Die Diskussion ist beinahe so alt wie das Internet selbst: Sind Spiele nur ein Hobby oder ist es eine Sucht? Vor allem Online-Rollenspiele werden oft so dargestellt, als wären sie eine Art virtuelle Droge und sie werden in beinahe jeder TV-Dokumentation demonisiert und in eine Ecke mit der Glücksspielsucht gestellt. Aber Computerspiele gerade häufig in die Schussbahn von Politik und den seriösen Medien und TV-Dokumentionen – spätestens dann, wenn wieder einmal ein Jugendlicher etwas sehr schlimmes macht. Dabei werden aber allzu oft die positiven Aspekte solcher Online-Rollenspiele ausgeblendet. Eine wirklich neutrale Berichterstattung findet nur in den seltensten Fällen statt.
Rollenspiele werden grundsätzlich dargestellt, dass sie stundenlang an den PC fesseln und das man ohne großen Zeitaufwand keinerlei Fortschritte erzielt. Diese Argumentation begegnet einem ständig und sie ist auch prinzipiell richtig. Diese Spiele basieren darauf, dass man Zeit investiert seinen Charakter zu verbessern oder zu leveln. Es gibt sicherlich einige Fälle, bei denen Spieler schlicht die Kontrolle verlieren und Ewigkeiten vor dem PC verbringen und sich sozial komplett zurück ziehen und quasi verwahrlosen oder sogar die Schule / Beruf / Studium schleifen lassen. Eine gewisse Gefahr besteht also immer bei derartigen Spielen und dies wurde auch unlängst und in aller Ausführlichkeit diskutiert in den diversen Medien.
Positive Askpekte der Online Rollenspiele
Aber warum werden nie die positiven Aspekte mal näher beleuchtet? Online-Rollenspiele können das soziale Miteinander virtuell sehr stark fördern . Teammanagement, schnelle Konfliktlösung und generelles Gruppenverhalten werden in den meisten Fällen gefördert. Bestes Beispiel hierfür sind die Raids in der ersten World of Warcraft Fassung ohne die Addons. Für einen Raid benötigte man 40 Spieler und natürlich einige Leute auf der Ersatzbank. Somit stellte ein Raid allein aus organisatorischer Sicht einen relativ großen Aufwand dar. Manche Gilden wurden durchaus ein wenig wie Betriebe organisiert: es gab die Chefetage, Vorarbeiter, Schichtleiter und normale Mitarbeiter. Wer hier nicht über genügend Sozialkompetenz verfügte (verantwortliches Handeln, Vorbereitung und auch mal anderen den Vorrang lassen) hat ganz schnell in die Röhre geschaut. Man musste und muss also recht gesellig für derartige Spiele sein – keine Spur von sozialer Isolation – zumindest virtuell nicht.
Das Spiel mit dem Glück
Glücksspiele und die dazugehörige Sucht werden auch oft thematisiert in den Medien. Jedoch bezieht man sich hier oftmals einfach nur auf Spielhallen und ähnliche Einrichtungen. Da wir aber in modernen Zeiten leben, haben die Glücksspielautomaten mittlerweile auch den Weg ins Internet gefunden, wie es auf www.platincasino.com/de/spielautomaten zu sehen ist. Einarmiger Bandit, Kartenspiele…alle möglichen Glücksspiele gibt es in den weiten des Internet zu finden. Meistens braucht man kein Geld zu investieren, aber es gibt auch Seiten die gegen Einsatz von echtem Geld Gewinnchancen in Aussicht stellen. Meiner Meinung nach geht davon eine sehr große Gefahr aus, da hier die Schwellen noch viel niedriger sind als im echten Leben. Immerhin hat man das Geld in der Hand, wenn man es in den Automaten wirft. Im Internet ist dies allerdings anders, da man hier nur mit virtuellem Geld hantiert. So kann man sehr schnell große Summen ausgeben, da man kein Gefühl für das Geld hat.
Egal ob es sich um Online-Rollenspiel-Sucht oder um Glücksspielsucht handelt. man sollte in beiden Fällen auf sich aufpassen und wie alles im Leben gilt auch hier: man sollte in Maßen genießen. Das erhält den Spielspaß und schützt auch die eigene (geistige) Gesundheit.
Die Spiele der Dark Souls Reihe stehen vor allem für eins: grenzenlosen Frust. In kaum einem anderen Spiel wird man öfter sterben als in Dark Souls. Das Game ist bockschwer und vergibt keine Fehler, aber belohnt den Spieler bei Erfolg umso mehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen nimmt Dark Souls den Spieler auch nicht an der Hand und leitet ihn durch die Spielwelt – man muss alles selbst herausfinden. Die Kombination übt eine einzigartige Faszination aus und verhalf der Serie zu großen Erfolgen in den letzten Jahren.
Viele Spieler sind bereits mit der normalen Bedienung stellenweise überfordert, da das Spiel größtenteils unfassbar schwer ist. Nur mit viel Übung meistert man zwar die Bedienung mit dem Controller, aber manche Leute suchen eben eine noch größere Herausforderung. Das Spiel in rekordverdächtiger Zeit durchzuspielen wirkt vergleichsweise einfach gegenüber dem, was der YouTube Nutzer gbbearzly nun gemacht hat.
Rockband Gitarre machts möglich
Die meisten Spieler sind glücklich, wenn sie das Spiel überhaupt erst durchspielen können. Aber gbbearzly ging einen Schritt weiter und spielte das Spiel mit einer Gitarre durch. Ja richtig gelesen – mit einer Gitarre. Dabei handelt es sich um eine Gitarre zum Spiel Rock Band. Mit einer eigens dafür angelegten Konfiguration meisterte er das im Jahre 2011 für PS3, Xbox 360 und PC erschienene Dark Souls. Wie genau seine Tastenbelegung für das Spiel aussieht sieht man auf dem Bild hier.
Als Beweis dafür, dass es mit der Gitarre klappt hat er auf YouTube ein Video als Beweis hochgeladen. Dort zu sehen ist, wie er gegen Ornstein und Smough kämpft, welche als mitunter die schwersten Bosse im Spiel gelten. Die Gaming-Community freut sich bereits tierisch über diese Aktion und tüftelt schon an anderen kuriosen Eingabegeräten, mit denen man Dark Souls meistern könnte. Es ist auf jeden Fall eine witzige Aktion und könnte unter Umständen die Jagd nach neuen Methoden Spiele zu meistern eröffnen.
In diesem Hardware Special erkläre ich euch, wie ihr auch bei leistungsfressenden Games euren PC schön kühl halten könnt. Die richtige Gehäuse-Kühlung ist immer ein wichtiges Thema. Erst recht für diejenigen, die ihren Computer übertakten oder dies vor haben. Denn gerade beim Übertakten werden die betroffenen Bauteile, wie z.B. die CPU oder der Arbeitsspeicher noch wärmer, als sie es ohnehin schon tun. Bevor der Computer also den Hitzetod stirbt und zum Abschied letzte Rauchzeichen von sich gibt, sollte man sich also ein paar Grundlegende Gedanken über das richtige Cooling machen.
Reicht ein Lüfter? Oder müssen es mindestens drei sein? Und was hat der Standort des PCs mit Gehäusekühlung zu tun. Und vor allem: Wie ordne ich die Lüfter an, damit es möglichst kühl im PC Gehäuse bleibt. Und zwar auch dann, wenn ich den PC übertakte.
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Ein paar grundsätzliche Fakten über PC Lüfter
Wichtiger Tipp gleich am Anfang. Denn hat man einen Gehäuse Lüfter in der Hand, fragen sich viele: „In welche Richtung bläst so ein Lüfter eigentlich?“ Die Antwort ist relativ einfach. Die Luft wird in die Richtung geblasen, auf welcher der Lüfter seine Motor-Aufhängung hat. Also das Gerippe auf der „Rückseite“, an welcher der Motor befestigt ist.
Welche Größe ein Gehäuse Lüfter hat bzw haben kann, das hängt vom Gehäuse* ab. Dieses gibt aufgrund der vorhanden Bohrungen die verwendbaren Lüftergrößen vor. Wer also nicht selbst zum Dremel greifen will, ist hier also durchaus festgelegt. Durchgesetzt haben sich in der Regel 120mm Lüfter*.
Durchsatz und Drehzahl des Lüfters
In Shops wird gern die Lautstärke eines Lüfters angegeben. Und viele nutzen den Dezibel-Wert auch als wichtiges Kaufkriterium (teilweise auch als alleiniger Kaufgrund). Dennoch ist der angebende db-Wert meist vollkommen nebensächlich. Denn meist unterscheiden sich hier die Messverfahren der Hersteller deutlich. Was letztendlich bedeutet, dass dieser Wert allenfalls ein Vergleichswert bei Lüftern* des gleichen Herstellers sein kann. Deutlich wichtiger sind andere technische Details eines PC Lüfters.
Die wohl wichtigste Kenngröße eines Lüfters ist sein Durchsatz. Also die Menge Luft, die ein Lüfter innerhalb einer bestimmten Zeit bewegt. Denn nichts anderes macht ein Lüfter: Er bewegt vorhandene Luft – macht sie aber nicht kälter oder wärmer. Üblicherweise wird der Durchsatz eines PC Lüfters in m³/h (Kubikmeter pro Stunde) angegeben. Ein Lüfter mit einem Durchsatz von 80 m³/h bewegt also in einer Stunde 80 Kubikmeter Luft. Besonders wichtig wird dieser Wert später noch, wenn es darum geht verschiedene Lüfter im Gehäuse richtig anzuordnen. Von daher sollte man den Durchsatz seiner Lüfter kennen.
Die zweite wichtige Kennzahl eines Lüfters ist seine maximale Drehzahl. Diese wird üblicherweise in UPM oder RPM (Umdrehungen pro Minute / Rounds per Minute) angegeben. Je größer der Wert, desto schneller dreht sich der Lüfter.
Bringt man die Größe von Lüftern und ihre Drehzahl in einen Zusammenhang, ergibt sich folgende Faustregel:
[blockquote_box]Erstens: Je schneller ein Lüfter dreht, desto mehr Luft bewegt er.
Zweitens: Je größer ein Lüfter ist, desto langsamer kann er drehen um die gleiche Menge Luft zu bewegen, wie ein kleinerer Lüfter.
Drittens: Je langsamer ein Lüfter dreht, desto leiser ist er auch.[/blockquote_box]
Ein PC Lüfter sollte dementsprechend 120mm groß sein, einen Luftdurchsatz von mindestens 60 m³/h haben und dies bei höchstens 1500 UPM erreichen. Zusätzlich für Ruhe sorgen besonders geformte Rotorblätter und hochwertige Drehlager. All das sind die Punkte, die einen leisen und effizient arbeitenden Lüfter von einem lauten Lüfter unterscheiden.
Das Gehäuse und die Wärme
Der Luftstrom im Gehäuse
Es gibt PC Gehäuse, die über ein eigenes Belüftungskonzept verfügen. Dies ist aber nicht die Regel. In Standard Gehäusen gibt es eine Art von Airflow, mit der man im Grund wenig falsch machen kann: Vorne unten kalte Luft rein und oben hinten warme Luft raus.
Das hat dann den Vorteil, dass die Luft einmal quer durch das Gehäuse strömt. Vorbei an Festplatten, der Grafikkarte und dem Prozessor. Vom Grundprinzip her erreicht man diesen Luftstrom, indem man vorn/unten und hinten/oben jeweils Lüfter installiert. Wobei der vordere Lüfter kalte Luft in das Gehäuse bläst, während der hintere Lüfter warme Luft absaugt. Bei weniger stark geforderter Hardware kann man unter Umständen sogar auf den vorderen Lüfter verzichten. Denn kalte Luft wird ohnehin durch den entstehenden Luftstrom in das Gehäuse gesaugt.
Allerdings kann man den Luftstrom im Gehäuse durch geschickte Wahl und Anordnung der Lüfter noch deutlich optimieren. Und zwar in dem ich entweder einen Überdruck im Gehäuse erzeuge oder einen Unterdruck. Beide Methoden haben jeweils Vorteile. Allerdings bringen auch beide Methoden ihre eigenen Nachteile mit. Wie man das eine oder das andere hin bekommt hier kurz erklärt.
Überdruck oder Unterdruck
Wie stark die Kühlleistung eines Lüfterkonzepts letztendlich ausfällt, hängt in erster Linie davon ab, wie das Verhältnis von zugeführter kalter und abgeführter warmer Luft ist. Bei der Überdruck Methode führe ich mehr kühle Luft hinzu, als dass ich warme Luft absauge. Umgekehrt sauge ich bei der Unterdruck-Methode mehr warme Luft ab, als dass ich frische Luft hineinblase.
Die Überdruck Methode
Hier mal zwei Bilder, wie man sein Gehäuse mittels der Überdruck Methode kühlen kann. Bild 1 zeigt das Prinzip mit zwei Lüftern und Bild 2 mit drei Lüftern*. Die Lüfter sind jeweils grün dargestellt. Blaue Pfeile zeigen die Richtung der kalten Luft und rote Pfeile die der warmen Luft. Zudem ist jeweils der Durchsatz der einzelnen Lüfte dazu geschrieben. Dieser Wert ist hier nur beispielhaft und soll das Verhältnis zwischen zu- und abgeführter Luft zeigen.
Überdruck erzeugt mit 2 Lüftern
Überdruck erzeugt mit 3 Lüftern
Die Vorteile dieser Methode
vergleichsweise wenig Staub im Gehäuse
mittlere Kühlleistung
jede Gehäuseöffnung und jede Ritze dient der passiven Wärmeabfuhr
Grafikkarten ohne Direct Heat Exaust (DHE) werden besser gekühlt
Die Nachteile der Überdruck-Methode
kein Kamineffekt
der Airflow wird von den Gehäuseöffnungen bestimmt
die Kühlleistung von Downblow-CPU-Kühlern wird gestört
Grafikkarten mit DHE können den Effekt stören
Die Unterdruck-Methode
Etwas schwieriger zu bewerkstelligen, ist die Unterdruck Methode! Denn diese hängt ganz stark von der Art des Gehäuses ab. Denn dieses muss relativ dicht sein. Mesh-Design oder sehr viele vorhandene Gehäuseöffnungen stehen der Wirkung dieses Effekts nämlich entgegen, da so kein Unterdruck aufgebaut werden kann und der Effekt verpufft. Hier wieder zwei Bilder des Prinzips. Wieder mit zwei bzw drei Bildern. Für die Darstellung gilt das gleiche wie oben. Im Unterschied zur Überdruck Methode sieht man, dass die absaugenden (einzeln oder zusammen) Lüfter hier einen höheren Durchsatz haben, als die zuführenden Lüfter. Dies ist Voraussetzung für den Effekt.
Unterdruck mit 2 Lüftern
Unterdruck mit 3 Lüftern
Die Vorteile der Unterdruckmethode
Hohe Kühlleistung
Kamineffket
direkter Airflow
Unterstützt die Kühlleistung von Downblowern
Funktioniert mit allen DHE Grafikkarten
Die Nachteile der Unterdruck Methode
ohne Staubfilter sammelt sich sehr viel Staub im Gehäuse
Grafikkarten ohne DHE werden u.U. nur unzureichend unterstützt
Die Wahl des Gehäuses
Mainboard mit Downblow (Boxed) Lüfter
Das perfekte Gehäuse gibt es sich nicht! Vieles hängt auch von Deinem eigenen Geschmack ab. Grundsätzlich gilt aber, dass alles im Gehäuse, was den Luftstrom stört vermieden werden sollte. Plant man zum Beispiel den Einbau einer langen High-End Grafikkarte*, dann sollte man ein möglichst tiefes Gehäuse* nutzen. Denn die Grafikkarte teilt ansonsten den Luftstrom, was zu einer ineffizienten Kühlung des gesamten Computers führen kann. Auch stören viele Kabel im Gehäuse den Airflow. Dementsprechend sollte das Gehäuse die Möglichkeit bieten, das Innere in einen Aufgeräumten Zustand zu versetzen. Das Stichwort lautet hier Kabelmanagement.
Und wie oben schon angesprochen, sollte der Einbau möglichst großer Lüfter möglich sein, die sich sinnvoll platzieren lassen. So sollten Lüfte vor allem vorne und hinten, sowie im Gehäusedeckel bzw im Boden platziert werden können. Ein Seitenwand-Lüfter ist übrigens Unsinn . Der Einsatz in der Seitenwand macht eigentlich nur in einem einzigen Fall Sinn: Und zwar dann, wenn man einen Downblow-Boxed Lüfter nutzt und keinen Turmkühler. Warum das so ist, darum geht es dann auch in Teil II dieser Artikelserie
Netzteil oben oder unten?
Ein oben eingebautes Netzteil ist eigentlich mittlerweile eher eine Seltenheit und kommt im Grunde nur in älteren Gehäusen vor, die sich an die ATX Vorgaben halten. Bei modernen Gehäusen wird das Netzteil fast immer unten eingebaut, was ein paar sehr gewichtige Vorteile bringt. So wird das Netzteil am Boden nicht mit der Abwärme anderer Hardwareteile belastet und kann so wesentlich effizienter und auch leiser arbeiten. Das Verlängert zudem auch die Lebensdauer des Netzteiles. Und schöner aussehen tut es auch noch, da die Netzteil Kabel nicht in der Luft hängen.
In Teil II der Serie wird es dann darum gehen, wie wir unsere CPU ordentlich kühl halten und welche Fehler man dabei machen kann. [divider]
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Es gibt eine grundlegende Regel, die man stets beachten sollte wenn man auf YouTube unterwegs ist: niemals die Kommentare lesen.
Sicherlich gibt es viele sinnvolle und interessante Kommentare dort, was man nicht bestreiten kann. Aber in der Regel fallen dort vor allem die Trolle und Provokateure auf. Je sensibler das Thema ist, desto mehr legen sie sich ins Zeug. Gerade in der Gaming-Szene kämpft man oft mit dem Problem, dass einige Leute einfach über die Stränge schlagen und weit unter der Gürtellinie mit ihren Kommentaren laden.
Femismus trifft auf Gaming-Machos
Was allerdings mit einer YouTuberin und Feminismus-Aktivistin geschah geht nochmal weit über das hinaus, was man ansonsten vom Internet gewöhnt ist. Anita Sarkeesian führte eine erfolgreiche Kickstarter-Kampagne durch, um Geld für Videos zum Theme Sexismus in Videospielen zu erstellen. Angesetzt hierfür waren nur wenige Tausend Dollar, letztendlich kam eine Summe im 6-stelligen Bereich heraus. Sarkeesian veröffentlichte daraufhin eine Reihe von Videos auf YouTube und beschäftige sich auf kritische Art mit Frauen in Videospielen.
Anita Sarkeesian kämpft mit massiven Mord-Drohnungen gegen sich selbst und ihre Familie
Die Videos selbst polarisierten stark, da sich die Feministin laut Aussagen einiger Zuschauer viel zu einseitig mit der Thematik beschäftigte und bewusst provozierte an einigen Stellen. Auf der anderen Seite liefert sie einige Fakten, dass Frauen oftmals in einer sehr altmodischen Art in Spielen dargestellt werden. Das Thema ist sehr sensibel und spaltete natürlich die Zuschauerschaft.
Die Kommentar-Funktion unter ihren Videos wurde direkt nach dem Start gesperrt, da sie heftigen Gegenwind erhielt. Leider blieb es nicht nur bei niveaulosen Kommentaren – eine kleine Hetzjagd startete im Netz. So gab es beispielsweise Flash-Spiele, bei denen man Sarkeesian zusammen schlagen konnte und ähnliche Ausfälle. Jedoch lies sich die Betreiberin von Feminist Frequency nicht beirren und machte weiter mit ihrem Projekt und veröffentlichte weiterhin Videos zum Thema Frauen in Videospielen. Leider blieb es nicht mehr nur bei Anfeindungen gegen die mutige Feministin – es trudelten reihenweise Morddrohungen gegen sie und ihre Familie ein und auch die Adressen worden veröffentlicht.
Spielentwickler solidarisieren sich und YouTube Megastar zieht indirekt mit
Die Betreiberin hat sich davon nicht beirren lassen und verfolgt auch weiterhin ihren Kurs. Zwischenzeitlich solidarisierten sich rund 1300 Spielentwickler gegen derartige Ausfälle innerhalb der Gaming-Community. In einem offenem Brief wenden sich die 1300 Unterzeichner direkt an die Gaming-Community und bitten um ein Umdenken bzw. eine Änderung des Verhaltens. Man soll Gewaltverherrlichung, Bedrohung, Mobbing und Beleidigungen nicht weiter tolerieren und gemeinsam dagegen angehen.
PewDiePie ist mit 30 Millionen Abonnenten die und über 5 Milliarden Videoaufrufen die unangefochtene Nummer eins auf YouTube und wählte nun einen relativ drastischen Schritt – wohl ebenfalls eine Reaktion auf die Ereignisse rund um Feminist Frequency. PewDiePie kündigte in seinem Video an, die Kommentarfunktion für immer zu deaktivieren. Die Begründung dafür ist realtiv einfach: die Kommentare ärgerten ihn schon seit einiger Zeit, da sie laut seiner Aussage größtenteils aus Werbung, Anfeindungen und Provokationen bestünden würden. Fortan würde für ihn die Kommunikation auf Twitter und Reddit im Vordergrund stehen.
Alles in allem sind dies nachvollziehbare Schritte dieser Menschen. Ein Umdenken innerhalb der Gaming-Community wäre wirklich wünschenswert, da man leider viel zu oft diverse Fehltritte einzelner Personen erlebt. Es wäre schön, wenn man endlich aktiv dagegen vorgehen würde. Ich persönlich befürchte allerdings, dass dies alles ein wenig utopisch ist.
Sehr bald schon soll der Patch 0.49 für DayZ erscheinen und bringt einige Neuerungen und viele Verbesserungen für das äußerst beliebte Survival Game mit. Eigentlich sollte der Patch bereits vor 2 Wochen erscheinen, jedoch wurde die Veröffentlichung 2 mal verschoben. Grund dafür war schlicht und ergreifend die umfangreiche Qualitätssicherung – der Patch kam nicht durch die Prüfung wegen diverser Fehler und ähnlichen Dingen.
Nun ist es aber bald so weit und die Fans von DayZ können sich demnächst über neue Inhalte freuen. Jedoch sollte man sich von seinem Charakter schon mal verabschieden, denn mit dem umfangreichen Patch wird es einen Hive-Reset geben – die Charaktere werden gelöscht und man darf von vorne anfangen.
Gartenbau und die Selbstständigkeit in der Wildnis
Die wohl größte Neuerung an dem Patch ist das neue Gartenbausystem. Allerdings steht noch nicht ganz fest, welche Möglichkeiten mit dem Patch 0.49 diesbezüglich bereits zugänglich sind. Man wird dies wohl erst herausfinden, wenn der Patch live geht. Sonderlich viele Infos gibt es dazu jedenfalls noch nicht. Wie der Lead-Designer von DayZ etwas näher auf dieses Feature ein.
Seine Vision ist es, dass die Spieler sich selbst versorgen können und somit Städte und Ansiedlungen meiden können. Durch den Gartenbau sollen sich Spieler selbst Nahrung beschaffen können. Aber man soll auch eigene Kleidung aus Leder und Wolle herstellen können. Rucksäcke und Bögen samt Pfeilen kann bereits selbst herstellen. Ein autarkes Leben abseits der Städte klingt jedenfalls interessant und bietet Raum für neue Spielansätze.
Auch die Tier-KI soll überarbeitet worden sein und etwas realistischer agieren. Außerdem wurden die Animationen der tierischen Einwohner von Chenarus überarbeitet und verbessert. Es wird aber auch einige neue Animationen für die Spieler-Charaktere geben samt Verbesserungen bzw. Bugfixes. Einige neue Kleidungsstücke finden ebenfalls den Weg ins Spiel mit dem Patch 0.49
Nahkampf, Wetter und die Türen
Das bisherige Nahkampf-System in DayZ war eher schlecht gestaltet, aber laut dem Lead-Designer soll sich auch dies nun ändern. Man erhalte nun besseres Feedback und auch das Verfehlen sei quasi nicht mehr möglich – es sei denn man ist zu weit vom Ziel entfernt oder haut wirklich komplett daneben. Die Treffer-Erkennung soll deutlich überarbeitet worden sein. Somit sollte nun hoffentlich das Abwehren von Zombie-Angriffen einfacher ausfallen und nicht mehr so holprig sein.
Das Wettersystem findet ebenfalls Einzug in DayZ mit dem Patch. Das Wetter hat Auswirkungen auf den Spiel-Charakter und führt somit zu Erkrankungen unter Umständen. Fortan muss man darauf bedacht sein, den Charakter warm und vor allem trocken zu halten. Wer erstmal krank wird bekommt schnell Probleme, da medizinische Vorräte knapp bemessen sind. Im Chatfenster erhält man fortan Meldungen über den Zustand des Charakter (Hitze und Kälte).
Türen über mehrere Stockwerke hinweg öffnen und schließen zu können wird mit dem Patch 0.49 auch der Vergangenheit angehören. Man habe sich dieser Problematik angenommen und kann nach dem Patch Türen nur noch auf der selben Etage öffnen / schließen. Die ewige Fummelei in Häusern mit mehreren Stockwerken sollte nun also der Vergangenheit angehören.
Ausblick auf die Zukunft und Tools für die Entwickler
Im Hintergrund gibt es für die Entwickler selbst auch einige Fortschritte, da sie nun Zugang zu erweiterten Statistiken bezüglich Item-Spawn und Spieldaten erhalten. Diese Daten fließen wohl in die Änderungen an der zentralen Loot-Ökonomie ein.
Es gab allerdings auch schon einen kleinen Ausblick auf die kommenden Patches. Neben neuen Waffen wie beispielsweise der Rossi R92 und der Mp133 (beide bereits fast fertiggestellt) wird man auch weiterhin an Fahrzeugen und austauschbaren Objekten fortgeführt werden. Auch die Zombies sollen durch neue Zombies (KI) ersetzt werden im Laufe der Zeit, da die bisherigen unzureichend agieren wohl.
Jeder, der schon einmal ein Computer Mainboard getauscht hat kennt das Teil. Und vielleicht hat er es sogar schon einmal verflucht, weil er sich beim Wechsel ein wenig die Finger geschrappt hat. Die ATX Blende oder wie das Teil richtig heist, das I/O-Shield liegt jedem Mainboard beim Kauf bei. Viele halten das I/O Shield sogar für so unwesentlich, dass sie ganz auf den Einbau verzichten. Und genau das kann ein bedeutsamer Fehler sein. Denn dem Teil kommt eine ganz wesentlich Aufgabe zu, das Mainboard vor Schaden zu bewahren. Staubschutz? Auch! Aber das ist nicht die eigentlich Aufgabe des I/O-Shields.
Was sofort erkennbar und somit offensichtlich ist, ist dass das I/O Shield die Freiräume zwischen den Mainboard Anschlüssen auf der Gehäuserückseite schließt. So wird das versehentliche Eindringen von kleinen Gegenständen in das Gehäuse verhindert. Und jeder weiß, dass eine lose im PC herumfliegende Schraube gerne mal für einen Kurzschluss sorgt. Und da die Anordung der Anschlüsse von Mainboard zu Mainboard unterschiedlich sind und jeder Hersteller hier sein eigenes Süppchen kocht, liegen die I/O Shields dem Mainboard auch entsprechend bei.
Ganz schön geladen
Allerdings ist nicht der Lückenschluss zwischen den Anschlüssen die Hauptaufgabe des Shields. Was die wenigesten wissen ist, dass das I/O Shield den Computer primär vor elektomagnetischer Strahlung und elektrostatischen Entladungen schützt. Und erst die sekundäre Aufgabe ist es, das Gehäuse vor dem Eindringen von Staub und Kleinteilen zu schützen.
Deswegen finden sich an den Öffnungen für die Mainboard Anschlüsse am I/O Shield auch kleine herausgestanzte Kontaktklammern. Richtig montiert berühren diese Klammern die Mainboard Anschlüsse. Der Grund ist einfach: Am Computer angeschlossene Periepherie Geräte können elektrostatisch geladen sein bzw auch Potentialunterschiede zum Mainboard aufweisen.
Diese Ladung muss beim Anschließen an den Computer abgeleitet werden. Dadurch, dass die Anschlüsse des Mainboards nun durch das I/O Shield mit dem Gehäuse in Kontakt und somit verbunden sind, geschieht die Ableitung über das PC-Gehäuse. Verzichtet man auf das I/O Shield kann das Mainboard also beim Anschließen eines Kabels durch eine Entladung beschädigt werden. Und das bedeutet den Tod des Mainboards. Und genau aus dem gleichen Grund sind PC Gehäuse auch aus Metall und nicht aus Kunststoff.
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