Activision Blizzard hat zur Jahreswende einige der Marvel-Titel aus dem digitalen Vertrieb (Steam, Playstation Network und Xbox Live Marktplatz) entfernt. Deswegen über die letzten Tage des vergangen Jahres auch viele Titel vergünstigt angeboten, da offenbar die Lizenz ausgelaufen ist und nur bis 2013 ging.
Betroffen sind davon unterem folgende Spiele:
Betroffen sind die folgenden Spiele: X-Men: Destiny, X-Men Origins: Wolverine, Spider-Man: web of Shadows, Spider-Man: Freund oder Feind, Spider-Man: Dimensions, Spider-Man: Edge of Time.
Die Spiele sollten aber weiterhin noch im Einzelhandel zur Verfügung stehen. The Amazing Spiderman ist ebenfalls noch erhältlich über den digitalen Weg, aber dazu befindet sich außerdem noch ein Nachfolger bei Activision Blizzard in Entwicklung.
Ich wünsche allen Lesern und Partnern ein frohes neues Jahr, wenn auch leicht verspätet! Das neue Jahr wird sicherlich viel spannendes und vor allem viele neue Möglichkeiten bieten! Und auch was das Thema Spiele angeht wird uns ein äußerst facettenreiches Jahr erwarten, gerade wegen den neuen Konsolen und Steam OS. Aber auch abseits dieser Themen werden sich sicherlich viele Überraschungen offenbaren im Laufe des Jahres!
Neujahr ist oftmals für viele Menschen neue Vorsätze zu fassen und auf das vorübergegangen Jahr zurückzublicken – und auf meine Arbeit mit KarasuGames blicke ich gerne zurück.
Zwar bin ich mit meinem knappen Jahr an Erfahrung rund ums Thema Blogging noch ein Frischling, aber dennoch habe ich das letzte Jahr sehr viel lernen dürfen und habe immer noch große Freude daran. Dies liegt auch unter anderem an den treuen Lesern und unseren Kooperationspartnern, bei denen ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchte für das vergangene Jahr!
Ausblick
In den letzten Jahren rückte das Thema Spiele immer mehr und mehr in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft und dies wird sich auch weiterhin noch verstärken. Von einem einem reinen Nischenprodukt rückten Computerspiele auf selbe Augenhöhe mit Film, Musik, Kino und Zeitschriften. Wer hätte das vor 30 Jahren schon gedacht? Umso spannender ist es zu sehen, was noch kommen wird. Gerade wenn man bedenkt, dass jetzt schon Spiele wie GTA V bei den Produktionskosten gleichziehen mit Blockbuster Streifen wie Pirates of the Caribbean. Außerdem kommen noch neue Techniken auf uns zu, wie die Virtual Reality Brille Oculus Rift. Auch werden die beiden neuen Konsolen sicherlich einigen frischen Wind bringen. Was die PC angeht kann man sich schon jetzt auf großartige Neuerungen bei der Hardware freuen und beweisen, wie viel leistungsstärker sie gegenüber den Konsolen sind.
Auch wenn das Jahr 2013 für mich persönlich mit einem großen Knall und ziemlich unschön endete freue ich mich auf das neue Jahr 2014 und es durch einige berufliche / schulische Neuausrichtungen ziemlich turbulent werden wird freue ich mich sehr, weiterhin an KarasuGames zu arbeiten und auch auf einige andere neue Projekte!
In diesem Sinne: Danke für die Unterstützung und auf ein gutes und erfolgreiches 2014 für uns alle!
Fans von Raumjägern und SpaceSims mussten eine lange Durststrecke überstehen, wenn man bedenkt das mit Freelancer im Jahre 2003 das letzte erwähnenswerte Spiel dieser Gattung auf dem Markt erschien. Zwischenzeitlich versuchten es einige Titel, um nochmals am Erfolg von Freelancer anzuknüpfen. X-Rebirth ist vor wenigen Wochen grandios gescheitert und kassierte heftige Kritik für viele und vor allem schwerwiegende Bugs.
Starpoint Gemini scheiterte ebenfalls vor rund 2 Jahren daran in die Fußstapfen des 10 Jahre alten Titels zu treten. Zwar gab es alle Features die man sich für ein derartiges Spiel wünscht, aber wurden diese technisch gesehen schlecht umgesetzt und auch die Vertonung war nicht wirklich gelungen. Die Kämpfe langweilten leider schnell, auch wenn Flottenkämpfe und aufrüstbare Schiffe Motivation versprachen.
Nun versucht das kroatische Team Little Green Men es nochmal mit Starpoint Gemini 2. Die Early Access Version zeigt allerdings bereits, dass das Entwicklerteam aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat.
Star Point Gemini 2 Early Access unter die Haube geschaut
Die spielbare Version v0.6004 enthält bisher viele der Features, die für die finale Version angekündigt worden sind. Man kann sich also bereits einen sehr guten Eindruck über das Spiel verschaffen. Allerdings kann man sich bisher nur im Sandbox-Modus austoben, da die Kampagne leider noch nicht intigriert worden ist. Eine deutsche Version des Spiels befindet sich ebenfalls in Arbeit, aber im Moment steht nur die englische Version zur Verfügung. Nachdem das Intro auf das Setting und die Hintergrundstory eingestimmt hat geht es auch schon direkt los mit dem ersten Anfängerschiff und dank der gut erklärten ingame Tutorials findet man sich auch recht schnell zurecht. Die Tutorials an sich sind zwar nur Textfenster mit Bildern, aber erfüllen ihren Zweck voll und ganz.
Anders als in den meisten SpaceSims sind die Sektoren nicht voneinander abgegrenzt und nicht via Sprungtor miteinander verbunden . Man könnte also einfach ins Blaue fliegen, bis man irgendwann irgendwo wieder ankommt. Dies bietet viel Raum für Entdecker und solche die es noch werden wollen. Um große Distanzen zu überbrücken gibt es dann aber doch eine kleine Komfortfunktion: mit Hilfe von Portalen (sogenannten T-Gates) kann man große Entfernungen schnell überbrücken, allerdings kostet dies auch eine Menge Credits (Geld). Jedenfalls stellt sich sofort das Gefühl ein, dass man sich tatsächlich in einem riesigem Universum befindet, welches man frei erkunden kann und das gefällt mir persönlich ziemlich gut. Beim sinnlosen herum fliegen habe ich öfters Stationen oder Anomalien entdeckt. Gerade letztere sind interessant, da man dafür Credits und XP erhält, sofern man sie analysiert.
Die Präsentation an sich kann größtenteils ebenfalls sehen lassen. Zwar wird Starpoint Gemini 2 keinen Preis für die schönste Grafik gewinnen, aber sie wirkt dennoch ansprechend. Explosionen und Waffenfeuer sehen ebenfalls recht nett aus. Bei der Sound hingegen gefiel mir ziemlich gut auf den ersten Blick, ohne allerdings wirklich herausragend zu sein. Die musikalische Untermalung ist schön futuristisch, aber drängt sich zu keiner Zeit auf und die englische Stimme des Schiffscomputers wirkt ebenfalls gut besetzt. Einzig den Sound der Waffen könnte ich bemängeln – dieser ist zwar nicht schlecht, aber hätte man besser machen können und es kann sich noch ändern über die nächsten Monate.
Größter Kritikpunkt des Vorgängers ausgemerzt? Die Steuerung
Eine Unterstützung für Gamepads und Joysticks gibt es bisher noch nicht in Starpoint Gemini 2, aber man arbeitet daran. Per Maus lässt sich das Schiff allerdings gut bedienen, auch wenn die Maussteuerung teilweise noch sehr träge reagiert und noch überarbeitet werden muss – aber es handelt sich noch um die Alpha-Version. Per Tastendruck kann man auf Wunsch auch die sogenannte Turret-View aktivieren, was für gute Übersicht im Gefecht sorgt. Desweiteren aktiviert man per Leertaste den Selection Mode und kann bequem das Interface oder die Skill-Leiste bedienen. Besonders gut hat mir das kontextsensitive Menü gefallen, welches man per Klick auf die mittlere Maustaste abruft. So klickt man beispielsweise eine Raumstation an, erhält man die Option anzudocken oder sich automatisch anzunähern. Hingegen kann man über selbiges Menü bei gegnerischen Schiffen die diversen Subsysteme anvisieren und nach dem Kampf den Loot einsammeln. Funktioniert sehr gut und komfortabel und auch sämtliche Menüs wirken bisher aufgeräumt und übersichtlich. Allerdings gefällt mir persönlich das Design der Menüs noch nicht, aber dies ist noch nicht zwangsläufig final und auch eine sehr subjektive Einschätzung.
Wo wir gerade bei Loot waren: Auch Starpoint Gemini 2 besitzt wieder Rollenspiel-Elemente, genauer gesagt kann man diverse Fähigkeiten skillen oder upgraden. In der derzeitigen Version sind 4 Waffenskils (Plasma, Beam, Railgun, Heavy Weapon)s und mit weiteren 5 Unterpunkten enthalten. Damit erhöht man beispielsweise die Reichweite der Waffen, erhält die Chance erhöhten kritischen Schaden zu verursachen, mehrere Geschosse auf einmal abzufeuern oder Schilde des Gegners zu ignorieren. Außerdem gibt es noch 20 Perks mit 3 Ausbaustufen, mit deren Hilfe man sich auf gewisse Schiffe oder Waffen stärker spezialisieren kann. Mit Hilfe der Perks kann man z.B. die Ausbeute beim Abbau von Asteroiden erhöhen oder die Effektivität von Waffen vervielfachen. Mit Hilfe der Perks und Skills kann man seinen Charakter also wunderbar auf die eigene Spielweise anpassen und dies lädt zum Herumprobieren ein. Gerade mit den Fähigkeiten von Crew Mitgliedern ergeben sich so viele Möglichkeiten, sich und sein Schiff zu spezialisieren.
Missionen oder lieber Handeln?
Was wäre eine SpaceSim ohne das gute alte Konzept des Handels oder des Erzabbaus? Richtig, es geht einfach nicht ohne. Die bisher integrierten Missionen sind eigentlich relativ typische Kost vom Schlage „Vernichte Raumschiff X“ oder „Bringe Objekt A nach B“. Nichts wirklich berauschendes, aber ganz nett für Zwischendurch sicherlich. Wer will macht sich selbständig und kauft einen Frachter um sich durch Handel eine goldene Nase zu verdienen.
Ist man an einer Raumstation angedockt stehen einem mehrere Optionen zur Verfügung. Natürlich gibt es eine übersichtliche Handelsfunktion und ein Trockendock, in dem man Schiffe kaufen oder verkaufen kann. Über den Hangar wechselt man die Schiffe, sofern man mehrere besitzt. Die Subsysteme und Waffen der Schiffe sind frei anpassbar, wenn man das Geld dafür besitzt und es können auch Soldaten mitgeführt werden. Diese Soldaten dienen als Enter-Kommando oder zur Verteidigung. Es gibt also viele Schrauben, an denen man drehen kann beim Ausrüsten des Schiffs – man kann sich sogar gegen oder auf Hacking-Angriffe spezialisieren. Wirkt aber alles auf den ersten Blick relativ verwirrend.
Durch das komfortable Looting System geht auch der Erzabbau schnell von der Hand: Asteroid anfliegen, zerstören und schon erscheint einer kleiner Button, über den man alles sofort Looten kann. Spezielle Bergbau Laser oder ähnliches habe ich noch nicht entdeckt beim Antesten.
Über 70 Raumschiffe soll das fertige Spiel bieten, welche sich über das praktische „Compare“ Menü der Schiffswerft wunderbar mit dem aktuellen Schiff vergleichen lassen. Wie man sieht haben die Entwickler auf jeden Fall aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Die Schiffe selbst unterscheiden sich natürlich stark voneinander, je nach Schiffstyp. Fracher, Fregatten, Jäger, Dreadnoughts uvm. – es gibt Schiffe in jeder Form und Größe. Übrigens kann man auch eine Crew anheuern, die unterschiedliche Vorteile für das eigene Schiff mit sich bringen wie beispielsweise erhöhte Schildaufladekapazität, Wendigkeit oder Boni für die Waffen. Natürlich kostet diese Crew regelmäßig Unterhalt. Wer will kann auch mehrere Schiffe und Crews nutzen und eine Flotte gründen, was natürlich stark den Geldbeutel strapaziert.
Die Kämpfe hingegen benötigen noch eine Menge Feinarbeit. Mir gefällt es zwar, dass ich während dem Kampf unterschiedliche Objekte und Skills benutzen kann, aber die Gegner KI ist noch verbesserungswürdig. Es steckt aber auf jeden Fall eine Menge potential drin, der Feinschliff fehlt allerdings.
Übrigens: Starpoint Gemini 2 bietet vollen Support für das Modding und es soll bereits eine Full Conversion in Arbeit sein mit Mass Effect Raumschiffen. Generell hören die Entwickler sehr darauf, was die Fans von sich geben und versuchen dies nach Möglichkeit auch umzusetzen (sofern sinnvoll natürlich). Ich finde das in der heutigen Zeit bemerkenswert und es ist auch bemerkenswert, dass sich jetzt schon eine derartig enthusiastische Community gebildet hat. Der Modding Support ist ein gewaltiger Pluspunkt für Starpoint Gemini 2.
Kann Starpoint Gemini 2 nun Freelancer das Wasser reichen?
Starpoint Gemini 2 ist auf einem guten Weg, aber wird unter Umständen mit dem selben Problem wie der Vorgänger kämpfen. Das Spiel bot relativ viel, beherrschte aber keine Kategorie wirklich überragend und verschwand damit im Durchschnitt. Auch Starpoint Gemini 2 könnte darunter leiden, wobei das Spiel für eine Alpha-Version wirklich relativ viel bietet bereits und vor allem rund läuft.
Noch viele kleine Kritikpunkte
Ob das Spiel die Durststrecke beendet ist wirklich schwer zu sagen, aber es ist auf jeden Fall eine ernsthafte Alternative zum mittlerweile 10 Jahre alten Klassikers. Bemerkenswert für die Alpha ist, dass kaum Bugs vorhanden sind und die meisten Gameplay-Features reibungslos funktionieren. Einige Dinge gibt es allerdings auch zu bemängeln, die noch auf jeden Fall eine Verbesserung benötigen: dockt man an eine Raumstation an, gibt es keine Andockanimation oder ähnliches. Das Schiff hält einfach vor der Station an und ein Menü öffnet sich – da geht eine Menge Atmosphäre flöten finde ich. Viele der Dinge können sich aber noch ändern, da es sich wie gesagt „nur“ um eine Alpha-Version handelt. Ein weiterer großer Pluspunkt des Spiels ist, dass die Entwickler die Nähe zu den Spielern suchen und auch wirklich auf deren Feedback eingehen und auch umsetzen. Das finde ich klasse.
Den richtigen Weg eingeschlagen
Ich denke das Spiel verdient eine Chance, das hat die Early Access Version mir persönlich bewiesen und ich werde es weiterhin auf dem Radar halten. Ich denke das Spiel ist auf einem guten Weg, also ist meine Prognose eher positiv. Fans von SpaceSims könnten auf ihre Kosten kommen.
Starpoint Gemini 2 soll im Feburar 2014 in die Beta-Phase übergehen und zu einem späteren Zeitpunkt in 2014 erscheinen. Derzeit ist die Early Access Version bei Steam für rund 21.99€ erhältlich. Fans von SpaceSims sollten sich das Spiel auf jeden Fall einmal anschauen.
Der gestrige Freitag markiert für Valve einen Meilenstein für das Projekt SteamOS, denn die ersten Prototypen der SteamMachines wurden in den USA ausgeliefert. Außerdem wurde die erste Version von SteamOS freigegeben und hatte direkt eine kleine Überraschung parat.
In der recht umfangreichen FAQ zu SteamOS werden die wichtigsten Fragen rund um Installation und einigen anderen Dingen erklärt – unter anderem auch wie man Windows Spiele streamen kann über SteamOS. Die Überraschung dabei ist, dass die Linux-Variante von SteamOS nicht etwa auf Ubuntu basiert, sondern auf der Debian-Distribution. Laut Valve ermöglichte Debian den Entwicklern eine bessere Basis, um das speziell auf Spiele optimierte SteamOS zu modifizieren. Überraschend war dies, da viele Experten davon ausgingen, dass SteamOS auf Ubuntu aufbauen würde. Valve betonte nochmals, dass es sich bei SteamOS um eine Beta-Version handeln würde und es nur erfahrenen Linux-Nutzern empfiehlt das Betriebssystem zu testen.
Für SteamOS wird derzeit folgende Hardware vorausgesetzt: Ein 64-Bit-Prozessor von Intel oder AMD, eine Festplatte mit mindestens 500 Gbyte, 4 Gbyte RAM, UEFI Boot Support, eine nVidia Grafikkarte (AMD Support soll später folgen) und ein für die Installation benötigter USB-Port.
Ob sich SteamOS etablieren kann wird sich noch zeigen. Die Entwicklung dürfte spannend werden.
Vorgestellt während der VGX (Spike Video Game Awards) zauberte No Man’s Sky viele Fragezeichen auf die Gesichter vieler Menschen, aber gleichzeitig wurde auch die Neugier entfacht. Man wusste bei dem relativ simplen Trailer nicht, um was für eine Art Spiel es sich denn nun dabei handelt. Weltraum-Action? Exploration? Vielleicht nur eine Grafikdemo? Die Entwickler haben die Zuschauer erstmal im Dunkeln gelassen, denn der Trailer warf mehr Fragen auf als er beantwortete.
„We want the future to be cool again“ David Reem, Creative Director (Hello Games)
In den letzten Jahren war SciFi in Videospielen vor allem eins: düster. Der Trend zur dunklen, dystopischen Zukunft. Das Team störte sich ein wenig daran, das man oftmals nur finstere SciFi Settings vor sich hatte, die oftmals nur graue und feindliche Welten zeigten voller zerstörten Städten und Welten. Auf Anhieb könnte ich da sicherlich einige Titel nennen, die wunderbar in genau dieses Schema passen würden und wenn man genauer darüber nachdenkt ist diese Art von Umgebung oder Story wirklich schon sehr oft zum Einsatz kam. Erinnert mich tatsächlich ein wenig an das ausgelutschte zweiter Weltkrieg Thema bei den Ego-Shootern vor einigen Jahren.
Hello Games verfolgt mit No Man’s Sky tatsächlich einen ganze anderen Ansatz – wie auch so viele andere Entwickler auch merken sie an, dass ihr Projekt in keine Kategorie passt. Und das ist es vielleicht sogar auch nahe an der Wahrheit in diesem Fall. Man verschreibt sich hier der anderen Art von Science Fiction: die freundlichere Zukunft, die einen dazu einlädt all die Wunder des Universums zu erkunden und nicht durch irgendwelche zerstörten und dunklen Städte wandern. Es Art Entdeckungsreise quer durch fantastische Landschaften und den Weltraum. Klingt jedenfalls schon einmal sehr interessant.
Exploration? Crafting? Viele Fragen, aber nur wenige Antworten
Gegenüber dem Magazin RPS äußerte sich der Creative Director darüber, was denn nun No Man’s Land genau sei und tatsächlich fällt die Einordnung wohl schwer. Der Entwickler bezeichnet das Spiel als eine Mischung aus Minecraft, Dark Souls stellenweise und sogar DayZ und Journey. Als ungefähres Ziel des Spiels benannte er die Reise vom Ende der Galaxie zum Zentrum selbiger. Dabei sollen die Planeten und die Umgebung immer seltsamer (mutierter) und gefährlicher werden. Der im Trailer gezeigte Ausschnitt zeigt dabei einen Planeten, der sich am Rande der Galaxie befindet und erdähnlich sei (abgesehen vom roten Gras natürlich). Man wählte diesen bewusst für das Video, da die Umgebung und die dortigen Tiere bzw. Fische kein allzu fremdartiges Gefühl aufkommen gelassen haben.
Allerdings legt David Reem (Creative Director) großen Wert darauf, dass man sein Projekt nicht einfach „Minecraft in Space“ nennen würde. Laut dem Entwickler Team ist jedes einzelne, virtuelle Atom prozedural erstellt werden. Sperriger Begriff, bedeutet aber im Grunde, dass alles quasi per Zufall vom Spiel berechnet wird. Allerdings wurde dem Programm vorher „beigebracht“, wie eine Landschaft / Planet oder Objekte aussehen können. Mit diesem Baukasten erstellt das Programm danach selbstständig eigene Welten, die dabei auch noch sinnvolles Gelände und mehr bieten sollen. Laut dem Team bestehend aus 4 Köpfen kann jeder Planet verändert werden, was auch für andere Spieler sichtbar und vor allem überdauern soll (Keine Resets). Jedes mal, wenn ein Spieler einen neuen Planeten durch seine Anwesenheit erschafft, wird dieser auch für alle anderen Spieler erstellt. Interessanter Aspekt.
Raum- / Bodenkampf und Release
Viele Infos zum Thema Raum- und Bodenkampf in No Man’s Sky gab es allerdings nicht. Man bestätigte allerdings, dass es Teil des Spiels sein wird. Aber wie genau es aussehen wird bleibt weiterhin ein Geheimnis. Jedenfalls konnte man im Video Raumjäger in Aktion erleben.Ob man tatsächlich einfach vom Planeten abheben kann und ins All fliegen ohne Ladebildschirm bleibt ebenfalls unklar.
Auch zum Release und den Plattformen schwieg man sich mehr oder weniger aus. Ein simples „on Next Gen“ kam nur als Anwort, aber sicherlich wird der PC ebenfalls bedient werden.
Jedenfalls macht das bisher gezeigte Lust auf mehr und ich denke man sollte No Man’s Sky im Auge behalten.
Und wie es das Video schon direkt am Anfang sagt: Jeder Planet ist einzigartig – Jeder Planet ist unentdeckt. Ich hoffe, dass es auch Spaß macht diese Planeten zu entdecken.
Im letzten Jahr geriert Nintendo immer wieder ins Kreuzfeuer der Kritiker, dank es eher weniger erfolgreichen Starts der Wii U. Grund dafür sind mehrere Dinge, wie beispielsweise ein eher stiefmütterlicher Umgang mit Third Party Entwicklern, fehlenden Software Angeboten während des Starts der Wii U und dass die Konsole technisch gesehen der Konkurrenz unterlegen ist. Nun ist es wohl mal wieder Zeit gewesen, dass sich der oftmals selbst in der Kritik stehende Analyst Michael Pachter zu Wort meldet und selbst scharfe Kritik an Nintendo und dessen Präsident übt.
Smartphones und mobilen Markt verschlafen
Im Zuge des „Game Monetization USA Summit“ in San Francisco äußerte sich Pachter zum Thema Nintendo und verstehe nicht, weshalb Satoru Iwata immer noch Chef von Nintendo sei. Er wirft Iwata vor für den gescheiterten Start der Wii U verantwortlich zu sein und außerdem, dass er den Smartphone- und Tablet-Markt vollkommen ungenutzt lassen würde. Dabei gab der Analyst sogar noch einige Vorschläge, wie sich Nintendo ein wenig aus der vermeintlichen Schieflage befreien könne: man solle einige GBA Titel kostenlos für die mobilen Plattformen zur Verfügung stellen und darüber hinaus noch einige NDS Titel für unter 5 Dollar anbieten. Dies würde dazu führen, dass man zum einen seine Marktpräsenz wieder stärken würde und der anderen Seite natürlich zusätzliche Einnahmen generieren würde. Darüber hinaus prophezeit Pachter zukünftig lediglich 30 Millionen Verkaufte Einheiten der Wii U verkauft werden könnten. Laut seinen Schätzungen wird sich die Playstation 4 rund 100 bis 120 Millionen mal verkaufen, während die Xbox One 90 bis 110 Millionen mal über die Ladentheken wandern soll. Pachter begründet seine Schätzungen mit den preislichen Unterschieden der Konsolen, da hier Sony die Nase vorn hat.
Comeback?
Interessante Nebenbemerkung: Michael Pachter geht davon aus, dass die neue Konsolengeneration gleichzeitig auch die letzte gewesen sein wird. Er glaube, dass der PC wieder viel stärker in den Mittelpunkt rücken wird und sein Comeback feiern wird. Er sehe den PC als neuen Hub und erwarte das keine neuen Konsolen mehr kommen würden, sondern regelmäßige Updates der Modele.
Auch wenn die Aussagen von Michael Pachter häufig sehr kritisch gesehen werden, könnte er im Falle von Nintendo richtig liegen. Der große japanische Konzern scheint definitiv den Anschluss verloren zu haben im Moment.
„I don’t know why Iwata is still employed,“ Pachter said, given that he refuses to take advantage of this opportunity while the handheld market continues to shrink and the Wii U has failed so far to catch on in a big way“