Tacens Mars Gaming MH1 Headset im Test

Vor einigen Tagen haben wir bereits die Tacens Mars Gamging MM1 Maus getestet. Nun folgt der Test zum ebenfalls aus Europa kommendem Tacens Mars Gamging MH1 Headset. Wie auch die Maus handelt es sich hierbei um ein recht günstiges Headset, welches für unter 30 Euro erhältlich ist. Also wird sich unser Test erneut mit der Fragestellung widmen, ob denn günstig unbedingt auch billig sein muss. Wie auch die Maus versucht Tacens mit der Mars Gaming-Serie ihre Produkte im unteren / mittleren Preisbereich zu etablieren. Ob dies mit dem Headset klappt versuchen wir nun im Test zu klären

Das Headset wurde uns wie auch die Maus bereits von www.field-store.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt!

Tacens Mars Gaming MH1

Ausstattung

Wie auch schon bei der Mars Gaming MM1 Maus findet man beim Mars Gaming MH1 Headset nicht sonderlich viel in der erneut recht schick gestalteten Verpackung. Außerdem Headset ist nichts weiter in der Box, auch keinerlei Dokumentationen oder Treiber. Beides wird auch nicht benötigt, da man das Stereo-Headset einfach mit dem PC verbindet und direkt loslegen kann. Kompatibel ist es mit jedem Gerät, dass über einen 3,5mm Ein- und Ausgang verfügt.

Viel mehr gibt es zur Austattung an diesem Punkt auch nicht zu sagen und geht auch in Ordnung für den geringen Preis. Auch wenn man sie eigentlich nicht braucht wäre zumindest eine Quick-Start Installationsanleitung angemessen gewesen, da längst nicht jeder weiß, wie man denn ein solches Gerät anschließt und verwendet.

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Optik, Ergonomie und Materialien

Beim Mars Gaming MH1 Headset sieht man die Bestimmung sofort. Die Optik und Farbgebung zeigt sofort an, dass es sich hierbei um ein Gaming Headset handelt, ohne das man die Produktbeschreibung vorher gelesen haben muss dazu. Das feurige Rot der Lautsprecher Stoffbezüge und am Kopfbügel setzen Akzente, die ins Auge springen und auch das eher schlichte Mars-Logo auf den äußeren Seiten des Headsets ist ein kleinerer Blickfang. Auf der Oberseite des Kopfhörers ist das Firmenlogo Tacens in das PU-Lederimitat eingestanzt – zwar nur ein kleines Detail, aber es vermittelt dem Headset eine gewisse Wertigkeit.

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Lässt man die Größe der Lautsprecher außer Acht kann das Headset vom Design her auf jeden Fall mit dem Rest der Gaming Headset mithalten und ist eines der hübscher gestalteten Headsets dieser Preisklasse.

Bei den verwendeten Materialien gibt es keine großartigen Überraschungen. Wie überall kommt viel Plastik zum Einsatz, jedoch ist das Headset erstaunlich biegsam – ohne dabei zu knacken oder knarzen. Gerade wenn man das Headset oft transportiert ist damit gewährleistet, dass auf die Schnelle nichts bricht. Das verwendete Plastik wird dabei wie auch bei der Mars Gaming MM1 Maus  wenig Gummiartig. Billig wirkt es nicht, aber auch nicht hochwertig. Die Lautsprecherpolster und der Kopfbügel sind mit Kunstleder umspannt und erstaunlich gut gepolstert.

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Beim Mikrofonarm handelt es sich um einen rund 1cm breiten Bügel, der nicht biegbar ist. Das 2 Meter lange 3,5mm Klinken Kabel ist recht dick ummantelt und sollte halbwegs bruchsicher sein. Der Lautstärkeregler befindet sich am Kabel und ist ebenfalls aus Plastik, jedoch gibt das Rädchen zum Einstellen etwas zu wenig Feedback beim Drehen – jedoch durchaus akzeptabel in dieser Preisklasse.

In Punkto Ergonomie setzt sich das Mars Gaming MH1 ein wenig zwischen die Stühle. Das Konzept scheint ohrumschließend zu sein, aber dafür sind die Polster rund um die Lautsprecher zu klein geraten. Erschwerend hinzu kommt, dass die Kopfhörer nicht auf der Oberseite des Headsets anliegen, sondern die Druckpunkte und somit der Anpressdruck unter den Ohrläppchen sitzt. Die Kopfhörer sind dabei leicht kippbar und können angepasst werden und machen das Headset somit noch einen Tick ergonomischer.

Natürlich ist das Headset verstellbar in der Größe über das durchgängig benutzte Schienensystem am Bügel. Kleine und mittlere Köpfe sollten keine Probleme haben, bei größerem Kopfumfang könnte es jedoch schwierig werden vermutlich.

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Es ist eine Frage des Geschmacks, denn manchen Leuten tun die Ohren sehr schnell weh, wenn das Headset aufsitzt. Somit wäre dies ein Pluspunkt für das Mars Gaming MH1 Headset

Durch das leichte Gewicht von rund 220 Gramm und der gelungenen Kopfbügel-Polsterung ist das Mars Gaming MH1 Headset auch bei längeren Sessions noch angenehm zu tragen. Einziger wirklicher Kritikpunkt ist der Lautstärke-Regler am Kabel. Man hat kaum ein Gefühl dafür, ob sich das Rädchen zum Einstellen gerade bewegt. Außerdem verfügt das Headset über keine Stummschalt-Taste. Beides ist bei dem Preis aber vertretbar und fällt auch nicht so schwer ins Gewicht.

 

Technik

Wie auch bei den diversen Headsets von Creative innerhalb dieser Preisklasse werden 40mm Neodymium Lautsprecher verwendet. Bekanntester Vertreter dieses Lautsprechersystems ist der Preisklassen-Sieger Creative Fatal1ty.

Die Lautsprecher selbst sind generell in Ordnung. Höhen und Tiefen werden anständig wiedergegeben, ohne dabei große Akzente zu setzen. Der Bass ist nicht wirklich wuchtig, aber das geht in Ordnung für diese Preisklasse. Beim Sound gibt es also nichts zu meckern, wenn auch die Betonung der mittleren Töne bei Musik etwas zu stark ausfiel meiner Meinung nach – aber das ist meckern auf hohem Niveau.

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Der Bügel des Mikrofon ist um beinahe 180 Grad drehbar, jedoch nicht verbiegbar oder ähnliches. Das verbaute Mikrofon verfügt über Rauschunterdrückung. Getestet haben wir das Headset in diversen Kommunikationsprogrammen (vorrangig Teamspeak 3). Die vom Headset übertragene Sprache war stets deutlich und gut hörbar, wenn auch teilweise etwas zu tief im Ton. Auch bei Gesprächen in Spielen waren die Chat-Partner gut und deutlich zu hören über die Lautsprecher. Das Headset sticht hier nicht heraus, aber erfüllt seinen Zweck ohne echte Schwächen.

 

Mein Fazit zum Mars Gaming MH1 Headset

Tacens beweist mit dem Mars Gaming MH1 Headset erneut, dass günstige Produkte relativ gute Qualität bringen können. Zwar ist das Headset in keiner der Kategorien herausragend gut, aber eben auch nicht schlecht.

Während der Spiele hatte ich nie Probleme die anderen Leute zu verstehen und auch der Sound der Spiele selbst wurde ordentlich wiedergegeben – somit erfüllt das Mars Gaming MM1 Headset genau seinen Zweck. Kombiniert mit dem Tragekomfort und für diese Preisklasse wirklich sehr gut gepolsterten Ohrmuscheln und dem Kopfbügel ergibt sich ein rundes Gesamtbild. Zwar ist die Optik natürlich ein subjektiver Faktor, aber das Mars Gaming MH1 wirkt durch die verwendeten Materialien und die Design-Akzente hochwertiger als der geringe Preis vermuten lässt.

Der einzige wirkliche Kritikpunkt den ich für mich persönlich entdecken konnte ist der Fakt, dass das Headset über keine Stummschalt-Taste verfügt. Aber funktionell betrachtet fällt das trotzdem nicht wirklich ins Gewicht.

Alles in allem hat Tacens für diesen Preis ein überzeugendes Headset mit kleineren Macken geliefert und ich kann erneut eine Empfehlung für Sparfüchse aussprechen. Mit dem Mars Gaming MH1 Headset kann man nichts falsch machen, den es bietet alles was ein Stereo-Headset heutzutage bieten kann und muss.

Datenblatt:

  • Mikrofon mit Rauschuntedrückung (Mikrofon-Arm ca 180 Grad drehbar)
  • ca. 1cm dicke Polsterung an Bügel und Ohrmuscheln (Kunstleder bespannt)
  • 2 Meter geflochtenes 3,5mm Klinke Kabel(vergoldet)
  • Lift Off Distance ca. 5mm
  • Maße: ca. 17 x 8 cm (Länge x Breite )
  • Gewicht: ca. 220g
  • 40mm Neodymium Lautsprecher
  • Impedanz: 32 Ohm
  • Frequenz: 20~20kHz

 

Das Headset wurde uns freundlicherweise von www.field-store.de zur Verfügung gestellt. 

 

Beyond Good & Evil 2 wird doch kommen

Beyond Good & Evil zählt zu einem der Meisterwerke der Spielgeschichte, doch leider blieb der kommerzielle Erfolg für Ubisofts Action-Adventure aus dem Jahre 2003 aus. Die Fachpresse lobte das damals in den aller höchsten Tönen – durch die Bank weg. Doch niemand kaufte das abgedrehte Spiel rund um die Reporterin Jade und ihrem Onkel (ein laufendes, sprechendes Schwein). Wahrscheinlich war das Setting für viele zu überdreht und wurde somit zu einem Nischen-Spiel. Im Jahre 2010 wurde nochmals ein HD-Remake zu Beyond Good & Evil veröffentlicht.

Der kreative Kopf hinter dem Spiel war Michel Ancel, welcher unter anderem maßgeblich für die ersten Rayman Titel verantwortlich ist. Seinen Federstrich merkt man den meisten seiner Spiele deutlich an – im positivem Sinne.

Eine lange Durststrecke

Fans des mittlerweile 11 Jahre alten Spiels forderten wieder und wieder einer Fortsetzung des Spiels. Lange Jahre gab es keine Informationen bis dann in 2008 seitens Ubisoft angekündigt wurde, dass sich Beyond Good & Evil 2 in der Entwicklung befände und das auch Michel Ancel wieder mit von der Partie sei. Der Teaser-Trailer feuerte die Begeisterung nochmals an (zu finden unterhalb dieser Meldung).  Jedoch gab es direkt einen Dämpfer, denn man verkündete, dass nur ein sehr kleines Team an dem Spiel arbeitete. Zwischenzeitlich wurde die Entwicklung erneut eingestellt, da sich Ancel an der Entwicklung von Rayman Legends beteiligen wollte oder musste.

Danach begannen die Arbeiten erneut im kleinen Rahmen, diesmal jedoch für die damals noch nicht erschienene Next-Gen Generation (Xbox One / Playstation 4). Und erneut wurde es sehr still um Beyond Good & Evil 2. Die Fans die nach einem Sequel zum Spiel bettelnden mussten eine Harte Zeit durchstehen, denn neue Informationen gab es seitdem nicht. Niemand wusste, ob das Spiel überhaupt noch in Entwicklung ist bei Ubisoft.

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Michel Ancel arbeitet mittlerweile quasi nur noch auf Teilzeit bei Ubisoft – als Leitung der kreativen Entwicklung bei ausgewählten Ubisoft Spielen. Mittlerweile hat er sein eigenes Indie-Studio eröffnet und arbeitet an einem neuen Titel.

Ironischerweise bestätigte nun Xavier Poix (Managing Director of Ubisoft’s Annecy, Paris und Montpellier Studios) gegenüber Eurogamer, dass sich Beyond Good & Evil 2 in Entwicklung befände – trotz des Teilzeit Abgangs des kreativen Kopfes hinter dem Spiel. Laut des Managers wäre das kleine Entwicklerteam begeistert von der Richtung, die die Entwicklung eingeschlagen habe und man würde mehr bieten wollen, als eine simple Fortführung des Spielkonzepts. Weitere Details gab es dazu leider nicht, außer das es auf jeden Fall für die Next-Gen Konsolen erscheinen soll.

Fans des Spiels atmen nun nach 11 Jahren erleichtert auf, denn das Spiel wird definitiv kommen. Aber schon tut sich die nächste Frage auf, die unter den Fingernägeln brennt: wann? Erneut müssen wir also Geduld aufbringen. Beyond Good & Evil ist auch heute noch ein gutes Spiel und auf alle Fälle einen Blick wert.

 

Die Story von World of Warcraft zusammengefasst

Die mitterlweile fünfte Erweiterung zum in 2004 erschienen World of Warcraft steht in den Startlöchern. Langsam wird es verdammt schwer die Übersicht über die Story zu behalten und die Zusammenhänge zwischen allen Spielen zu erfassen. Addiert man nun auch noch die 3 voran gegangen Strategiespiele samt Erweiterungen hinzu ist das Chaos perfekt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man damit ein verdammt dickes Buch erhalten würde, wenn man denn die Story zusammenfassen würde.

Kein Wunder also, dass man die Übersicht verliert über all die Charaktere, Orte, Ereignisse und alle anderen wichtigen Infos rund um Hintergründe des Warcraft Universums. Die Erweiterung Warlords of Draenor wird noch dieses Jahr erscheinen und der Warcraft Film wird auch in nicht allzu ferner Zukunft in den Kinos anlaufen – höchste Zeit also ein wenig das Hintergrundwissen zu Warcraft aufzufrischen.

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Zwar spiele oder spielte ich regelmäßig World of Warcraft über die letzten Jahre hinweg, aber ich kenne nur einen Bruchteil der Story. Das Warcraft Universum hat zwar ein eigenes Wiki, in dem man wirklich jede Information zu jedem Sandkorn in den Spielen findet, aber sich dort durchwuseln ist glaube ich mehr als anstrengend und ermüdend. Das dachte sich dann wohl auch der YouTube Nutzer Nobbel87.

In seinem YouTube Video geht er dabei auf alle wichtigen Parts der Story ein und präsentiert diese auch recht ansprechend und vor allem nicht so trocken wie in der Warcraft Wiki. Fans der Spiele sollten sich das Video auf jeden Fall einmal an sehen. Vielleicht lernt man ja etwas neues hinzu oder versteht die diversen Zusammenhänge. Wer aber nichts mit World of Warcraft und Co anfangen kann wird sich wahrscheinlich langweilen.

Nobbel87 hat sich sehr viel Mühe gegeben wie ich finde und es schürt auch ein wenig die Vorfreude auf das kommende Addon.

Man sieht sich in Warlords of Draenor.

 

 

Tacens Mars Gaming MM1 Maus im Test

Gamer greifen oft und gern sehr tief in die Tasche für passende Gaming-Peripherie. Gerade bei Mäusen oder Tastaturen gehen die Preise für hochwertige Produkte teilweise über 100 Euro. Ein teurer Spaß also und längst nicht jeder ist dazu bereit so viel Geld in derartige Geräte zu investieren. Genau deswegen hat sich mittlerweile eine Nische im niedrigeren Preisbereich entwickelt. Vor kurzem trudelte ein Testmuster der Mars Gaming MM1 Maus bei uns ein und wir haben einmal getestet, ob günstig direkt auch minderwertig bedeutet. In unserem Test versuchen wir zu klären was der günstige Nager leistet und ob er zum Spielen geeignet ist und ob eine Maus mit einem Preis von unter 30 Euro überzeugen kann.

Mars Gaming MM1

Ausstattung

Wie eingangs erwähnt ist die Tacens Mars Gaming MM1 für unter 30 Euro erhältlich, man sollte also seine Erwartungen von Anfang an nicht zu hoch stecken. Neben der Maus selbst gibt es keinerlei Zubehör oder Dokumentationen für die Maus, was auch gar nicht nötig ist. Treiber benötigt die Gaming Maus nicht und auch die Installation ist denkbar einfach: USB-Kabel verbinden uns schon wird die Maus direkt von jedem Windows- / Linux PC und Mac erkannt.

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Beschreibungen und ähnliches sucht man vergebens, was aber wie gesagt letztendlich egal ist. Sonderlich viel mehr Ausstattung liegt anderen Mäusen aus nicht bei. Alle wichtigen Informationen stehen ohnehin auf der Rückseite der Verpackung.

Es soll ja Leute geben, die die Verpackungen gerne ins Regal stellen und aufbewahren. Die Verpackung der MM1 Maus kann sich dort auf jeden Fall sehen lassen.

Optik, Ergonomie und Materialien

Auf den ersten Blick erinnerte mich die Maus ein wenig an den aktuellen Lamborghini Aventador und folgt damit dem Mantra anderer Gaming-Mäuße – aggressive Optik. Das Design ist Mars Gaming auf jeden Fall gelungen meiner Meinung nach, wobei dies natürlich pure Geschmackssache ist. Jedoch würde man auf den ersten Blick nicht vermuten, dass es sich hierbei um eine günstige Gaming Maus handelt.

Die Mars Gaming MM1 Maus besteht natürlich äußerlich komplett aus diversen Plastikmaterialien. Der komplette Rücken der Maus inkl. rechter und linker Maustaste besteht dabei aus einem Plastik, dass an eine Art Gummi erinnert. Es fühlt sich relativ hochwertig an und man hat das Gefühl, man habe die Maus gut im Griff.

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Ausgestattet ist die Maus mit 6 Tasten: Mausrad, 2 Seitentasten, linke und rechte Maustaste und einen DPI-Umschalter. Die Druckpunkte aller Tasten sind in Ordnung, jedoch ist die Maus beim Klicken verhältnismäßig laut – aber das ist Meckern auf hohen Niveau. Das drehen des Mausrad gibt ein gutes Feedback, allerdings ist das Mausrad meiner Meinung nach nicht sonderlich hochwertig verarbeitet und es lässt sich schwer einschätzen, wie lange es durchhalten wird.

Das geflochtene  USB-Kabel mit vergoldetem Stecker ist 2 Meter lang und somit lang genug für (fast) jeden Schreibtisch. Wie sich das Kabel auf lange Zeit schlägt ist schwer abzuschätzen, aber die geflochtene Verarbeitung des Kabels sorgt normalerweise für Langlebigkeit und Schutz vor Abrieb.

Auf der Unterseite der Maus befinden sich 4 Teflon-Füße. Getestet habe ich die Maus dabei auf einem Mauspad und einem Holztisch. Beim Bewegen der Maus spürt man zumindest auf dem Mauspad einen Widerstand – sie gleitet gefühlt etwas schwerfällig. Aber das ist nicht weiter tragisch, denn das Handling der Maus ist durchaus in Ordnung. Das Gewicht mit ca. 100g ist auch in Ordnung – die Maus ist nicht zu schwer und nicht zu leicht.

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Unterhalb des Mausrads befindet sich ein Knopf zum Umschalten des DPI-Wertes. Abhängig vom ausgewählten Wert verändert sich die Beleuchtung des Mausrades und des Knopfes selbst. Auf dem Rücken der Maus befindet sich ein beleuchteter Schriftzug des Mars Logos. Auch das hat mich wiederum überrascht, da ich derartige optische Eyecatcher nur von den teuren Mäusen gewöhnt bin.

Aber einen Kritikpunkt gibt es dann doch. An den Seiten wird eine Art angerautes Plastik verwendet. Zwar ist dies griffig und verhindert das Abrutschen mit dem Daumen, aber es wirkt halbwegs billig. Dennoch erfüllt es seinen Zweck, dann man hat die Maus gut im Griff. Auch die beiden Tasten an der Seite sind relativ gut erreichbar.

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Durch die symmetrische Bauweise der Mars Gaming MM1 Maus ist das Eingabegerät auch für Linkshänder geeignet, jedoch sind dann die Seitentasten nur noch bedingt bedienbar über die linke Hand. Für Rechtshänder sind aber alle Tasten gut erreichbar.

An den Seiten befinden sich kleine Kanten, auf denen man theoretisch den Daumen und den kleinen Finger ablegen bzw. stützen kann. Ein kleiner Kniff der dafür sorgt, dass die Hand auch bei längerem Spielen nicht ermüdet.

Meine Hand ist klein bis mittelgroß, aber ich denke das auch Menschen mit großen Händen wunderbar mit der Maus zurecht kommen würden.

 

Technik

In der Mars Gaming MM1 Maus ist ein optischer Sensor verbaut und arbeitet mit Abtastrate von 400 bis maximal 3200 DPI bei einer 1000Hz Polling-Rate. Durch Knopfdruck kann man hierbei umschalten zwischen 400 / 800 / 1600 und 3200 DPI während des Spielens. Derartige Funktionen sind äußerst nützlich, gerade wenn man Ego-Shooter spielt. In der Praxis funktionierte das Umschalten reibungslos. Da das Mausrad und der DPI Knopf selbst beleuchtet ist bekommt man sogar ein optisches Feedback für den jeweiligen DPI Modus. Hat man sich erstmal eingeprägt für welchen DPI-Wert die Farben jeweils stehen erkennt man auf einen Blick in welchem Modus man sich befindet.

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Bei optischen Mäusen wird oftmals die Lift-Off-Distance bemängelt. Hierbei handelt es sich um einen Effekt, der mit dem optischen Laser verbunden ist. Hebt man die Maus vom Schreibtisch ab registrieren die Mäuse dennoch die Bewegung. Daraus resultiert, dass beispielsweise beim Umsetzen der Maus beim Scrollen und dem damit verbundenem Anheben der Cursor leicht verzieht. Meistens verzieht der Cursor dabei nach oben hin weg. Gerade bei billigeren Mäusen ist es oftmals ein Problem, da die Lift-Off-Distance recht hoch ist und der Mauszeiger dabei total verzieht. Bei der Mars Gaming MM1 hatte ich dieses Problem nicht, denn es war kaum auffällig. Die Distanz zwischen Sensor und Oberfläche betrug dabei rund 5mm – durchschnittlich.

Auch das Abtasten selbst funktionierte auf beiden Oberflächen (Holztisch und Mauspad) ohne Probleme. Die Maus lässt sich gut bedienen und arbeitet präzise.

Treiber benötigt die Maus keine. Von der technischen Seite gibt es bei der Mars Gaming MM1 nichts zu meckern, auch wenn teurere Mäuse noch eine Spur präziser arbeiten. Aber für den Preis ist das mehr als angemessen, was Mars Gaming hier bietet.

Mein Fazit zur Mars Gaming MM1 Maus

Rein subjektiv gesehen habe ich mich mit dem Test zur Mars Gaming MM1 Maus etwas schwer getan. Das liegt aber einfach daran, dass ich eben die Eingabegeräte aus der höheren Preiskategorie gewöhnt bin und privat nutze. Also musste die Maus des spanischen Herstellers Tacens erstmal einige Barrieren bei mir überwinden.

Optisch gesehen sagte mir die Maus jedoch auf den ersten Blick zu, da man sich beim Design wirklich Mühe gegeben hat. Die verwendeten Materialien schwanken dabei zwischen hochwertig und günstig. Dennoch ist die Maus gut verarbeitet und wirkt auf keinen Fall billig. Man hat jedenfalls nicht das Gefühl eine billige Maus in der Hand zu halten.

Beim Handling überraschte mich die Mars Gaming MM1 Maus dann doch sehr, da die Maus tatsächlich sehr präzise reagierte und gerade in den Ego-Shootern eine gute Form machte. Auch hier muss man stellenweise Abstriche bei der Performance machen, diese fallen aber kaum ins Gewicht.

Die Ergonomie der Maus fällt ebenfalls gut aus – selbst nach längeren Sessions hatte ich keine großartigen Ermüdungserscheinungen meiner Hand festgestellt.

Bedenkt man nun den geringen Preis der Maus ist die Mars Gaming MM1 Maus auf jeden Fall eine Überraschung. In der Praxis schlägt sie sich viel besser als erwartet und sieht nicht billig aus.

Deswegen lautet mein Fazit: Wer nicht viel für eine Maus ausgeben möchte könnte mit der MM1 auf jeden Fall glücklich werden, wenn man die Abstriche beim verwendeten Material verschmerzen kann. In der unteren Preisklasse wird man nur schwer eine bessere Maus finden. Gegenüber der oberen Preisklasse zieht die Mars Gaming MM1 jedoch den kürzeren.

Sparfüchse können hier bedenkenlos zuschlagen, denn die Maus ist auf jeden Fall fürs Gaming geeignet.

 

Datenblatt:

  • Optischer Sensor mit bis zu 3200 DPI
  • 1000Hz Polling-Rate
  • 2 Meter geflochtenes USB-Kabel (vergoldet)
  • 6 Tasten
  • Mausrad und DPI Knopf beleuchtet
  • 4 Teflon Gleitfüße
  • Lift Off Distance ca. 5mm
  • Maße: ca. 11x7cm (Länge x Breite)
  • Gewicht: ca. 100g

 

Die Maus wurde uns freundlicherweise von www.field-store.de zur Verfügung gestellt. 

 

Koch Media kauft Homefront von Crytek

Vor wenigen Wochen kursierten diverse Gerüchte im Internet, dass der deutsche Entwickler Crytek kurz vor der Insolvenz stehen würde und die britische Tochterfirma Crytek UK sich im Streik befände auf Grund auf ausgebliebenen Gehaltszahlungen. Somit blieb auch die Entwicklung des vielversprechenden Titels Homefront: The Revolution auf der Strecke. Crytek erwarb die Rechte an der Homefront Marke nach der Zerschlagung von THQ vor einigen Monaten.

Ob die Gerüchte stimmten oder nicht blieb dabei über Wochen hinweg unklar, da sich Crytek selbst wenig bis gar nicht zum aktuellen Stand der Dinge äußerte. Nun gibt es aber endlich handfeste Infos über diese Krise und Crytek bestätigte, dass die finanzielle Sicherheit nun gewährleistet sei.

Homefront: The Revolution verkauft

Vor wenigen Tagen dann bestätigte Eurogamer einen Deal, der sich halbwegs abzuzeichnen schien in der jüngsten Vergangenheit: Homefront: The Revolution wurde samt Entwickler Team verkauft und die Entwicklung an dem Spiel ist somit gesichert. Käufer ist die Koch Media GmbH.

Crytek UK wird fortan unter dem Namen Deep Silver Dambuster Studios firmieren und nach Frankfurt umziehen, wobei einige Mitarbeiter der Außenstelle in den USA für den Support der Cry Engine verantwortlich sein werden. Nur wenige Mitarbeiter verlieren glücklicherweise ihren Job bei diesem Kauf. 

Deep Silver ist unter anderem für die Dead Island Serie verantwortlich.

Auch Crytek äußerte sich zu dem Verkauf. Der strategische Deal mit Koch Media würde es dem Frankfurter Unternehmen nun erlauben ihr Ziel zu verfolgen sich als Online-Publisher zu etablieren.

John Romero – Free2Play hat hunderte Studios auf dem Gewissen

John Romero zählt zu einem der einflussreichsten Entwickler in der Pionierzeit der Videospiele. Zusammen mit John Carmack war er maßgeblich an der Produktion von Spielen wie Doom (1993) und Quake (1996) beteiligt, womit er eine Ära begründete und die ersten Meilensteine für unsere heutigen Videospiele legte. Gegenüber gamesindustry.biz äußerte er sich nun über den aktuellen Trend des Free2Play und weshalb dieser bedrohlich für Triple A Studious (Entwickler von besonders hochwertigen Spielen) und Konsolen sei.

Im Interview plaudert Romero dabei ein wenig aus dem Nähkästchen und erläutert wie sehr sich die Szene und die Entwicklung gegenüber den 80er Jahren verändert hätte. Die Entwicklung von Videospielen heutzutage hätte sich grundlegend verändert, allein aus dem Grund das heutige PCs Multi-Tasking fähig sein. Er erinnere sich daran, dass er damals einen Notizblock nutzen musste, da sein Apple II damals keine 2 Anwendungen zeitgleich laufen lassen konnte (Programmier-Tool und Text Editor beispielsweise).

John Romero gilt als einer der einflussreichsten Entwickler von Videospielen in der Vergangenheit.
John Romero gilt als einer der einflussreichsten Entwickler von Videospielen in der Vergangenheit.

Er sieht aber auch Vorteile gegenüber der heutigen Zeit. Während man heute SDK Kits, Simulatoren und sonstige teils teuren Programme benötige konnte man beim Apple II direkt drauf los programmieren und durch simple Eingabe des Run-Befehls direkt die Ergebnisse des neuen Codes sehen. Es war also viel einfacher zu erlernen und zugänglicher für jedermann.

Dabei vergleich er die damalige Zeit mit dem heutigen Stand der Indie-Entwickler. Aber mit dem gravierenden Unterschied, dass es in den 80ern und 90ern viel schwieriger gewesen sei Marketing zu betreiben. Er beschreibt dabei eine große klaffende Lücke zwischen seinen Spielen und den Verkaufsläden. Puplisher entpuppten sich dabei als Türsteher, die man erstmal überwinden musste.

Heute wäre es einfacher, da durch das Internet viele neue Möglichkeiten in Sachen Marketing möglich sind und somit ein einfacherer Einstieg möglich sei. Als Beispiel nannte er hier Minecraft, welches über diverse Plattformen vertrieben wurde eigenständig.

Free2Play als Jobvernichter

In dem Interview ging Romero auch darauf ein, welch gravierende Auswirkung der Free2Play Trend auf die Konsolen und die Triple-A Entwickler habe. Durch die vordergründig kostenlosen Spiele sei ein wahrer Preiskampf entfacht, den die Konsolen einfach nicht mithalten können – dort ist Free2Play immer noch nicht etabliert. Hinzu kommt laut Romero noch der Fakt, dass heutzutage auf Steam Spiele für 5 Dollar zu haben sind. Diese 2 Faktoren würden die Konsolen einfach ausstechen und somit dezimieren und Jobs bei den Premium Entwicklern zerstören.

Dabei ging die Entwickler Legende nochmal auf die Vertriebsstrategie von Doom und Quake ein. Man konnte damals die komplette erste Episode des Spiels spielen ohne auch nur einen Cent zu zahlen. Wollte man auch den Rest des Spiels haben musste man schlussendlich das Produkt kaufen. Für Romero stellt dies das ultimativ faire Modell dar. Zwar unterscheide sich Free2Play von diesem System, aber es bestehen Parallelen.

Bei Free2Play unterscheidet er zwischen 2 Kategorien: gerecht und schmutzig. Die Entwickler würden mit der Zeit lernen, das System immer besser umzusetzen und er sieht deutliche Fortschritte. Eine Faustregel liefert Romero auch gleich mit: Die Entwickler sollten versuchen, dass die Spieler ihnen Geld geben zu wollen für ihre Produkte. Sollten sie aber dazu gezwungen sein Geld zahlen zu müssen (beispielsweise um im Spiel überhaupt bestehen zu können), dann läuft etwas falsch.

Generell würde die Akzeptanz gegenüber Free2Play immer größer werden, da die Modelle  immer fairer werden.

Trotz allem sieht Romero in dieser Entwicklung eine Gefahr für die Triple A Studios, da diese beim Preiskampf einfach nicht mithalten können. Warum zahlen, wenn man es auch „umsonst“ haben kann oder einfach auf den nächsten Steam sale warten kann?