Steam: Erneut Datum für eine Rabatt-Aktion geleakt

Mittlerweile wird es beinahe schon eine Tradition bei Steam, dass bereits vorab das Datum für das jeweils vor der Tür stehende Salve-Event im Interet auftaucht.  Meistens gelangen die vertraulichen Daten bezüglich des Datums über unvorsichtige Entwickler ins Netz, was wohl auch in diesem Fall mal wieder so geschehen ist.

Zwar steht fest, dass wie jedes Jahr ein Halloween Sale statt finden soll, aber das exakte Datum kündigt Steam nie vorher an – aus gutem Grund. Ein geleaktes Datum führt dazu, dass die Spieler auf das Event warten werden und mit hoher Wahrscheinlichkeit vorher keine neuen Spiele zum Vollpreis kaufen werden – es könnten ja interessante Angebote beim Sale dabei sein, deswegen erstmal Abwarten.

Horror, Zombies, Geister, Vampire, Survival-Horror

Wo und wie genau das Leak diesmal an die Öffentlichkeit gelangte ist unklar. Die offizielle Ankündigung bzw. Einladung für den Halloween-Sale wurde auf Imgur hochgeladen. Die Nachricht richtet sich direkt an Publisher und Entwickler und geht auch darauf ein, welche Spiele am Sale teilnehmen können. Das Angebot richtet sich demnach an Spiele, die in irgend ein Art und Weise zum Setting Horror bzw. Halloween passen.

Der Halloween-Sale soll vom 30.Oktober bis zum 3.November gehen. Es ist unwahrscheinlich, dass Steam den Sale trotz des Leaks nochmal verschieben wird. Dennoch sollten das US-Amerikanische Unternehmen nicht sonderlich erfreut sein, dass ständig vorab Informationen im Netz landen.

Einige Entwickler reagieren sowieso recht ungehalten auf die Steam Rabatte, da dies die Gewinne für die Entwickler weit nach unten drücken würden bzw. die Leute ohnehin nur noch bei Rabatten zuschlagen würden und gar nicht mehr den vollen Preis zahlen würden. Gerade Indie-Entwickler äußerten sich in der Vergangenheit oftmals negativ gegenüber der Kehrseite der Sales.

Steam hätte eine Kultur von Rabatt-Jägern erzogen, die Vollpreis-Titel einfach nicht mehr kaufen wollen. Dieses Argument hört man sehr häufig mittlerweile aus allen Ecken.

 

Quelle: Imgur

Zugang für alle: Epoch Mod geht in Public Alpha Test über

Die Militär-Simulation Armed Assault 2 ebnete den Weg für das extrem erfolgreiche DayZ. Was einst als Modifikation startete ist nun eines der am meisten verkauften Spiele auf Steam und das seit mittlerweile rund einem Jahr. Neben der ursprünglichen Version von DayZ gab es auch noch eine weitere Modifikation von DayZ, welche sich immer noch aller größter Beliebtheit erfreut – quasi eine Mod der Mod. Die Rede ist von Armed Assault 2 DayZ Epoch.

Die Entwickler von DayZ Epoch stoppten zwischenzeitlich die Entwicklung für ihre ARMA 2 Modifikation und begannen mit der Entwicklung für eine Epoch Modifikation auf Basis von dem seit einigen Monaten veröffentlichten Armed Assault 3. Epoch für ARMA 3 befindet sich schon seit mehreren Monaten in Arbeit, allerdings erhielten bisher nur sehr wenige Spieler Zugang zum Closed Alpha Test des Spiels.

Offene Alpha-Phase beginnt

Jedoch gibt es nun eine gute Nachricht für alle, die keinen der heiß begehrten Alpha Keys erhalten haben. Seit gestern Abend ist der Whitelister nicht mehr vorhanden, somit bedeutet dies nun dass Epoch für jeden zugänglich ist, der Interesse an der Modifikation hat. Auf der offiziellen Seite  findet man alle nötigen Informationen, um Epoch zu installieren.

Man sollte dabei jedoch bedenken, dass es sich bei Epoch noch um eine sehr frühe Alpha-Version der Modifiktion handelt. Ein Blick sollte man aber auf jeden Fall risikieren, sofern man die Vorgänger Modifikation mochte,

Wie man VR-Brillen nicht benutzt und weshalb man Baby Katzen fürchten sollte

Wie wir ja alle wissen existiert das Internet nur aus einem einzigen Grund: um über Katzen zu diskutieren und Katzenbilder auszutauschen. Katzen und Verschwörungstheorien…so könnte man wohl das Internet sehr gut beschreiben.

Bei Assassins Creed dreht sich die Story hauptsächlich um Verschwörungen und ähnliche düstere Machenschaften, aber wo sind da die Katzen? So oder so ähnlich dachte wohl der YouTube Nutzer Mr.TVCow. In seinem Video Assassin’s Kitten Unity schlüpfen süße Katzen Babys in die Rolle der Assassinen und gehen ihrem Handwerk nach. Gelungenes Video mit großem Knuddelfaktor – und ganz vielen Katzen.

Das heiß erwartete Assassins Creed Unity erscheint am 13. November 2014 für PC, Xbox One und Playstation 4.
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Wenn VR-Brillen zu reale Bilder zaubern

Die meisten Gamer können die Veröffentlichung der VR-Brille Oculus Rift kaum noch abwarten, soll sie doch ein sehr intensives Spielerlebnis bieten. Das „Mittendrin-Gefühl“ soll je nach Spiel unfassbar realistisch sein – für manche sogar etwas zu realistisch. Allerdings kämpfen die Entwickler noch mit kleineren und größeren Problemen wie beispielsweise der sogenannten Motion-Sickness. Dieses Phänomen ist unter anderem vergleichbar mit Seekrankheit und ist eines der größten Probleme der VR-Brillen. Daran wird allerdings unter Hochdruck gearbeitet und mit dem finanziell äußerst potenten Inhaber Facebook sollten genug Gelder in die Forschung und Entwicklung fließen.

Manchen Leuten sollte man wohl besser sagen, dass die Bilder der Oculus Rift Brille nicht real sind, sondern nur virtuell. Bestes Beispiel hierfür ist die folgende Aufnahme eines Wachmannes, dem Oculus Rift wohl einen Ticken zu realistisch gewesen ist. Eindeutig eine der besten Reaktionen auf die VR-Brille. Bis auf einen gehörigen Schreck ist dem Wachmann allerdings laut Aussagen des YouTube Nutzers Mugalu Yusuf nichts passiert. Viel Spaß

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Steam Update Discovery bringt Probleme mit Kuratoren

Vor einigen Tagen veröffentlichte Steam ein neues Update unter dem Namen Discovery, welches in erster Linie den Shop Bereich der digitalen Vertriebsplattform überarbeitet hat. Im Vordergrund steht dabei der Gedanke, dass Steam eher auf die Geschmäcke des individuellen Nutzers eingeht. Die Plattform untersucht dabei das eigene Nutzungs-, Such- und Kaufverhalten und unterbreitet darauf basierend Vorschläge für Videospiele. Kennt man alles im Prinzip schon von Amazon, Google und ähnlichen Unternehmen. Spiele zu finden ist nun deutlich einfacher, selbst wenn man den Namen eines Spieles mal nicht kennt kann man nun einfach über Tags danach suchen (bspw.: Weltraum, Koop, Multiplayer, Simulation,…).

Ein weiteres Feature des Discovery-Updates ist das Kuratoren-Systems, welches auch zeitgleich zu ersten Missbräuchen führte. Bei dem Kurator-System handelt es sich lediglich um auf der Startseite des Shops auftauchende Meinungen zu Videospielen von diversen Steam-Nutzern. Kurator bei Steam kann jeder werden, der mindestens 10 solcher Bewertungen zu unterschiedlichen Spielen verfasst hat – eine denkbar niedrige Hürde. Zählt man erstmal als Kurator taucht die Meinung im Steamshop auf und per Mausklick kann man dem Kurator auf Twitter folgen.

Trolle und Schleichwerbung

Das es nicht lange dauerte, bis dieses System missbraucht wird hätte man sich eigentlich vorab denken können. Unter den Kuratoren tauchten mittlerweile Keystore-Händler auf, die das System als Werbung für ihre eigenen Plattformen nutzten. Und wie es im Internet nun mal so ist folgten die Trolle auch direkt, welche einfach hetzerische oder herablassende Meinungen verfassten, aber dennoch als Kuratoren auftauchten.

Steam reagierte natürlich darauf und sperrte etwaige Trolle oder andere Personen, die das System untergruben – quasi per Hand. Sollte das US-Amerikanische Unternehmen allerdings keine Filter-Technologie einsetzen oder den Zugang erschweren, dürfte sich dies wohl sehr schnell zu einem Kampf gegen Windmühlen entwickeln. Wie so oft in der Videospiel-Szene steht sich die Community (bzw. kleine Spilltergruppen) selbst im Weg.

Tausende Nutzer ausgesperrt wegen veralteter Technologie

Kleine Randnotiz des Updates: Ein im Ende August vorangegangenes Update sperrte mehrere Tausend Nutzer von Steam aus, da der Steam-Client Prozessoren mit SSE2 Befehlssatzerweiterungen fortan vorausgesetzt hatte. Dies betrifft CPUs der Baureihe Pentium 3 und  Athlon XP (und darunter). Bereits im Mai geschah etwas ähnliches, dennoch wurde dies via Patch behoben und Leute mit alten PC erhielten wieder Zugang zum Client. Jedoch scheint es nicht so, als ob Steam diesmal nochmals nachbessern wird. Zwar handelt es sich dabei nur um einen kleinen Bruchteil der Nutzer, die noch auf derartige Systeme nutzen, aber dennoch bot Steam stets Support.

Blizzard stellt Titan nach 7 Jahren ein

World of Warcraft dominiert die MMO-Szene seit mittlerweile 10 Jahren ohne das der Thron auch nur ansatzweise anfing zu wackeln. Viele Thronanwärter kamen und gingen, aber World of Warcraft blieb immer auf dem ersten Platz. Die einzige Hoffnung auf eine Wachablösung sollte ausgerechnet vom selben Entwickler kommen – Blizzard Entertainment. Aber das ist nun Geschichte, denn das unter dem Codenamen Titan entwickelte Spiel wurde nun überraschend nach 7 Jahren Entwicklung von eingestellt.

 

Hoffnungsträger Titan

Das MMOs eine Menge Geld abwerfen (können) ist bekannt. World of Warcraft beschert Blizzard regelmäßig Jahresumsätze jenseits der 1 Milliarde US-Dollar Marke – selbstverständlich verlockte dies viele Entwickler dazu auch ein Stück von diesem Kuchen abzubekommen. Die Folge davon war eine regelrechte Übersättigung des MMO-Marktes, jedoch konnte sich kein Spiel wirklich durchsetzen gegen den Klassenprimus WoW. Selbst mit starken Lizenzen und durchaus soliden Spielen biss man sich die Zähne aus. Bestes Beispiel hierfür ist Star Wars: The Old Republic. Ein durchaus solides Spiel, dem allerdings sehr schnell die Spieler davon liefen und man notgedrungen auf Free2Play umstellen musste, was geglückt ist und dem Spiel neues Leben in Form von Spielern einhauchte.

Andere Spiele waren zwar neben World of Warcraft erfolgreich, allerdings weit entfernt von den erfolgen des 10 Jahre alten Spiels. Jedoch hörte man immer wieder und wieder den Satz „Ich freue mich schon auf Titan“.  Man ist von Blizzard sehr hohe Qualität gewöhnt und man erwartete von Titan nichts anderes als eine Revolution des MMO Genres. Dabei gab es keinerlei Details zu dem Spiel und Blizzard kündigte es nicht mal offiziell an, gab aber zeitgleich zu dass es sich in Entwicklung befände. Nun ist es jedoch seit einigen Tagen ganz offiziell, dass Titan eingestellt worden ist.

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World of Warcraft dominiert den Markt seit mittlerweile 10 Jahren – keine Änderung in Sicht

Chris Metzen (Vice President of Creative Development) und Mike Morhaime (CEO Blizzard Entertainment) gingen dabei etwas näher auf die Umstände, welche zum Ende des Projekts führten. Bereits vor einem Jahr wurde das Projekt neugestartet, da die Ergebnisse der letzten 5 Jahre nur unzureichend gewesen sein. Man wollte Evaluieren und erneut anfangen mit der Entwicklung. Diese Evaluierung führte jedoch dazu, dass man Titan nun zu Grabe trug.

Man habe laut Aussage der beiden Entwickler den Spaß und die Leidenschaft nicht gefunden für das Spiel. Zwar besitzt man die handwerklichen Fähigkeiten um ein gelungenes MMO zu produzieren, aber man sei dennoch unzufrieden damit gewesen. Chris Metzen verglich diesen Prozess dabei mit alternden Rockbands: man weiß wie man Musik macht, aber irgendwann müsse man einfach auseinander gehen um neue Impulse zu finden. Titan habe zwar viele gute Ideen gehabt, aber diese hätten einfach nicht wirklich zueinander gepasst.

Immense Entwicklungskosten, aber kein gemeinsamer Nenner

Die Entscheidung das Spiel nach rund 7 Jahre andauernder Entwicklungszeit zu den Akten zu legen ist für Blizzard nicht untypisch. Bereits in der Vergangenheit beendete man die vielversprechenden Projekte Starcraft Ghost (First / Third Person Shooter) und das beinahe fertiggestellte Point&Click Adventure Warcraft Adventures nach langer Entwicklungszeit ohne sie zu veröffentlichen. Weshalb stellt man Spiele ein, die viel Zeit und Ressourcen aufgebraucht haben? Die beiden Entwickler liefern die Antwort und erklärten Blizzards Firmen-Philosophie: Man kappt lieber ein Projekt, als das man ein Spiel veröffentlichte, welches die Beziehung zu den Spielern und deren Vertrauen in die Firma zerstören könnte. Einleuchtend, auch wenn es sehr drastisch ist.

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Für Starcraft Ghost existierte bereits ein Intro-Cinematic, dennoch wurde der Titel nie veröffentlicht

Drastisch vor allem, wenn man sich die bisherigen Produktionskosten für Titan vor Augen führt. Michael Pachter (Analyst für Videospiele, Social & Digital Media, Electronics bei Wedbush Securities) ist einer der großen Experten innerhalb der Branche. Pachter geht dabei von rund 140 Millionen US-Dollaer aus, welche innerhalb der 7 Jahre verbrannt worden seien. Der unabhängige Analyst Billy Pidgeon warf gegenüber gamesindustry.biz die Zahl 50 Millionen US-Doallar Entwicklungskosten in den Raum. Fest steht jedenfalls, dass es eine größere Summe war.

Nach 7 Jahren endlich Informationen zu Titan

Nachdem Bekanntwerden des Endes von Titan meldeten sich auch erstmals anonyme (Ex)Mitarbeiter von Blizzard und verrieten Details zu Titan selbst. Jedoch arbeiteten bzw. testeten diese Quellen laut der englischsprachigen Website Kotaku.com an Titan vor dem Neuanfang in 2013. Intern wurde der Name Titan 2013 bereits abgelegt von Blizzard.

Laut den Informanten sollte der grafische Stil  von Titan irgendwo zwischen Team Fortress 2, den Starcraft 2 Cinematics und dem Animationsfilm Die Unglaublichen liegen – der Comic-artige Stil ist beinahe ein Markenzeichen von Blizzard. Das Spiel selbst hätte eine Kreuzung aus Die Sims, Second Life und Team Fortress 2 werden sollen. Als Setting wurde eine Sciene-Fiction Variante der Erde gewählt, auf der sich 3 Fraktionen eine Art kalten Krieg liefern. Die Spieler hätten sich einer dieser Fraktionen anschließen können.

Titan galt als der kommende Hoffnungsträger im MMO Sektor
Titan galt als der kommende Hoffnungsträger im MMO Sektor

Tagsüber sollten die Spieler normalen Handwerken nachgehen und gemeinsam eine Stadt aufbauen und mit NPCs interagieren können und sogar Familien gründen können (angeblich wurden sogar ehemalige Maxis Mitarbeiter für diesen Spielaspekt angeheuert. Maxis zeichnet sich für Die Sims Reihe verantwortlich). Dabei hätte man diverse Berufe ausgeführt wie Mechaniker oder Händler und hätte auch eigene Geschäfte führen können. Nachts hingegen hätte man in geheimen Operationen gegen die anderen beiden Fraktionen gekämpft. Auf diese Art hätte eine dynamische und lebendige Welt mit lauter Städten entstehen sollen. Die Interaktionen mit NPCs hätte eines der Kernelemente des Spiels sein sollen.

Sicherlich werden in der nächsten Zeit noch weitere Details zu den Konzepten von Titan ans Licht kommen.

Was geschieht aber nun mit den Ressourcen, Technologien und Erfahrungen aus der 7-jährigen Entwicklungszeit? Blizzard gehört zu Activision, deswegen ist durchaus denkbar, dass einige der Ideen aus Titan ihren Weg in das erst kürzlich erschienene Destiny gefunden haben könnten. Das Setting und die Grundidee ähneln sich zumindest stark.

Wie geht es weiter nach Titan?

Fans von World of Warcraft könnte das Beenden von Projekt Titan jedenfalls erfreuen, da nun wohl sehr viele Ressourcen aus Titan in World of Warcraft übergehen werden – in Form von Mitarbeitern und Technologie. Laut Chris Metzen wird man auf seinen Wunsch hin noch sehr viele Jahre an dem Spiel arbeiten und es weiter verbessern. Laut den anonymen Insidern wurden die an Titan beteiligten Entwickler unlängst wieder auf andere interne Teams verteilt und werden sicherlich größtenteils an World of Warcraft mitarbeiten. Es ist also denkbar, dass der Klassenprimus von diesen neuen Impulsen durchaus profitieren könnte. Dies wäre auch nötig, denn die aktiven Spielerzahlen haben sich mittlerweile halbiert (rund 6 Millionen Abonnenten).

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Laut Aussagen von Metzen wollte man ohnehin nie „die MMO Firma“ sein und sich darauf festlegen lassen, da man das erfolgreichste MMO aller Zeiten erschaffen hat. Generell scheint es so als Blizzard generell flexibler sein möchte, was man an dem erfolgreichem Hearthstone und dem kommendem Heroes of the Storm sehen. Beide Spiele hatten eine verhältnismäßig kurze Entwicklungszeit. Der Markt ist mittlerweile einfach zu schnelllebig geworden, als das man einfach Spiele über mehr als 5 Jahre entwickeln könne – was eigentlich typisch für Blizzard und deren hohen Qualitätsanspruch an sich selbst ist.

Ein wohl weiterer wichtiger Grund für das Beenden von Titan wird wohl sein, dass beide Spiele eben doch nicht so unterschiedlich hätten sein können wir erhofft und das man sich gegenseitig die Kunden streitig gemacht hätte.

Fakt ist nun aber, dass die erhoffte Genre-Revolution wohl ausbleiben wird. World of Warcraft wird man nicht drastisch verändern. Viele Fans von MMOs dürften nun bitter enttäuscht sein. Auch ich persönlich hatte große Hoffnung gehabt, dass Titan endlich den so heiß ersehnten frischen Wind bringen würde. Nun liegt es wohl an anderen Firmen endlich das Szepter vom mittlerweile etwas angestaubten World of Warcraft abzunehmen.

 

Dark Souls mit einer Gitarre spielen?

Die Spiele der Dark Souls Reihe stehen vor allem für eins: grenzenlosen Frust. In kaum einem anderen Spiel wird man öfter sterben als in Dark Souls. Das Game ist bockschwer und vergibt keine Fehler, aber belohnt den Spieler bei Erfolg umso mehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen Spielen nimmt Dark Souls den Spieler auch nicht an der Hand und leitet ihn durch die Spielwelt – man muss alles selbst herausfinden. Die Kombination übt eine einzigartige Faszination aus und verhalf der Serie zu großen Erfolgen in den letzten Jahren.

Viele Spieler sind bereits mit der normalen Bedienung stellenweise überfordert, da das Spiel größtenteils unfassbar schwer ist. Nur mit  viel Übung meistert man zwar die Bedienung mit dem Controller, aber manche Leute suchen eben eine noch größere Herausforderung. Das Spiel in rekordverdächtiger Zeit durchzuspielen wirkt vergleichsweise einfach gegenüber dem, was der YouTube Nutzer gbbearzly nun gemacht hat.

Rockband Gitarre machts möglich

Die meisten Spieler sind glücklich, wenn sie das Spiel überhaupt erst durchspielen können. Aber gbbearzly ging einen Schritt weiter und spielte das Spiel mit einer Gitarre durch. Ja richtig gelesen – mit einer Gitarre. Dabei handelt es sich um eine Gitarre zum Spiel Rock Band. Mit einer eigens dafür angelegten Konfiguration meisterte er das im Jahre 2011 für PS3, Xbox 360 und PC erschienene Dark Souls. Wie genau seine Tastenbelegung für das Spiel aussieht sieht man auf dem Bild hier.

Als Beweis dafür, dass es mit der Gitarre klappt hat er auf YouTube ein Video als Beweis hochgeladen. Dort zu sehen ist, wie er gegen Ornstein und Smough kämpft, welche als mitunter die schwersten Bosse im Spiel gelten. Die Gaming-Community freut sich bereits tierisch über diese Aktion und tüftelt schon an anderen kuriosen Eingabegeräten, mit denen man Dark Souls meistern könnte. Es ist auf jeden Fall eine witzige Aktion und könnte unter Umständen die Jagd nach neuen Methoden Spiele zu meistern eröffnen.

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Quelle: reddit.com