DayZ Konkurrent aus dem Hause Sony: H1Z1 Early Access gestartet

DayZ befindet sich seit mittlerweile gut einem Jahr auf den Spitzenpositionen der Steam Verkaufscharts. Eingeleitet wurde dieser Erfolg durch die gleichnamige Modifikation für Armed Assault 2, welche vor einigen Jahren erschien. Weitere auf DayZ basierende Modifikationen wie beispielsweise Overwatch und Epoch folgten und bildeten eine große Community um sich.

Dennoch war DayZ in den letzten Wochen Ziel von massiver Kritik, da das Spiel seit einer gefühlten Ewigkeit auf der Stelle tritt und es sich anders entwickelt, als von den Spielern erhofft. Mit der Early Access Erscheinung von H1Z1 betritt nun ein weiteres mutmaßliches Schwergewicht den Ring. Aber was bietet das MMO Surrival Spiel?

Sony Online Entertainment werkelt schon länger an H1z1, welches sich allem Anschein nach reichlich von von den diversen Modifikationen von DayZ hat inspirieren lassen. So entdeckt man bei genauerem hinsehen durchaus Ähnlichkeiten mit den beliebten Mods Epoch und Origins. Die Entwickler selbst sprechen auch nicht großartig um den heißen Brei herum und nennen DayZ die größte Inspirationsquelle für H1z1.

Das Prinzip eines Open World Surrival Games eingebettet in einer Sandbox Umgebung ist der Kern des Spiels: Nahrnung und Waffen sammeln, sich gegen Zombies und Wildtiere durchsetzen, eine eigene Behausung oder sogar Stadt bauen und natürlich Begegnungen mit anderen Spielern. Angetrieben wird des von der Planetside 2 Engine, was sehr große Spielerzahlen pro Server in der Theorie ermöglichen soll.

Die Features von H1Z1 in der Übersicht

Die Story von H1Z1

Wer eine große Story rund um das ambitionierte Surrival Game erwartet hat wird leider enttäuscht. Wie bei sämtlichen Vertretern des Genres liest es sich gleich: Ein Virus sucht die Erde heim und infiziert Menschen, welche daraufhin zu Zombies werden. Die Überlebenden streunen nun durch die apokalyptische Welt und kämpfen ums blanke Überleben. Angesiedelt ist die Spielwelt von H1Z1 im US-Amerikanischen Mittlerem Westen. Die Spielwelt soll jedoch massiv erweitert werden mit der Zeit – später mehr dazu. Mehr Informationen gibt es nicht zur Story und es wird wohl auch kaum mehr geben. Die Spieler sollen ohnehin ihre eigenen Geschichten schreiben.

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Riesige Server möglich und Größe der Spielwelt

Der wohl größte Unterschied zu DayZ und Co ist die mögliche Kapazität für Spieler-Slots pro Server. Die Planetside 2 Engine ist darauf ausgelegt mehrere Hundert Spieler zeitgleich auf den Servern spielen zu lassen und garantiert somit das angestrebte MMO Feeling für H1Z1. Die Grafikengine an sich wird sicherlich keine Kinnladen zum Runterklappen bringen, allerdings steht das Gameplay auch im Vordergrund.  Die Server werden von Sony Online Entertainment gestellt und gewährleisten eine persistente Spielwelt. Privat betriebene Server wird es nicht geben.Das sogenannte „Serverhopping“ wird es ebenfalls nicht geben, da ein Serverwechsel mit einem Neuanfang verbunden wird.

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Im Gegensatz zu DayZ und den Arma II und III Modifikationen verfügt die Planetside 2 Engine ein äußerst effektives Anti-Cheat System. Besonders DayZ war in letzter Zeit oftmals betroffen von Hackern, sehr zum Unmut der Community. Wie sicher H1Z1 gegenüber Cheatern ist wird man sehen, jedoch stehen die Zeichen gut.

Die Mindestanforderungen für die Hardware fallen relativ gering aus, da man hier dem Konzept von World of Warcraft folgen will allem Anschein nach: Geringe Hardware-Voraussetzungen bedeuten viele potentielle Spieler. Ob das aufgeht wird sich zeigen. Bereits mit 4Gbyte Ram und einem Intel i3 Dual Core soll das Spiel laufen. Mehr als eine Geforce GTX 250 braucht man nicht.

Zum derzeitigen Stand ist die Spielwelt von H1Z1 8×8 km² groß und ist somit beinahe um die Hälfte kleiner als jene von DayZ (Chenarus) mit 15×15 m². Jedoch möchte Sony Online Entertainment die Spielwelt bis zu 125×125 km² erweitern und ein Abbild der USA erschaffen mit diversen Klimazonen wie Wald, Gebirge, Schnee und Wüsten. Neue Kartenabschnitte sollen im Laufe der Zeit veröffentlicht werden bis zum finalen Release.

Das Surival 1×1

Das Prinzip von H1Z1 hebt sich nicht sonderlich von anderen Spielen aus dem Genre ab. Man wandert durch die verlassenen Landstriche auf der Suche nach Verpflegung und Waffen zu Verteidigung. Auch Fahrzeuge gibt es bereits, welche im späteren Verlauf der Entwicklung auf modifizierbar sein sollen ähnlich dem System der Modifikation DayZ Origins. Bisher befinden sich nur ein Jeep, ein Geländewagen und ein Polizeifahrzeug im Spiel.

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H1Z1 wird sich allerdings wohl niemals wie eine knallharte Militärsimulation spielen, wie es bei DayZ der Fall ist. Es soll sich geschmeidiger anfühlen, ähnlich wie State of Decay.

Zombies machen die Suche nach Loot natürlich schwieriger, aber auch Wildtiere sind eine Gefahr. Letztere dienen außerdem als Quelle für Nahrnung und Handwerksmaterialien. Jedoch sollen besonders Zombies bei Nacht eine größere Gefahr darstellen.

Handwerk ist ebenfalls in der Early Access Version enthalten. Durch Ausprobieren erhält man Rezepte für neue Waffen, Gegenstände und Baumaterial. Es soll demnach bereits 100 Crafting Rezepte im Spiel geben. Die Rezepte muss man durch das Experimentieren herausfinden.

Bauen kann man auch bereits. Neben allem was man für den Bau eines gemütlichen Hauses braucht gibt es auch Bauanleitungen zu Verteidigung in Form von Fallen. Sony Online Entertainment entwickelt ein System zum Bau von Spielersiedlungen.

Neben dem normalen Surrival Modus wird es auch spezielle Event Server geben, auf denen unter anderem der äußerst beliebte Battle Royal Modus von Armed Assault III angeboten wird. Auch andere noch nicht genannte Spiel Modi sollen hier angeboten werden im Laufe der Zeit.

 Free2Play – die Furcht vor der Pay2Win Welle

H1Z1 wird nach dem Beenden der kostenpflichtigen Early Access Phase kostenlos spielbar sein. Finanziert wird das Spiel danach durch einen Ingame Shop, der sich laut Aussagen in erster Linie durch kosmetische Angebote finanzieren soll. Außerdem werden hier Even Tickets für die Event Server angeboten nach derzeitiger Planung. Allerdings soll man beides auch durch simples Spielen erhalten können. Selbiges kennt man bereits aus Planetside 2.

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Jedoch leistete sich Sony Online Entertainment direkt zum Start der Early Access einen Fehltritt in Richtung Pay2Win. Teil der beiden Early Access Versionen (Premium und Standard) sind sie sogenannten Air Drops, welche man im Spiel anwenden kann – natürlich limitiert. Bei diesem Versorgungskisten-Abwurf erhalten die Spieler allerlei nützliche Gegenstände zum Überleben – unter anderem auch Waffen. Da diese Air-Drops auch im Shop angeboten werden sollen wittern hier viele Spieler direkt ein Pay2Win System.

Sony ruderte allerdings direkt zurück und kündigte an, dass diese Air Drops noch stark überarbeitet werden würden und noch sehr viele Dinge in Sachen Balance angepasst werden müssen.

Auch bei Planetside 2 ging Sony oft auf die Community ein, weswegen wohl Pay2Win nicht den Weg ins Spiel finden dürfte. H1Z1 macht bereits im derzeitigen sehr frühem  Stadium einen relativ ordentlichen Eindruck und die Entwickler scheinen große Pläne mit dem Spiel zu haben. Surrival Game Fans werden ohnehin zuschlagen.

Sollte Sony wirklich alle Pläne in die Tat umsetzen können, wird H1Z1 wohl das große Vorbild DayZ und die diversen Modifikationen in den Schatten stellen können. Es bleibt jedoch abzuwarten wie sich der Shop entwickelt und welche Richtung das Spiel einschlägt. Laut dem Lead Entwickler stellen die im Spiel integrierten Features nur einen Querschnitt dar von dem was noch kommen soll.

Weniger ist hier mehr und Free2Play Konzepte finanzieren sich ohnehin laut Statistiken ohnehin nur von rund 2% der Spieler im Schnitt.  Aber ich persönlich vertraue Sony in dieser Sache, da sie bereits mit Planetside 2 ein äußerst faires Free2Play Spiel auf dem Markt platziert haben.
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Mobiles Gaming auf Smartphone und Co

Ob im Zug, Wartezimmer oder während der Mittagspause – Games auf dem Smartphone zu zocken ist für viele Nutzer mittlerweile ein willkommener Zeitvertreib und mit der fortschreitenden Technik der Geräte eröffnen sich auf diesem Gebiet völlig neue Möglichkeiten. Doch welche Art von Smartphones eignet sich besonders gut für das Gaming und was ist noch alles möglich?

Mobiles Online-Gaming mit Smartphone und Co

Mittlerweile gibt es für die meisten beliebten PC- und Konsolenspiele eine entsprechende Portierung für mobile Geräte, die genau den selben Spielspaß bereithalten wie die stationären Versionen. Immer beliebter werden auf Smartphones Online-Games, bei denen man weltweit mit mehreren Spielern zusammen spielt. Bei solchen Spielen ist es wichtig, eine möglichst schnelle Internet-Verbindung zu besitzen sowie ein großzügiges Datenvolumen. Besonders empfehlenswert sind hierfür LTE-Tarife, die allen Anforderungen an mobiles Online-Gaming gerecht werden, sodass einem reibungsfreien Spielerlebnis – egal wo man sich gerade befindet – nichts mehr im Wege steht. Discount-Anbieter wie PremiumSIM bringen solche LTE-Tarife mittlerweile zu sehr niedrigen Preisen unters Volk und das ohne Mindestlaufzeit, d. h. man kann den Tarif jederzeit zum Monatsende wieder kündigen, wenn es einen noch billigeren Anbieter gibt.

Die Performance macht den Unterschied

Wo früher noch bei Spielen wie Snake klobige Punkte mit einem pixeligen Balken auf dem Handy eingefangen wurden, laufen auf heutigen Mobilgeräten flüssig animierte Games mit hochwertiger 3D-Grafik. Ein modernes Smartphone gleicht heutzutage einem kleinen sowie leistungsstarken Computer, auf dem sich sogar technisch anspruchsvolle Spiele problemlos abspielen lassen. Wer großen Wert auf das Gaming bei einem Smartphone legt, der sollte vor allem auf die Performance des Gerätes wert legen. Für ambitionierte Spieler gibt es hierfür spezielle High-End Smartphones auf dem Markt, die durch eine besonders große Rechenleistung sowie großzügigem Arbeitsspeicher gekennzeichnet sind. Generell gilt, dass je höher die Leistung eines Smartphones ist, desto besser laufen auch die Spiele. Mittlerweile gibt es von fast jedem Hersteller ein entsprechendes Gaming-Smartphone, das exakt auf die Bedürfnisse von Spielern abgestimmt ist. So sind zum Zocken besonders Smartphones geeignet, die sich aufschieben lassen und unter dem Bildschirm eine Bedienfläche verbergen, die wie ein Controller einer Spielekonsole aufgebaut ist.

Endgültig kein GTA Klon mehr: Saints Row: Gat out of Hell

Saints Row galt schon immer als der abgedrehte Klon der GTA Serie. Bereits seit mehreren Jahren begeistert Saints Row Spieler mit dem maßlos überzogenen Darstellungen des Gangster Lebens und nimmt den großen Konkurrenten GTA immer und immer wieder auf die Schippe. Während sich Saints Row I bis III größtenteils noch an dem typischen GTA Mix aus 3rd Person, Ballern, Großstadt, Fahrzeugen und Gangstern orientierte, ging man mit Saints Row IV und vor allem nun mit dem Spin-Off Gat out of Hell endgültig einen anderen, erfrischenden Weg.

Während man in Saints Row IV noch den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika spielte, der in einem virtuellem Abbild einer amerikanischen Stadt gegen Aliens kämpfte, betritt man in Gat out of Hell die Unterwelt. Der Hauptcharakter hat im Laufe der Jahre so viele Menschen um die Ecke gebracht, dass der Teufel seine eigene Tochter nun zur Heirat anbietet – typischer, derber Saints Row Humor! Die Story wirkt derart albern und übertrieben actionreich, dass selbst Actionfilme aus den 80er Jahren tiefsinnig und realistisch dagegen wirken.

Komplett wirft man das Spielprinzip nicht über den Haufen, aber man ist weiter den je von GTA entfernt. So erhält man in Gat out of Hell beispielsweise recht früh die Fähigkeit zu Fliegen, wodurch Fahrzeuge schlicht und ergreifend uninteressant werden. Generell erinnert das neue Setting stark an das von Darksiders.

Die Story – typisch Saints Row

Wie immer ist die Story wie bei jedem Teil von Saints Row total durchgeknallt. Nach seinem Aufstieg zur Macht in den letzten Teilen der Serie wurde der Anführer der Saints (die namensgebende Gang) tatsächlich Präsident der USA. Realistisch oder? Erst verkauft man Drogen und begeht Morde und landet dann im Weisen Haus und regiert das mächtigste Land der Welt.
Jedenfalls entging dies alles dem Teufel nicht und so kam er auf die Idee den Anführer der Saints in die Hölle zu entführen und ihn dort mit seiner Tochter zu verheiraten. Nun machen sich die Saints auf den Weg um ihren Anführer zu befreien und treffen dabei auf einige alte Freunde und Feinde und gehen gemeinsam gegen den Teufel vor.

Das Gameplay an sich bleibt größtenteils unverändert: ballern, springen und 3rd Person. Allerdings rückt man immer mehr vom klassischen GTA Klon ab und geht etwas mehr in Richtung Darksiders und co. Die Fähigkeit zu fliegen ändert das Gameplay theoretisch doch sehr.

Der teilweise sehr deftige Humor ist natürlich nicht für jeden geeignet, aber wem es gefällt wird hier wie immer gut unterhalten werden. Saints Row schmiedet immer mehr und mehr sein eigenes, abgedrehtes Profil. Neben GTA zu existieren als Klon hätte auch nicht funktioniert.

Einen Blick ist das Spiel auf jeden Fall wert und zum Einstimmen gibt es dazu noch ein Video im Stil eines Musicals.

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Das Zeitalter des Eisens – WoW: Warlords of Draenor ist da!

Lange haben die Fans des MMORPG Primus World of Warcraft warten müssen, aber dann war es heute Nacht endlich soweit. Der Startschuss zur fünften Erweiterung Warlords of Draenor fiel und lies die Horden an Spielen auf den neuen Content los. Gleichzeitig wird WoW den zehnten Geburtstag in wenigen Tagen feiern.

Die Story um das neue Addon ist allerdings auf den ersten Blick etwas konfus und ist erstmal nicht nachvollziehbar. Warum ist die Scherbenwelt – auch als Draenor bekannt – nicht mehr zerstört und wieso flitzen lauter bekannte Orks auf der Mattscheibe herum, die eigentlich größtenteils schon ins virtuelle Gras gebissen haben laut Geschichte? Und welche neuen Features bringt das Addon? Ich habe mich mal schlau gemacht
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Die Story von Warlords of Draenor

Storys rund um Zeitreisen haben den Nachteil, dass sie oftmals sehr unübersichtlich und konfus auf den ersten Blick sind. Wen die Geschichte von Warcraft nicht interessiert sollte den folgenden Abschnitt überspringen.

Warlords of Draenor knüpft direkt an die Geschehnisse aus Mists of Pandaria an. Garrosh Höllenschrei übernahm die Führung der Horde, als Thrall während des Kataklysmus die Führung an ihn abgab. Garrosh war im Gegensatz zu Thrall nie wirklich als Pazifist bekannt und kippte ständig neues Öl ins Feuer wenn es um den schwellenden Krieg mit der Allianz ging. Garrosh wurde von seiner Gier nach Macht korrumpiert und führte dazu, dass er die Macht eines alten, toten Gottes an sich riss. Die restliche Horde und die Allianz gingen gegen den durchgeknallten, ehemaligen Anführer der Horde vor. Somit wurde Garrosh das Haupt Antagonist von Mists of Pandaria und der Endboss der Erweiterung.

Im Endeffekt wurde Garrosh besiegt, wurde allerdings nicht getötet. Er wurde in Ketten gelegt und sollte vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Dazu kam es jedoch nicht, da er vor seiner Verurteilung befreit wurde von seinen eigenen Anhängern und mit Hilfe des schwarzen Prinzen und des Bronze-Drachen Kairozdormu (Bronzene Drachen sind die witzigen Echsen, die ständig durch die Zeit reisen). Mit Hilfe eines mächtigen Artefaktes reist Garrosh zurück nach Draenor – die Heimatwelt der Orks. Allerdings reist er dabei 35 Jahre zurück in die Vergangenheit, noch bevor die Orks in Azeroth durch das Dunkle Portal einfielen und durch Dämonen der Brennenden Legion verderbt wurden.

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Somit bewegt sich Garrosh in einer alternativen Zeitlinie und wie man es im Intro zu Warlords of Draenor sehen kann verhindert er, dass die Orks von der Brennenden Legion verderbt werden. Garrosh überzeugt die legendären Anführer der Orks davon, dass sie nicht das Blut des Dämonen trinken sollen und weiterhin eigenständig bleiben sollen (darunter seinen eigenen Vater, Grommash Höllenschrei). Gemein besiegen sie den General der Brennenden Legion Mannoroth, welcher die Orks mit seiner Gabe besudeln wollte und die Orks zu seinen Dienern machen wollte.

Die Anführer der Orks schlossen sich zusammen und gründeten die Eiserne Horde und machten sich auf den Weg mit gemeinsamen Kräften Azeroth zu erobern.

Wieso aber haben der Bronze-Drache und der Schwarze Prinz Garrosh geholfen zu fliehen? Der Schwarze Prinz, auch als Wrathion bekannt ist der letzte lebende Angehörige des schwarzen Drachenschwarms, dem auch Todesschwinge angehörte. Jedoch wurde Wrathion nicht von den alten Göttern korrumpiert und nimmt seine Aufgabe ernst Azeroth zu schützen. In der Befreifung von Garrosh sieht er eine Chance darin, die kommende Rückkehr der Brennenden Legion Einhalt zu bieten, denn eine Arme aus Orks stellt eine ernstzunehmende Streitmacht dar.

So viel zur etwas konfusen Story.

Die Features von Warlords of Draenor

Wie immer ist das neuste Addon zu World of Warcraft vollgepackt mit neuen Inhalten, Quests und kleinen, aber durchaus feinen Änderungen.

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Neue Levelobergrenze

Stieg die Levelobergrenze in Mists of Pandaria von 85 auf 90, gibt es diesmal ganze 10 Level mehr. Die neue Maximalstufe beträgt Level 100 und sollte in ein paar Tagen bei normaler Spielzeit erreichbar sein.

Keine neuen Skills

Neue Fähigkeiten wird es nicht wirklich geben. Einige Klassen erhalten durch die neuen Level 100 Talente neue Skills, allerdings sind diese meistens passiv. Die Zauberbücher waren ohnehin schon bei vielen Klassen überladen mit Fähigkeiten und das Interface platzte damals schon aus allen Nähten.

Auf neue Skills hat man in Warlords of Draenor verzichtet. Die meisten Klassen kämpfen ohnehin schon mit überfüllten Zauberbüchern. Einige Klassen erhalten jedoch durch das Level 100 Talent unter Umständen eine neue Fähigkeit, jedoch sind diese oftmals einfach nur passiv.

Allerdings wird es mit jedem Stufenaufstieg nun eine passive Verbesserung für die aktuellen Fähigkeiten geben.

Kleine Überarbeitungen am Interface und Überarbeitung der Classic Charaktere

Bereits mit dem Pre-Patch kamen einige kleine Verbesserungen rund ums Inventar und das Interface ins Spiel. So gibt es beispielsweise nun ein eigenes Interface für Spielzeuge, die PvP Seite wurde überarbeitet, die Taschen verfügen über eine eigene Sortierfunktion und ein Lager für Materialien wurde hinzugefügt. Quest-Items werden fortan nicht mehr im Inventar abgelegt und verstopfen somit die wertvollen Taschenplätze nicht mehr. Außerdem wurde die maximale Höhe an Stacks von einigen Items drastisch erhöht. Eine Menge Komfort hält also Einzug in WoW.

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Wegfallende Stats, Sockel, Umschieden und Rüstungen

Blizzard hat mal wieder die Axt geschärft und einen Kahlschlag in Richtung der Stats rausgehauen. Einige Stats sind nämlich aus dem Spiel verschwunden. Waffenkunde, Trefferwertung, Parieren und Ausweichen gibt es nicht mehr. Dafür sind einige neue Stats ins Spiel gekommen wie Vielseitigkeit, Bonusrüstung, Lebensraub und Bewegungsgeschwindigkeit. Mit dem Pre-Patch wurden bereits die Werte angepasst – weniger HP, und weniger Schadenszahlen. Aber auch die NPC Werte wurden natürlich angepasst. Man wollte der Inflation vorbeugen in Sachen Lebenspunkte und ausgeteiltem Schaden: Statt Zahlen in den Hunderttausenden hat man jetzt nur noch Werte im Zehntausender-Bereich

Bei den Juwelen und Sockeln gibt es auch Neuerungen. Nur noch sehr wenige Items sollen überhaupt einen Sockel besitzen und Metagems und Sockelboni verschwinden ebenfalls aus dem Spiel.

Das leidige Thema mit dem Umschieden gehört nun auch der Vergangenheit an, denn diese Mechanik wurde ebenfalls aus dem Spiel entfernt.

Auch bei den Sets wird es eine Neuerung geben. Brauchte man damals für jede Klassen-Rolle ein eigenes Set, benötigt man heute nur noch eins. Denn die Rüstung passt sich der aktivierten Skillung (Primäre Stats wechseln).

Neue PvP Zone ohne Einschränkungen und Prüfung des Gladiators

Am der nordöstlichen Küste des Tanaan-Dschungels wird es eine Open World PvP Zone geben, ohne Einschränkungen in Sachen Mitspieler (wie man es beispielsweise aus Tausendwinter kennt). Allerdings soll es hier kein klares Ende und keinen klaren Anfang geben. Ziele werden je nach aktueller taktischer Situation richten und je näher man an die gegnerische Festung gelangt, desto schwieriger werden die Aufgaben. Das alles wird über Cross-Realm verbunden sein, so dass immer genügend Spieler zur Verfügung stehen sollten.

Die Prüfung des Gladiators richtet sich hingegen an die Arena Spieler. Das System erinnert stark an die Arena Tunier Server: Spieler erhalten einmal die Woche Zugang zu diesem Wettbewerb, bei dem sie mit gleichwertiger Ausrüstung gegeneinander antreten und um Belohnungen kämpfen.

Nach Jahren endlich da – das Housing

Spieler forderten dieses Feature schon seit den ersten Monaten von WoW. Blizzard machte den Spielern wenig Hoffnung, dass das Housing endlich ins Spiel kommen würde. Aber nun ist es soweit und Spieler können sich nicht nur ein Haus bauen, sondern direkt eine komplette Garnison samt eigenen NPCs, Quests und anderen nützlichen Dingen. Doe Garnison selbst ist erweiterbar und bringt auch in Sachen Handwerk Vorteile. Man soll auch mit Freunden untereinander Ressourcen handeln können.

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Aber das alles gilt es selbst herauszufinden.

Raids und Dungeons

Wie immer wird es einen Haufen Instanzen und Raids geben. Zu Anfang werden 7 Dungeons zur Verüfgung stehen, welche auf Normal und Heroisch gespielt werden können und dazu noch 2 Raid.

Neu sind allerdings die variablen Raids. Sobald man mindestens 10 Leute in der Gruppe hat passt sich die Schwierigkeit des Raids an die Anzahl der Mitglieder an bis zu einem Maximum von 25 Spielern. Ausnahme ist hier der ebenfalls relativ neue mystische Modus, bei dem man mindestens 20 Leute in der Gruppe haben muss.

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Alles in allem bietet das Addon neben der neuen Welt Draenor viele Neuerungen die vor allem auf den Komfort abzielen. Warlords of Draenor wird sicherlich wieder einmal für einige Monate fesseln können.

 

Science Fiction Fans müssen sich gedulden

Das Weihnachtsgeschäft steht direkt vor der Tür. In ungefähr einem Monat ist schon wieder Heiligabend und auch die Supermärkte platzen über voller Weihnachtsdekoration und zur Jahreszeit passender Speisen und Süßigkeiten. Gleichzeitig ist die Zeit vor Weihnachten auch die Hauptsaison für die Game Industrie. Von Oktober bis Dezember hauen die Publisher Spiele ohne Ende raus und dazu gehören hauptsächlich hochkarätige Titel. Assassins Creed, das neue World of Warcraft Addon, ein weiterer Teil der Dragon Age Saga – mehr als genug zu tun für Fans von Videospielen möchte man meinen. Wer da wirklich alle Titel spielen möchte wird ganz schnell mal rund 200 bis 300 Euro los.

Es kann aber natürlich auch sein, dass diese Art von Spielen für den ein oder anderen uninteressant sind, da es sich dabei in der Regel um Rollenspiele handelt. Fans von Weltraumspielen gehen leer aus, denn Star Citizen lässt weiterhin auf sich warten. Ich persönlich bin ja auch selbst ein Fan von derartigen Spielen, nur leider gibt der Markt da nicht sonderlich viel her im Moment.

Wirklich interessant sind im Moment nur wenige Titel mit Weltraum bzw. Sci-Fi Setting. Allen voran EVE Online, das beinahe so lange auf dem Markt ist wie der Branchen Primus World of Warcraft. Das Spiel wird immer noch mit Updates und neuem Content versorgt und erfreut sich großer Beliebtheit. Erst vor rund einem Monat erschien das Oceanus Update, welches unter anderem die Grafik des Spiels etwas aufpolierte und weiteren Inhalt für Spieler bringt.

Auch Star Trek Online schlägt ungefähr in die selbe Kerbe und sollte man als Fan von Sci-Fi und Raumschiffen durchaus mal anschauen. Das Spiel ist zwar etwas in die Jahre gekommen, aber es wird immer noch ständig Nachschub an neuem Content geliefert. Und es ist kostenlos spielbar, was ein nicht zu unterschätzender Faktor ist.

Wo wir gerade bei kostenlos sind. Star Wars: The Old Republic ist zwar nur im weitesten Sinne ein Weltraumspiel, aber vor einigen Monaten wurde per Patch eine Art Dogfight Modus eingeführt. Wie man es von Star Wars aus den Filmen kennt kann man sich hier knallharte Gefechte im Weltraum liefern. Kurzweilig, aber spaßig.

Abseits der großen Titel gibt es aber noch kleinere Spiele, die wirklich nur für Zwischendurch gedacht sind. Bei den Weltraum Browsergames gibt es einige Auswahl, wie auch die Übersicht auf weltraumspiele.com zeigt. Jedoch sollte man seine Erwartungen hier etwas zurückstecken, denn diese Titel reichen von der Qualität her selten an die Triple A Titel heran. Als bestes Beispiel gilt hier wohl Battlestar Galactica, welches euch passend zur Serie die Steuerung über die wendigen, kleinen Kampfschiffe übernehmen lasst. Ihr könnt sogar in die Rolle der ikonischen Zylonen schlüpfen auf Wunsch.

Wem das alles nicht gefällt wird sich wohl in Geduld üben müssen. Star Citizen wird sicherlich den Thron der Weltraumspiele besteigen, aber das Release wird sicherlich noch einige Zeit auf sich warten lassen. Man munkelt hier von frühstens 2016, eher 2017.

Polizei: Schwerer Schlag gegen Boerse.bz

So langsam wird es ernst für Anbieter von illegalen digitalen Angeboten in Deutschland. Nachdem die Hintermänner von diversen Movie-Streaming Plattformen an den Kragen ging trifft es nun die Betreiber der äußerst beliebten Plattform boerse.bz.

Auf boerse.bz finden sich diverse Download Links zu unterschiedlichen Angeboten wie Filme, Software, Videospiele, Ebooks- im Prinzip alles was man digital erwerben kann. Anders als bei Torrents oder ähnlichen Peer-to-Peer Systemen werden die Downloads auf One-Click-Hostern angeboten. Hierbei handelt es sich um Server, auf denen man Daten hochladen kann, auf die andere Personen via direktem Link zugreifen können. Allerdings ist die Download-Geschwindigkeit oft begrenzt, sofern man kein Abonnement beim jeweiligen Hoster besitzt.

In den letzten Jahren löste diese Variante der digitalen und illegalen Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten die Torrents im deutschsprachigem Raum ab. Anderes als bei Peer-to-Peer Verbindungen verteilt man die runtergeladenen Inhalte nicht, sondern lädt sie „nur“ herunter. Strafrechtlich gesehen hat dies den Vorteil, dass man hier keine horrenden Strafsummen als Entschädigung zahlen muss. Gerade in den USA wurden hier teilweise drakonische Strafen verhängt, da man über Torrent ja nicht nur runterlädt, sondern auch als Verteiler fungiert. Strafen mit weit über 250.000 US-Dollar waren keine Seltenheit.

Laut der Staatsanwaltschaft Köln hat boerse.bz eine Reichweite von rund 2,7 Millionen Nutzern im deutschsprachigem Raum.

121 Wohnungen durchsucht. Nutzer der Seite ebenfalls in Gefahr?

Wie die Staatsanwaltschaft Köln mitteilte wurden rund 400 Beamten in 14 Bundesländern eingesetzt, um 121 Wohnungen nach Beweismitteln zu durchsuchen. Federführend bei dieser Aktion war die Staatsanwaltschaft Köln, welche durch die Hilfe und die Anzeige der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) und der Anwaltskanzlei Waldorf Frommer anfing in der Sache boerse.bz zu ermitteln. Man ging dabei davon aus, dass die Betreiber der Seite durch das illegale bereitstellen von Angeboten mehrere tausend Euro pro Monat an Einnahmen erzielten.

Auch wenn mehrere Personen in die Fänge der Polizei gerieten ist boerse.bz selbst weiterhin erreichbar, da die Seite auf den Seychellen registriert ist und die Daten auf einem Cloudserver ausgelagert sind – außer Reichweite der deutschen Justiz. Ob die Seite weiter betrieben wird bleibt abzuwarten.

Anders als bei Kinox.to, welches auch vor kurzem hoch genommen wurde, sieht die rechtliche Lage hier anders als. Bei Kinox.to handelt es sich um eine Streaming-Plattform und Streaming selbst stellt immer noch eine rechtliche Grauzone dar –  bei boerse.bz sieht die Sache anders aus, denn hier handelt es sich um tatsächliche Downloads, für welche man belangt werden kann.

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Auf boerse.bz findet man eine Sammlung von illegalen Download Links. Es ist fraglich, ob die Seite auch weiterhin im Betrieb bleiben wird.

Laut dem Kölner IT-Anwalt Christian Solmecke aber noch kein Grund zur Panik. Das Nutzen des Portals sei erstmal nicht strafbar, sofern man nichts runterlädt oder gar hochlädt. Und selbst wenn man doch etwas dort herunterlädt, werden kann man anhand der IP-Adresse laut dem Anwalt nur 7 Tage verfolgt werden. Länger werden unsere Bewegungen im Internet nicht gespeichert.

Ob sich die Strafverfolgung nun tatsächlich auch gegen die Nutzer der Plattform richtet wird angezweifelt, da sich Abmahnungen beim „schlichten“ Downloaden von Inhalten selten lohnen. Man sei laut mehreren Experten eher daran interessiert die großen Fische dingfest zu machen und konzertiere sich wohl eher auf ähnlich große Portale.  Eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht.

Meine Meinung dazu?

Das Urheberrecht ist natürlich ein wichtiges Gesetz und ich verstehe auch, dass der Medienindustrie zumindest theoretisch viel Geld durch die Lappen geht durch Portale wie boerse.bz. Wer sich dort einmal umschaute fand beinahe alles, was man möchte. Betriebssysteme samt Cracks, eBooks, Musik, Videospiele und vieles mehr. Es ist also richtig derartige Angebote vom Netz zu nehmen aus Sicht der Industrie.

Aber ich finde hier zeigt sich wieder einmal wie wunderbar doch Lobby-Arbeit in Deutschland funktioniert. 400 Beamten und Razzien in 14 Bundesländern in 121 Wohnungen – das ist schon eine gewaltige Größenordnung. Ich frage mich bei sowas dann aber immer wieder gerne, wieso denn unsere Strafverfolgung so effizient beim Verteidigen der Urheberrechte ist, während organisierte Verbrecherbanden offen agieren können in diversen Milieus.

Es zeigt einfach nur mal wieder, dass unser Staat besonders effizient ist wenn es um die Rechte der Industrie geht, nicht aber wenn es um die Rechte der Bevölkerung geht. Zumindest habe ich diese subjektive Wahrnehmung in den letzten Jahren gewonnen. Ich würde mir wünschen, dass ähnliche Schläge gegen Schwerverbrecher gelingen und nicht nur weil das Urheberrecht mal wieder in Gefahr war.

Vielleicht liege ich damit auch total falsch, aber zumindest mir kam es so vor, dass sich die Behörden besonders ins Zeug legen, wenn eine Lobby im Hintergrund nach vorne peitscht.

 

Quellen: reddit.com, presseportal.de, wbs-law.de