29 Jahre alt mit großer Leidenschaft für Videospiele, gebürtiger Mittelhesse und Träumer. Fan von virtuellen Abenteuern seit frühster Kindheit und unverbesserlicher Optimist. Wer etwas will, findet Wege! Wer etwas nicht will findet Gründe! Fragen? Anregungen? Sonstiges?
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So gut wie jeder von uns ist in irgend einer Form mit Super Mario aufgewachsen. Ich kann mich noch darin erinnern, wie ich stundenlang daheim am SNES Super Mario Brothers gespielt habe. Für mich als Kind war das Spiel zugegeben in den späteren Leveln schon recht schwer. Eine Herausforderung waren die alten Jump’n’Runs teilweise auf jeden Fall für den durchschnittlichen Spieler.
Aber es gibt eben auch Spieler, denen dies noch lange nicht reicht und sich einfach selbst unfassbar schwere Level kreieren und dann durchspielen. Einer dieser Spieler ist PangaeaPanga. In seiner auf YouTube veröffentlichen Serie Item Abuse stellte er nur den dritten Teil vor, in dem er seinen neusten selbst erstellen Super Mario World Level durchspielt.
Item Abuse 3 war über 3 Jahre hinweg in Entwicklung
Allein beim bloßen Zuschauen wird der ein oder andere sicherlich Schweißausbrüche kriegen, so unglaublich stressig ist der gezeigte Level. Neben perfekten Timing für Sprünge muss der Spieler außerdem noch diverse Objekte im Spiel perfekt platzieren / in der Luft halten, um überhaupt voran zu kommen. In einem Forum gab PangaeaPanga an, dass nur verrückte Menschen in der Lage sein würden diesen Level zu schlagen.
Er selbst als Erschaffer des Levels habe schon tierisch viel Zeit und Nerven dafür gebraucht. Seine Motivation dabei war es, die beeindruckenden Leistungen von Speedrunnern (Spieler, die vor allem alte Spiele schnellstmöglich durchspielen) nochmals zu überbieten – was ihm meiner Meinung nach definitiv gelungen ist.
Zum Einsatz kamen außerdem einige Tools, die aber das Spiel an sich nicht wirklich verändern, sondern nur die Erfassung von Controller-Eingaben etwas beschleunigen.
PangaeaPanga arbeitete über 3 Jahre lang an diesem Projekt (nicht durchgehend). Meiner Meinung nach ist das Video sehr beeindruckend, auch wenn ich mich mal wieder darüber wundere, womit manche Menschen ihre Freizeit verbringen. Es hat sicherlich einige Wochen gedauert, bis er seinen eigenen Level meistern konnte. Wer es selbst ausprobieren möchte, wird hier fündig: Item Abuse 3.
Mittlerweile 10 Jahre ist es her, dass Star Wars: Battlefront II für PC und Konsolen erschien. Battlefield mit Star Wars Lizenz – so könnte man das Spiel am besten umschreiben. Mit Strumtruppen über das Schlachtfeld huschen, das Lichtschwert schwingen und in die Rolle der großen Helden und Bösewichte aus dem Star Wars Universum zu schlüpfen…all das brachte viel Spielspaß. Ach Freizeitpiloten kamen in dem Spiel auf ihre Kosten, denn man konnte sich hinters Steuer diverser Bodenfahrzeuge oder sogar Raumschiffe klemmen.
Release steht fest und kein Battlefield-Klon
Nun landete die Lizenz für Star Wars vor vielen Monaten bei DICE, welche sich für die Battlefield Marke verantwortlich zeichnen. Bis auf einen sehr kurzen Teaser Trailer gab es nichts zu sehen von dem heiß erwartetem Spiel. Das hat sich aber nun geändert, denn endlich gibt es zumindest ein Renderfilmchen zu bestaunen mit imposanten Szenen, welche andeuten was da wohl auf uns zukommen wird. Auch das Release Datum für Star Wars: Battlefront wurde bekannt gegeben: am 19. November diesen Jahres geht es los auf PC und Next-Gen Konsolen.
Auch einige weitere Infos wurden mittlerweile bekannt. Im Gegensatz zu Battlefield wird bei Star Wars: Battlefront (Gott sei dank!) auf das Battlelog verzichtet. Laut des leitenden DICE Angestellten Patrick Bach wird man mit Battlefront aber keinen Abklatsch von Battlefield hinlegen, sondern startete bei Null mit dem Spiel. Man möchte auf Eigenständigkeit setzen. Apropos Eigenständigkeit: man wird in Star Wars: Battlefront seinen Charakter individualisieren können – allerdings im Rahmen der authentischen Star Wars typischen Darstellung.
Kein Klassensystem und steuerbare Helden
Reinrassige Klassen wie in Battlefield und Co. soll es allerdings nicht geben. Nach und nach schaltet man neues Equipment frei und rüstet seinen Charakter nach Wunsch und Situation dementsprechend aus. Wie auch in den beiden 10 Jahre alten quasi Vorgänger-Spielen wird man auch erneut die Rolle von mächtigen Helden wie Darth Vader übenehmen können. Man achte dabei bei DICE allerdings auf die nötige Balance. Es wird auch eine Art Buddy Feature geben, bei dem man sich zu Beginn einer Schlacht an einen Freund „koppeln“ kann und mit ihm fortan Equipment tauschen kann und Respawns in seiner Umgebung ermöglicht werden.
Wieder wird es spielbare Helden in Star Wars: Battlefront geben. Hier im Bild: Boba Fett
Bei den Spielmodi orientiert man sich erstmal an dem bereits bekannten Battlefront und Battlefield Modi, traurigerweise wird es leider keine Raumschlachten geben und auch keine reinrassige Singleplayer Kampagne (es wird nur einzelene Szenarien / Challenge Modes geben). Das Spiel basiert übrigens auf der Frostbite 3 Engine und garantiert somit eigentlich einen Grafikhammer. Dank Zusammenarbeit mit LucasFilm haben die Entwickler Zugang zu den Filmarchiven und den diversen Requisiten der Filme, um somit orginalgetreue Abbildungen des Star Wars Universums zu schaffen.
Was mich stört an den bisherigen Infos zu Star Wars: Battlefront
Bleibt nur zu hoffen, dass DICE einen besseren Start hinlegt als beim katastrophalen Release von Battlefield 4 (grausiger Netzcode und viele nervige Bugs). Fans der Saga rund um die Macht werden jedoch auf keinen Fall um Star Wars: Battlefront herum kommen. Ein bisschen mulmig wird mir jedoch beim Gedanken an die gestrichenen Raumschlachten, wie man sie noch aus Battlefront II kannte und der Tatsache, dass es nur 4 unterschiedliche Planeten gibt. Außerdem beschränkt sich die Ära „nur“ auf die der alten Trilogie rund um Imperium und Rebellen. Wer auf Klonkrieg Setting oder gar Episode VII Settings hoffte wird leider enttäuscht werden.
Meine batteriebetriebene Kristallkugel sagte mir allerdings, dass hier bestimmt einige DLC folgen werden die derartigen Content nachliefern werden – alles andere wäre auch sehr untypisch für EA zum Leidwesen der Kunden. Mich persönlich nervt diese DLC Praxis schon seit Battlefield II, aber als waschechter Star Wars Fan wird man sicherlich ohnehin nicht drumrum kommen. Persönlich stehe ich Star Wars: Battlefront II etwas skeptisch gegenüber, da einfach zu viele Features aus den Vorgängern nicht mehr mit an Bord sind (Raumschlachten!), aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren. [youtube link=“https://www.youtube.com/watch?v=aM_Z8DcdVRA“ width=“590″ height=“315″]
Gamer warten schon seit einiger Zeit auf die Veröffentlichung des Oculus Rift VR Brille, verspricht diese Technologie doch eine kleine Revolution im Gaming Bereich. Leider könnte sich dies nun verzögern, denn eine deutsche Firma erwirkte eine einstweilige Verfügung gegen die Firma Oculus VR, LLC. Ende 2015 soll die Virtual Reality Brille veröffentlicht werden, was aber zumindest in Deutschland nun unter Umständen nicht eingehalten werden kann.
Die Gaming Industrie und auch die Spieler selbst haben große Erwartungen an diese neue Technologie, welche unter der Federführung von John Carmack (ehemals ID Software) entwickelt wird. Carmack revolutionierte mit seinem Team schon einmal die Gaming Szene mit der Entwicklung des ersten richtigen 3D Ego-Shooters. Dieses sogenannte Head-Mounted-Display wird wie eine Brille getragen und ist mit einem Display für jedes Auge ausgestattet. Durch die Bewegungssensoren im Gerät ist es möglich sich in 3D-Umgebungen durch Bewegung des Kopfes umzusehen. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Anläufe für derartige VR-Brillen, jedoch ist die über Crowdfunding finanzierte Oculus Rift das erste wirklich ausgereifte Produkt dieser Gattung.
Das es sich bei Oculus Rift um eine große Sache handelt, merkt man auch daran, dass Facebook die Firma hinter der Technologie (Oculus VR, LCC) für geschätzte 400 Millionen Euro aufkaufte.
Oculus Rift Brille
Nun wird es aber voraussichtlich Probleme mit dem Vertrieb innerhalb von Deutschland geben, da das deutsche Unternehmen Oculus Optikgeräte GmbH beim Landgericht Frankfurt eine einstweilige Verfügung wegen Namensgleichheit erwirkte. Da die Firma Oculus VR, LCC noch nicht angehört wurde ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Durch die erwirkte Verfügung wird es der amerikanischen Firma untersagt die Brille unter dem Namen „Oculus“ zu vertreiben.
Der Name Oculus wird schon seit den 1930er verwendet
Die Ursprünge der Oculus Optikgeräte GmbH reichen bis ins Jahr 1895 zurück und der Name Oculus wird seit den 1930er Jahren verwendet. Das deutsche Unternehmen stellt hauptsächlich Geräte zur Diagnostik im medizinischen Bereich her – in erster Linie für Augenuntersuchungen. Laut mittelhessen.de scheiterte eine gütliche Einigung mit Oculus VR, LCC an den inakzeptablen Vorstellungen des amerikanischen Unternehmens. Das traditionsreiche deutsche Unternehmen aus dem hessischen Wetzlar-Dutenhofen fürchte sich außerdem davor seinen guten Ruf zu verlieren. Weiter wollte man sich dazu jedoch nicht äußern mit Verweis auf das laufende Verfahren.
Wie dieser David gegen Goliath „Kampf“ ausgehen wird bleibt abzuwarten. Ich persönlich schätze es wird nur eine Frage der Zeit sein bis sich das große amerikanische Unternehmen mit der Firma aus meinem Nachbarort einigen wird. Wenn nicht hat Oculus Rift ein großes Problem, da Deutschland unter Garantie als großer Absatzmarkt fest eingeplant ist. Das dieses Gerät in Deutschland niemals erscheinen wird kann ich mir einfach nicht vorstellen, aber vielleicht wird es nicht unter Oculus Rift vertrieben werden.
Vor wenigen Tagen erschien Battlefield Hardline und versucht mit einem leicht abgeändertem Gameplay frischen Wind in die langjährige Serie zu bringen. Zwar sind die internationalen Reviews zum Spiel eher gemischt, aber der Erfolg des Titels steht außer Frage. Auch wenn der aktuelle Battlefield Titel nicht vom schwedischen Entwicklerstudio Digital Illusion CE (DICE) entwickelt wurde bleibt man dennoch der Linie der Serie treu. Aber woher kommt Battlefield eigentlich? Seit Ende der 90er Jahre gehört die Reihe zum festen Bestandteil des Gaming und ist den meisten Zockern ein Begriff. Grund genug um mal zusehen, woher die Serie eigentlich kommt und wohin sie gehen wird.
Die Anfänge der Battlefield Serie
Den Ursprung der Serie markiert das 1999 für den PC erschienene Codename: Eagle, welches vom schwedischen Studio Refraction Games entwickelt wurde. Ein Jahr später wurde Refraction Games von DICE aufgekauft. Codename: Eagle stellte mit den nutzbaren Fahrzeugen im Ego-Shooter Bereich damals einen Meilenstein da und legte somit den Grundstein für den Erfolg der kommenden Teile der Battlefield Serie. Die sogenannte Refractor Engine wurde (natürlich in modifizierter Form) auch in Battlefield 1942 und Battlefield 2 angewendet. Im Gegensatz zu den anderen Titeln der Reihe lag der Schwerpunkt des Spiels allerdings auf dem Singleplayer, jedoch erfreute sich das Fahrzeug-Gameplay wachsender Beliebtheit in der damaligen Gaming Community. Auch das abstrakte Genre im fiktiven Russland rund um das Jahr 1917 wirkt aus heutiger Sicht auf die Battlefield-Serie etwas schräg.
Geldgeber EA Games und Battlefield 1942
Mit dem eingekauften Studio, der Engine und dem potenten Geldgeber EA Games erschien im Jahre 2002 Battlefield 1942 – eines der einflussreichsten Spiele der letzten Dekade. Wie auch Codename: Eagle setzte der Ego-Shooter auf Fahrzeugkämpfe und perfektionierte dies gegenüber Codename: Eagle. Mit Battlefield 1942 wurden die Grundsäulen der Serie festgelegt: riesige Karten, 64 Spieler und verschiedene Fahrzeuge (Luft, Boden und Wasser). Das Spiel schlug ein wie eine Granate und war auf beinahe jeder LAN-Party vertreten. Wie der Name schon verrät ist Battlefield 1942 im zweiten Weltkrieg angesiedelt und lässt die Spieler die Rolle der Achsenmächte oder der Allierten übernehmen.
Rund 2 Jahre später erschien 2004 dann Battlefield Vietnam, welches das Setting in den Vietnam Krieg verlegte und es Spielern ermöglichte als US-Amerikaner und NVA Soldaten erneut die riesigen Karten unsicher zu machen. Erstmals konnte man auch Hubschrauber fliegen. Immer mehr wurde der Eroberungs-Modus die feste Größe der Serie. Beide Teams kämpfen dabei um die Kontrolle mehrerer Punkte bzw. Fahnen um somit die Tickets (Jeder Wiedereinstieg eines Spielers nach dem Tod kostet 1 Ticket) des gegnerischen Teams auf Null zu bringen. Grafisch und spielerisch gab es allerdings nur minimale Fortschritte gegenüber Battlefield 1942.
Mitte 2005 machte das Spiel dann einen Satz nach vorne und verlegte das Setting in die Gegenwart. Diesmal waren auch mehr Parteien mit an Bord des Spiels. Neben USA und China waren auch europäische Streitkräfte und Armeen des nahen Ostens vertreten. Gegenüber den Vorgängern wurde mehr Wert auf Taktik und Teamplay beim Spiel gelegt und auch die Grafik wurde stark aufgebohrt. Durch mehrere erschienene Addons wurde das Spiel immer umfangreicher und bot sehr viel Spielzeit. Wie auch bei den anderen zuvor erschienen Battlefield Teilen verzichtete man auf einen Singleplayer Modus – abgesehen vom Kampf gegen Bots auf den Karten.
Battlefield 2142 erschien als nächster großer Ableger der Serie Ende 2006 und wendete sich komplett von den realistisch angehauchten Fraktionen ab und spielt in der fiktiven Zukunft der Erde. Dennoch blieb das klassische Battlefield Feeling erhalten, da man noch immer auf Land-, Luft und Wasserfahrzeuge setzte. Nur stampften hier große Roboter über das Schlachtfeld statt klassischer Panzer. Auch kamen einige neue Spielmodi hinzu wie beispielsweise Carrier-Assault. Hierbei muss man das Gegnerische fliegende Schlachtschiff zerstören, jedoch muss man zuvor das Schild des Schiffes mittels auf dem Boden stationierten Raketen ausschalten. Danach konnten Infanterie-Einheiten mittels Jetpack ähnlichen Kapseln oder kleinen Schiffen das Trägerschiff besteigen und sich bis zum Kern vorkämpfen. Dennoch war der bereits in Battlefield 1942 eingeführte Eroberungsmodus die beliebteste Spielvariante.
Zurück in die Gegenwart
Battlefield Bad Company 1 und 2 erschienen in den Jahren 2008 und 2010 und verlagerten das Spielgeschehen wieder zurück in die Gegenwart. Anders als bei den vorherigen großen Teilen der Serie lag der Fokus allerdings auf kleineren Maps und führte zwei neue Kernelemente der Spielserie ein. Zum einen wäre der Assault Modus zu erwähnen, bei welchem jeweils 2 Punkte vom angreifenden Team übernommen und für eine gewisse Dauer gehalten werden müssen. Sind diese zerstört wird der nächste Teil der Karte freigeschaltet und erneut muss man 2 Punkte einnehmen, bis letztendlich die letzte Position eingenommen wurde. Das größere und wichtigere Element der Serie stellt allerdings die Möglichkeit dar Umgebung und Gebäude zu zerstören. Gebäude, Bäume und bis zu einem gewissen Grad auch die Umgebung waren komplett zerstörbar, was völlig neue Gameplay-Optionen ergab und obendrein auch noch bombastisch aussah. Dennoch vermissten Fans ein anderes wichtiges Element der Serie: die gewaltigen Maps mit bis zu 64 möglichen Mitspielern.
Erst in 2011 sollten Fans ihre gewaltigen Maps mit vielen Mitspielern wiederbekommen dank dem Erscheinen von Battlefield 3, welches ebenfalls in der Gegenwart spielt. Grafisch machte das Spiel nochmals einen gewaltigen Satz nach vorne dank der Frostbite 2.0 Engine. Die Möglichkeit der Zerstörung von Gebäuden wurde nochmals erweitert und räumte Battlefield erneut eine Sonderrolle ein, da kein anderes Game die Zerstörung der Umgebung derart zelebrierte.
Rund ein Jahr später erschien Battlefield 4, welches eine konsequente Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgänger darstellte und auf das bewährte Prinzip setzte. Freischaltbare und modifizierbare Waffen motivieren zum Weiterspielen und auch die Grafik wurde nochmals massiv aufgebohrt. Auch die Zerstörung wurde verfeinert: das sogenannte Levolution Prinzip nutzt die Möglichkeiten der Engine in Sachen Zerstörung weiter aus. So konnte durch die Zerstörung einiger kritischer Punkte auf der Karte selbige massiv verändert werden. Auf einer Map konnte beispielsweise ein Wolkenkratzer zum Einsturz gebracht werden und somit die Karte an sich veränderte und sich neue Optionen auftaten. Dennoch stand Battlefield 4 teilweise massiv in der Kritik bei den Fans, da es viele Bugs und ähnliches gab.
Battlefield Hardline
Trailer zu Battlefield Hardline
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Mit dem nun kürzlich erschienen Spiel Battlefield Hardline versucht man nun etwas frischen Wind in die Serie zu bringen. Visceral Games war diesmal für die Entwicklung verantwortlich – das Studio ist vor allem für die Dead Space Reihe bekannt. Anders als bei den anderen Teilen der Serie geht es diesmal allerdings nicht um militärische Konflikte, sondern um Polizei und Kriminelle. Jedoch fühlen sich Veteranen der Serie hier direkt zuhause, da es auf die Tugenden der Vorgänger setzt und ebenfalls die Frostbite Engine benutzt. Neben einigen neuen Spielmodi gibt es allerdings kaum Neuerungen, was allerdings auch nicht wirklich schlecht ist. Es ist ein vollwertiges Battlefield und fühlt sich im Prinzip so an.
Während Visceral Games an Battlefield Hardline werkelte hat der ursprüngliche Entwickler DICE ein wahres Ass im Ärmel, denn die Schweden entwickeln Star Wars: Battlefront. Wann genau das Spiel erscheinen soll oder genauere Details gibt es leider noch nicht, aber das Spiel wird unter Garantie wie eine Bombe einschlagen dank der starken Lizenz.
Wurde vor rund 10-20 Jahren das Gaming noch eher als eine Randerscheinung für Nerds und Kellerkinder abgestempelt fand dieses Hobby immer mehr und mehr Einzug in der Mitte der Gesellschaft. Dies lag auch zu großen Teilen an den Smartphones und deren größeren Brüdern den Tablets. Dadurch, dass irgendwann einfach so gut wie jede Person über ein Smartphone verfügte erhöhte sich die Anzahl der potentiellen Spieler drastisch und das sogenannte Mobile Gaming wurde eine feste Größe innerhalb der Gaming Branche – ein Millionengeschäft.
Grund genug um sich einmal Samsungs Flaggschiff genauer anzuschauen und zu testen, wie es sich beim Spielen und im Alltag macht. Das Samsung Galaxy TAB S-10.5 SM-800 wurde uns dazu freundlicherweise von ARLT COMPUTER zur Verfügung gestellt.
Der erste Eindruck Samsung Galaxy Tab S 10.5
Hat man das erste Mal das rund 400 Euro teure Tablet in Hand springt einem sofort das relativ schlichte Design auf, welches aber zeitgleich sehr hochwertig wirkt. Da Samsung mit der Galaxy Tab Serie einen Frontalangriff auf das iPad Air starten wollte ist das Tablet mit rund 0,7 cm sehr dünn gehalten und liegt dadurch auch sehr gut in der Hand auch trotz des relativ großen 10.5 Zoll Displays. Die Rückseite fühlt sich leicht gummiert an, was den Grip nochmal deutlich erhöht und man nicht abrutscht. Gerade beim Spielen ist dies ein deutliches Plus. Zwar wirkt das Gehäuse nicht so extrem hochwertig wie bei der Konkurrenz von Apple, aber die Funktionalität überzeugt sehr.
Schaltet man das Gerät dann das erste Mal ein erlebt man eine wahre Offenbarung. Die größte Stärke des Samsung Galaxy Tab 10.5 ist nämlich das AMOLED Display. Mit einer Auflösung von 2560×1600 Bildpunkten ist das Bild gestochen scharf und eine derartige Farbintensität sucht man bei den meisten anderen Geräten vergebens. Allein das Betrachten der auf dem Gerät gespeicherten Beispielbilder wird somit so einem kleinen Erlebnis und ist auch beim Spielen ein gewaltiges Plus, was das Tablet von anderen Modellen deutlich abhebt.
Die Oberfläche und Haptik des Galaxy Tab S gibt auch keinen Grund zum meckern. Auf sämtliche Eingaben reagiert das Gerät direkt was gerade bei Action-Spielen ein sehr wichtiger Faktor ist. Auch der Sound überzeugt in jeder Hinsicht. Stellenweise wünscht man sich, dass man die Lautstärke noch etwas weiter erhöhen könnte, aber im großen und ganzen geht ist die Wiedergabe sämtlicher Sounds auf hohem Niveau.
Schaut man dem Tablet unter die Haube wird man keine technischen Sensationen erleben. Verbaut ist hier nämlich die Exynos Octa 5420 CPU die mit bis zu maximal 1,9 GHz taktet und je nach Bedarf den Takt erhöhen oder senken – stromsparendes Arbeiten gehört zum guten Ton. Surft man allerdings nur im Internet oder führt andere weniger rechenintensive Aktionen durch wird die zweite Vierkern-CPU aktiviert die nur mit maximal 1,3 GHz taktet und so den Stromverbrauch nochmals nach unten drückt. 3 Gbyte RAM stehen der CPU zur Seite mit 16 Gbyte Speicher, welcher allerdings per SD-Karte kostengünstig erweitert werden kann. Im Test starteten alle Apps flüssig und ohne Verzögerungen, was für die meisten Android-Geräte wirklich spitze ist. Auch die auf der Rückseite verbaute 8 Megapixel Kamera leistet gute Dienste ohne dabei zu überragen oder negativ aufzufallen.
Im AnTuTu-Benchmark kommt das Gerät auf 29881 Punkte und landet somit im oberen Drittel aller gelisteten Geräte. Laut der AnTuTu Datenbank übertrifft das Gerät in Sachen Leistung rund 99% der Geräte und ist besser als 80% der Geräte im Bereich Gaming-Performance. Des beinhaltet allerdings nicht nur Tablets, sondern auch Smartphones. Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist also auf jeden Fall im oberen Sektor beim Thema Leistung angesiedelt.
Das einzige Sorgenkind des Tablets ist eigentlich nur der Akku. Hierfür gibt es zwei Gründe, die allerdings nicht allzu schwer ins Gewicht fallen letztendlich. Beim Testen hielt der Akku bei mir zwischen 6 und 10 Stunden je nach Intensität der Nutzung (dies beinhaltet unter anderem Videos schauen oder Spielen). Das ist keine Spitzenklasse, aber auch nicht dramatisch schlecht. Was ich allerdings als extrem nervig empfand war die lange Ladezeit des Akkus. Erst nach rund 4 bis 5 Stunden an der Steckdose war der Akku wieder auf 100% geladen.
Das Android 4.4.2 KitKat Betriebssystem arbeitet flott und wurde mit einigen sinnvollen Extras ausgestattet. Wie beispielsweise dem FingerPrint Scanner mit dessen Hilfe man die Tastensperre aufheben kann und somit das Gerät effektiv gegen Fremdzugriff schützen kann ohne ständig ein Passwort eingeben zu müssen. In der Praxis funktionierte der Scanner auch recht gut, jedoch musste man hin und wieder den Finger mehrmals über das Display ziehen, bis er erkannt wurde – menschliches Versagen nicht ausgeschlossen.
Das Samsung Galaxy Tab S10
Gaming auf dem Tab
Rückseite des Tabs
Video Dartstellung
Tab im Vergleich zu einer 1 Euro Münze
Wie schlägt sich das Samsung Galaxy Tab 10.5 beim Gaming?
Samsungs Tablet schlägt sich also wunderbar im Alltag und den üblichen Anwendungen. Aber wie schlägt sich denn das Tablet nun bei der Königsklasse in Sachen Hardwareanforderungen? Gaming Apps für mobile Geräte werden immer anspruchsvoller und werden in den kommenden Jahren das Niveau der vorherigen Konsolengenerationen (Playstion 3 und Xbox 360) erreichen. Zwar ist der Weg bis dahin noch gefühlt sehr lange, aber auch heutige Spiele zeigen teilweise schon beeindruckende Grafiken.
Für den Test habe ich mir dazu mehrere diverse Spiele aus unterschiedlichen Genres angeschaut.
Taktik und Strategiespiele
Zu den wohl am meisten verbreiteten Spielen auf mobilen Geräten gehören ohne Frage Spiele wie Clash of Clans, die sehr stark an das damals auf Facebook äußerst erfolgreiche FarmVille angelehnt sind. Was die Rechenleistung angeht, kommt das Samsung Galaxy Tab S 10.5 hier kaum an seine Grenzen. Alles läuft flüssig und auch die Ladezeiten sind überschaubar. Selbst bei dem aufwendigeren Heartstone kommt aus kaum zu Rucklern. Nur ganz selten mal vernimmt man minimale Verzögerungen wahr. Die größte Stärke des Tablets hierbei ist aber das hochauflösende Display samt der extremen Farbintensität. Selbst grafisch eher langweilige Spiele erstrahlen somit förmlich in neuem Glanz.
Eine weitere Stärke des Tablets liegt in der Bedienung, da das Display sehr genau und direkt auf Eingaben reagiert und somit selbst fummelige Aktionen problemlos lösbar sind. Jeder der öfter auf einem kleineren Display gespielt hat, wird dieses Problem kennen – gerade beim Platzieren von Gebäuden in Titeln wie Clash of Clans. Hier punktet das Tablet mit voller Punktzahl.
Action und Rennspiele
Zu Anfang hatte ich einige Bedenken bei Spielen aus diesem Genre, da das Tablet doch relativ groß ist. Dank des gummiartigen Plastikgehäuses auf der Rückseite liegt das Tablet erstmal sehr gut in der Hand, was definitiv ein Plus bei Rennspielen ist. Da man das Gerät ständig nach links und rechts kippen muss ist der Grip wichtig. Zwar ist das Gerät spürbar schwerer als ein Smartphone, aber gerade noch leicht genug um damit etwas länger zu spielen.
Grafisch anspruchsvollere Titel wie Dungeon Hunter 5 oder Asphalt 8 stemmt das Spiel ohne große Probleme. Zwar kommt es vereinzelt zu kleineren Rucklern, aber die bemerkt man meistens gar nicht. Es hängt aber auch davon ab, welche Apps im Hintergrund laufen.
Gerade bei derartigen Spielen trumpft das AMOLED Display voll auf, da die Farben richtig knallig und satt rüber kommen und die Spiele indirekt grafisch aufgewertet werden. Das Auge isst nicht nur mit, sondern es spielt auch mit.
In jedem von mir getesteten Spielen lief das Tablet prinzipiell sehr gut. Die Bedienung funktionierte wunderbar, jedoch war die etwas kurze Akku-Laufzeit nicht immer optimal. Aber das ist auch bei einem Gaming Notebook nicht anders. Alles in allem hat das Tablet hier überzeugt.
Fazit Samsung Galaxy Tab S 10.5
Das Samsung Galaxy Tab S 10.5 ist auf keinen Fall eine Empfehlung für Sparfüchse, auch wenn die 400 Euro für das Tablet mehr als fair sind. Aber dennoch überzeugte mich das Gerät auf ganzer Linie und eignet sich meiner Meinung nach hervorragend zum Spielen. Dass das Galaxy Tab auch im Alltag überzeugt stand sowieso vorab bereits fest.
Besonders das Display hat es mir angetan, da ich so eine Farbintensität noch nie zuvor bei einem derartigen Gerät gesehen habe. Jeder in meinem Bekanntenkreis, dem ich das Display vorführte, war tatsächlich sehr erstaunt von der AMOLED Technik.
Fans von Strategie-Spielen und ähnlichem kommen mit dem Samsung Galaxy Tab S 10.5 auf jeden Fall auf ihre Kosten. Für Liebhaber von Actionspielen und ähnlichen Genres eignet sich allerdings ein Smartphone unter Umständen besser, da das 10.5 Tablet relativ groß ist und das Gewicht nach längeren Sessions zum Tragen kommt.
Für mich persönlich stellt das Samsung Galaxy Tab S 10.5 auf jeden Fall eine Kaufempfehlung dar. Man bekommt viel für sein Geld.
Ab sofort gibt es wieder einmal ein neues Angebot im Humble Store und bietet für den kleinen Geldbeutel einige der größten Spiele Hits aus dem Star Wars Universum. Bereits ab 12 US-Dollar erhält man mehrere in Würde gealterte Klassiker aus der jüngeren Spielgeschichte.
Wie immer geht ein Teil des Erlöses (man kann die Verteilung selbst anpassen) an eine gemeinnützige Organisation. Diesmal unterstützt man mit dem Kauf auf Wunsch einen Ableger von UNICEF.
Mit dabei im Paket sind einige der wohl besten Spiele aus dem Star Wars Universum für den PC. Sicherlich nagte der Zahn der Zeit an einigen Spielen, aber sie sind dennoch jeden Cent wert und bieten eine Menge Spielspaß – auch heute noch. Alle Spiele werden übrigens auf Steam aktiviert und dort der Bibliothek hinzugefügt.
Das Angebot läuft nur über einen begrenzten Zeitraum und wird in wenigen Tagen bereits enden. Hier geht es zum Humble Store: Star Wars Humble Bundle
Star Wars: Knights of the Old Republic
Grandioses Rollenspiel und wahrscheinlich mit das beste Star Wars Spiel, das jemals erschienen ist.
Star Wars: Knights of the Old Republic 2
Der Nachfolger des ersten Knights of the Old Republic erreichte zwar nicht die Klasse des Vorgänger, bietet aber dennoch solide Rollenspielkunst.
Star Wars: Jedi Knight – Jedi Academy
Wer schon immer mal mit einem Lichtschwert fuchtelnd durch Horden von Gegner sausen wollte wird hiermit auch heute noch Spaß haben.
Star Wars: Dark Forces
Der erste Ego-Shooter im Star Wars Universum aus dem Jahre 1995. Uralt und wohl nur noch was für nostalgische Fans.
Star Wars: Battlefront 2
Star Wars meets Battlefield. Tolle Schlachten zu Land und im Weltraum. Der Nachfolger von DICE (Battlefield Serie) soll dieses Jahr erscheinen.
Star Wars: Republic Commando
Ein weiterer Ego-Shooter der sich ein wenig taktischer spielen lässt. Zur Zeit der neuen Star WarsTrilogie angesiedelt kämpft man sich mit 4 Kommando Klon-Soldaten durch diverse Missionen.
Star Wars: Empire At War Gold
Beim Erscheinen war Star Wars: Empire at War ein geniales RTS Spiel und verzückte Hobby Generäle. Auch heute noch interessant dank dem Star Wars Bonus: Schlachten auf Planten und im Weltraum inklusive.
Star Wars: The Force Unleashed
God of War lässt grüßen. Als Schüler von Darth Vader höchstpersönlich schnetzelt man sich den Weg durch unterschiedliche Missionen und erfährt, wie die Rebellion entstanden ist.
Star Wars: The Force Unleashed 2
Wie schon der Vorgänger steht man unter der Fuchtel von Darth Vader. Im Gegensatz zum ersten Teil nutzte sich das Spielprinzip allerdings schneller ab. Dennoch ein unterhaltsames Action-Spiel.
Alles in allem bekommt man hier eine Menge Star Wars. Zwar haben die meisten der Spiele schon einige Jahre auf dem Buckel, aber Grafik ist ja bekanntlich nicht alles. Für Star Wars Fans sollte auf jeden Fall das ein oder andere Spiel dabei sein. Allen anderen werden die Titel wohl bereits zu alt sein.
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