryEngine. Damit sieht der Panzer-Simulator umwerfend gut aus. Feuern die Panzer, so wird die Druckwelle des Schusses sichtbar und nahe Glasscheiben zerspringen, von Panzern geschrammte Gebäude nehmen Schaden, Sand wird von den Ketten der Panzer hoch gewirbelt. Schaut man genau hin entdeckt man viele schöne Details. Armored Warfare ist wirklich ein wunderschön anzusehendes Spiel.

Armored-Warfare3

Auch die Soundkulisse gefällt sehr. Steht man mit seinem Panzer neben einem Öl-Silo, hört man darin die Flüssigkeit blubbern. Bäume knarzen vor sich hin und auch die Sounds der Motoren und Kanonen gefällt.

Wer also ein wenig Faszination für Panzer teilt sollte auf jeden Fall einen Blick auf die kostenlose Beta von Armored Warfare werfen. Das Spiel selbst kostet keinen Cent und passiert auf dem Free2Play System, welches bisher extrem fair gehalten wird. Durch den Kauf von Gold durch Echtgeld im Spiel beschleunigt man lediglich seinen Fortschritt im Spiel oder kann optische Veränderungen übernehmen. Spielerische Vorteile hat man durch den Einsatz von Echtgeld gegenüber anderen Spielern nicht. Und das wird hoffentlich auch so bleiben.

Ich hatte bisher eine Menge Spaß mit dem Spiel, auch wenn ich nicht der größte Fan von Panzern bin. Aber vorsicht: das Spiel kann süchtig machen.

 
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Bildquelle: my.com 

 

Rainbow Six Siege – GSG 9 Trailer

Rainbow Six ist eine Marke, die vor allem etwas älteren Spieler definitiv ein Begriff ist. Der legendäre Taktik-Shooter fesselte damals dadurch, dass man die Einsätze detailliert planen musste. Die neueren Teile der Serie setzen viel mehr auf Action und kamen dementsprechend weniger gut an bei den Fans.

Ubisoft Montreal versucht nun mit Rainbow Six Siege nach jahrelanger Abwesenheit erneut auf die heimischen PCs zu bringen. Diesmal tritt Rainbox Six allerdings als Multiplayer Titel auf und orientiert sich dabei ein wenig an Spielen wie Counter-Strike. Die recht langsamen Matches entfalten dabei eine ziemliche Dynamik und bieten taktischen Tiefgang.  Anders als in Counter-Strike sind die Level jedoch teilweise zerstörbar, womit sich jede Partie anders spielt.

Das Prinzip ist simpel: Ein Team versucht ein Objekt innerhalb eines Gebäudes zu schützen und sich dabei verschanzt während das andere Team versucht das Gebäude zu stürmen. Bei den 5 versus 5 Player Matches stehen den Spielern dabei unterschiedliche Gadgets zur Verfügung, die teilweise auch in Realität zum Einsatz kommen.  Die Spieler wählen zu Beginn der Partie einen Charakter von den unterschiedlichen Spezialkräften aus (Russland, Frankreich, England, USA und Deutschland). Diese Unterscheiden sich jeweils in Bewaffnung und Gadgets und spielen sich dementsprechend unterschiedlich.

Um einen Überblick der sogenannten Operator der deutschen GSG 9 Truppe zu verschaffen, hat Ubisoft nun einen Trailer veröffentlicht.

Tom Clancy’s Rainbow Six Siege erscheint am 1. Dezember 2015 für PC, Xbox One und Playstation 4

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Vom Gamer zum Millionär

Sein Hobby zum Beruf machen und dabei so richtig viel Geld zu verdienen. Davon träumen viele Musiker, Sportler aber auch Videospieler. Am besten dabei gleich auch noch Millionär werden. Das Dumme ist nur, dass dies nur den allerwenigsten gelingt.

Die geringe Zahl spricht Bände. Von allen e-Sportlern ist es weltweit bislang nur 10 Gamern gelungen über eine Millionen US Dollar mit Preisgeldern zu verdienen. Der Rest verdient deutlich weniger.

Ganz vorne mit dabei unter den Top Verdienern sind vor allem Gamer aus den US und China. Der erste Deutsche unter den Top Verdienern im eSport Bereich findet sich erst auf Platz 21.
Infografik: Vom Videospieler zum Millionär | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

In anderen Sportarten wird mehr verdient

Man muss allerdings auch feststellen, dass die Einkommen im Vergleich zu anderen Sportarten geradezu lächerlich gering sind. So verdienen andere Profisportler deutlich mehr. Der Sportler mit dem größten Einkommen ist der Profiboxer Floyd Mayweather, der im Zeitraum zwischen dem 1. Juni 2014 und dem 1. Juni 2015 die Rekordsumme von 300 Mio US Dollar eingenommen hat. Bestbezahlter Fußballer ist übrigens der Portugiese Cristiano Ronaldo. Der hat im gleichen Zeitraum 80 Mio US Dollar verdient.  Da hat man im eSport Bereich offensichtlich noch Nachholbedarf.

Wie bei allen Sportarten gilt aber auch im eSport Bereich: Von Nichts kommt Nichts! Wer wirklich in diesem Bereich etwas werden will, der muss hart arbeiten. Man muss allerdin

Streamer zündet seine Wohnung vor laufender Kamera an

Eltern bringen ihren Kindern schon sehr früh bei, dass man nicht mit Feuer spielen soll – und das aus gutem Grund. Ein japanischer Streamer hätte besser mal auf seine Eltern und auf diese allseits bekannte Redewendung hören sollen, denn dem 40-jährigen Mann geschieht live vor der Kamera ein folgenschwerer Fehler mit seinem neuen Spielzeug. Die Zuschauer konnten zuschauen, wie der Streamer sein komplettes Haus in Brand steckte. 

Der japanische Mann ist unter dem Nickname Daasuke bekannt und spielt in erster Linie Minecraft. Seinen Zuschauern wollte er in seinem Stream sein neuestes Spielzeug präsentieren – eine Art Streichholz für sein Zippo Feuerzeug. Die Technik dahinter ist relativ simpel: ein Docht aus Metall wird in einen kleinen Behälter aus Feuerzeugbenzin getaucht und danach wie ein Streichholz an der Seite des Behälters entzündet. Problem an der Geschichte ist alllerdings, dass Daasuke beim nachfüllen des Feuerzeugbenzins ein wenig über die Außenfläche des Behälters schüttete. Doof ist, dass dieses Art von Benzin hochentzündlich ist, was der Japaner kurz darauf leider schmerzlich feststellen musste.

Feuerzeug anzünden will gelernt sein

Das allein reicht natürlich nicht, um direkt seine Wohnung in Brand zu stecken. Zu seinem Unglück befanden sich direkt neben seinem Sitzplatz wohl einige Beutel mit Müll, Papier und Kartons – eine perfekte Kombination um einen Brand zu beschleunigen. Dummerweise versuchte der Streamer das Feuer mittels Decken und Kartons zu löschen, was nicht wirklich eine gute Idee gewesen ist. Auch die Idee eine Schüssel mit Wasser zu holen half nichts mehr, denn der Brand war zu diesem Zeitpunkt längst außer Kontrolle.

Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt, aber laut unbestätigten Quellen ist das Haus komplett niedergebrannt. Verletzt wurde dabei aber wohl niemand. Mit seinen 40 Jahren hat der Verursacher des Brandes hoffentlich nun gelernt, was kleine Kinder schon längst wissen: mit Feuer spielt man nicht.

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Foto: Screenshot YouTube Video